Rehau-Bike
Neues aus der Szene

Bald wieder industrielle Rahmenfertigung in Deutschland?

Rehau-Bike
Soll eine industrielle Rahmenfertigung in Deutschland ermöglichen: nam:e

REHAU PRÄSENTIERTE WELTNEUHEIT AUF DER EUROBIKE 2015

Nachdem 2015 die EuroBike 2015 in Friedrichshafen beendet ist, beginnt nach dem Willen von REHAU ein neues Fahrradzeitalter. Denn gemeinsam mit seinen Projektpartnern von Storck Bicycle und dem Institut für Leichtbau- und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden wurde mit nam:e eine Weltneuheit präsentiert: ein innovatives Fahrradrahmenkonzept, das die längst verloren geglaubte industrielle Rahmenfertigung von E-Bikes in Deutschland ermöglicht und mit individuellen Designs sowie integrierbaren Funktionen und Überraschungen überzeugt.

Bei der Entwicklung von nam:e greift REHAU auf seinen langjährigen Erfahrungsschatz als Automobilzulieferer zurück und kombiniert diesen mit Innovationsfreude par excellence. Über das Ergebnis können sich nicht nur Fahrradbegeisterte freuen. Auch der Wirtschaftsstandort Deutschland profitiert. Ermöglicht die spezielle Fertigungstechnik doch eine Herstellung vor der Haustüre in Europa.

Das Besondere ist die Bauweise des Rahmens, der mit bis zu 280 Kilogramm belastbar ist, in einem neuen Verfahren gefertigt wird und aus innovativen Verbundmaterialien besteht. Mit dem bewusst modern und individuell gestaltbaren Design will REHAU mit seiner Weltneuheit eine breite Zielgruppe begeistern: Vom Fahrradfan bis zum Sportmuffel, vom Kleinkind bis zur Großmutter und von Helsinki nach Lissabon.

Da jeder Mensch einzigartig ist und andere Bedürfnisse hat, sollen die Fahrräder der Zukunft so individuell wie ihre Fahrer sein: In wenigen Schritten soll sich das Fahrrad auf jede Lebenssituation und jeden Geschmack anpassen können. Deshalb werden auf der Messe EuroBike Ideen vorgestellt, wie sich der E-BikeBody in allen Wunschfarben fertigen und mit diversen Oberflächenstrukturen sowie auf das Design abgestimmten Extras, wie zum Beispiel einem Kindersitz oder einem ausklappbaren Koffer ausstatten lässt. Gleichzeitig ermöglicht es auch das sichere, elegante Verstauen und Aufladen des Smartphones im Body und bietet, im Gehäuse versteckt, weiterhin viel Platz für Zubehör. Da sich zudem alle gängigen Funktionen optimal integrieren lassen, ist es problemlos möglich das Smartphone mit den Komponenten des E-BikeBody zu vernetzen und somit über Apps zu steuern. Obendrein kann der Besitzer das Gewicht seines Fahrrads beeinflussen, indem er entscheidet, wie viele Akkus er für seine Fahrt benötigen wird und diese über ein Plug & Play System anschließt. Die Zukunft verspricht auch Großes: In Kooperation mit Fahrradherstellern können auf dieser Innovation basierend viele neue Produkte und Designs sowie weitere Möglichkeiten Funktionen zu integrieren entwickelt werden.

Übrigens: Der E-BikeBody ist zu 100% recycelbar. Damit trägt REHAU mit einer weiteren Innovation nachhaltig zum Umweltschutz bei.

nam:e ist im Rahmen eines Forschungsprojekts des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entstanden. Weitere Entwicklungspartner sind der Fahrradhersteller Storck Bicycle sowie das Institut für Leichtbau-und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden.

[Text & Abbildung: REHAU AG + Co]

 

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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