Der neue in den Rahmen integrierte Akku von Bionx
Neues aus der Szene

Neues von BionX zur Eurobike

Lesezeit etwa 1 Minute
Der neue in den Rahmen integrierte Akku von Bionx
Neu auf der Eurobike: Im Rahmen integrierter Akku von BionX

[at] BionX musste in der Vergangenheit auf dem Pedelec-Markt einige Federn lassen. Mit innovativen Neuerungen sollen verloren Marktanteile wiedergewonnen werden.

Als einer der Pinoniere war BionX viele Jahre Platzhirsch im Pedelec-Segment. In der letzen Zeit ist es etwas ruhiger um den Hersteller geworden. Doch jetzt zur Eurobike werden in Halle A6-407 bzw. auf dem Freigelände auf FG-Ost 504 interessante Neuigkeiten vorgestellt.

Individuelle Lösungen

Zukünftig wird es Akkus und Rahmen “aus einem Guß” geben. Der Energiespeicher ist im Unterrohr des Rahmens integriert und ermöglicht das schon sehr populäre “nahtlose” Design.

Der Akku wird seitlich eingesetzt und mit einem Schnappschloß gesichert. Dadurch entsteht im Rahmen mehr Platz, zum Beispiel für eine Hinterradfederung. Und den Herstellern wird die Personalisierung von Marke und Produkt vereinfacht.

Steuerung vom Lenkerende ausDas abgesetzte Bedienteil eines Bionx-Antriebs

Für die 2016er-Produktlinie bietet BionX mit dem RC3 einen neuen intelligenten und multifunktionalen Remote Controller an, der optional auch ohne das DS3 Display funktioniert. Die Fernsteuerung ermöglicht es dem Fahrer alle Grundfunktionen wie Unterstützungsgrad, Rekuperationsstufe, Licht, Menü und Einstellungen anzusteuern.

Das Display des Bionx-AntriebsRobustes Display

Das DS3 genannten Display verfügt über ein transflektives Farbdisplay. Das sollte, gerade bei sonnigen Verhältnissen, die Ablesbarkeit deutlich verbessern. Das Anzeigegerät lässt sich über eine Vierteldrehung längs und quer leicht befestigen, besitzt gummierte Griffmulden an den Seiten für sicheres Handling und hat zudem eine mehrsprachige Menüführung.

Jetzt wöchentlichen Velostrom-Newsletter abonnieren:

Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

Letzte Artikel von Alexander Theis (Alle anzeigen)

6 Kommentare

  1. Akku im Unterrohr ist aber weder neu noch gut! Es hat einen entscheidenden Nachteil: die Akkugröße kann nur wenig wachsen. Man könnte höchstens nach Jahren, wenn der Erste “verbraucht” ist, einen konfigurieren lassen. Ist aber bei der Voltzahl schwierig. Habe ich auch schon nach gesucht. Jedenfalls im Internet sind die Anbieter wenig bis gar nicht vorhanden. Am schlechtesten fand ich, das R&M von der Fa. abgelassen hat. Das delite war immer der “Porsche” unter den S-Pedelecs.

    1. Hallo Pedelecer,

      danke für Ihren Kommentar.
      Ich denke, das mit der Integration der Antriebstechnik die Variabilität fast zwangsweise auf der Strecke bleibt. Trotzdem hat der Akku am oder im Rahmenrohr meiner Meinung nach durchaus Vorteile, vor allem was die Gewichtsverteilung angeht.

      Einer Meinung bin ich mit Ihnen, das es möglich sein sollte, verbrauchte Zellen nach Jahren der Nutzung zu tauschen, anstatt gleich für viel Geld den ganzen Akku zu tauschen. Falls dieser dann überhaupt noch erhältlich ist…

      Gruß
      Alexander Theis

  2. Ich wollte ja nur auf die begrenzte Größe aufmerksam machen. Zudem bleibt dann immer noch, das es in einem solchen Fall kein Konkurrenzprodukt gibt. Sicher ist der Schwerpunkt gut, ist aber beim KTM eRace oder eLycan auch gegeben. Bei einem Akku im Unterrohr muss man dann noch hochwertigere Zellen nehmen, das führt dann aber zu höheren Preisen, da sind dann eben nicht mehr alle bereit zu. Ich kann aus Erfahrung nur sagen: 1. Frage: wie teuer?, 2. Frage: wie weit kommst du? Wirklich Schade. Sind die falschen Fragen.

    1. Das habe ich auch genau so verstanden. Die Tendenz zur Integration des Pedelec-Antriebs hat m.E. zwangsläufig zur Folge, das man sich an einen bestimmten Anbieter bindet. Ob das der Markt, sprich die Kundschaft letztendlich will, wird sich herausstellen. Es gibt aber meines Wiessens auch Möglichkeiten, denn Akku von einem Fachbetrieb “aufmöbeln” zu lassen. Das sollte i.d.R. günstiger sein, geht aber wohl auch einher mit dem Verlust der Garantie/Gewährleistung. Wobei der Akku bei den meisten Pedelec-Fahrer wohl eher nach Ende der Werksgarantie in die Knie geht. Was sich leider noch nicht allgemein herumgesprochen hat: Der Akku ist ein Verschleißteil.

      Gruß
      Alexander Theis

  3. Ich habe schon viele Kollegen beraten, dort geht es erst mal ums fahren. An Akku laden, welche Kapazität und wie lange wird er halten, denkt kaum einer. In den Bedienungsanleitungen steht auch nichts von “Pflege” des Akkus. Dort steht nie, jedenfalls nicht bei beiden Modellen, welche ich schon kaufte, das man z.B. im Winter den Akku erst warm werden lassen soll, um ihn dann zu laden. Lässt man sich von einem Fachbetrieb einen Akku herstellen, hat man doch von diesem Betrieb eine Garantie. Es ist nur die Frage: Wer macht das? Welcher Fachbetrieb konfiguriert? Da gibt es noch nicht so viele. Ich verstehe auch nicht, weshalb die Hersteller sich diese Marktlücke entgehen lassen? Die Mehrheit fragt nach Reichweite. Je weiter je besser!
    Den Kunden an die Firma binden versuchen ja auch andere Firmen. Bei Autoherstellern ist das üblich, weshalb nicht auch bei Pedelecherstellern?

    1. Hallo Pedelecer,

      ich habe die Erfahrung gemacht, das den meisten Pedelec-Fahrern nicht bewusst ist, dass der Akku ein Verschleissteil ist. Und vor allem, das die Reichweite nicht nur unbedingt von der Akku-Kapazität abhängt, sondern auch von der Art der Nutzung. Ein Auto mit 100l-Benzintank kommt ja auch nicht unbedingt weiter als eines mit 60l-Tank.

      Bosch hat hierzu einen pfiffigen Online-Assistenten entwickelt, der die beeinflussenden Parameter schön veranschaulicht.

      Gruß
      Alexander Theis

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.