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Neues aus der Szene

Endlich: Copenhagen Wheel ab sofort in Deutschland erhältlich

Seit heute ist das Copenhagen Wheel  in Deutschland verfügbar. Entwickelt am Massachusetts Institute of Technology (MIT) und produziert von Superpedestrian in Cambridge (Massachusetts), vereint das neue Copenhagen Wheel die Leistung eines E-Bikes mit dem puren Erlebnis des klassischen Radfahrens.

Beim neuen Copenhagen Wheel wird erstmals in einem kommerziellen Produkt „Human- Enhancing-Technology“ eingesetzt. Dabei wird die Bewegung des Fahrers mehr als 100 Mal pro Sekunde analysiert. Über die Kombination von Ist-Drehmoment, Antriebskraft, Trittfrequenz, Pedalstellung und Beschleunigungserkennung mit High-Speed-Steuerungs- und Antriebselementen erzeugt das Rad, in nahtloser Synchronisation mit der Pedalbewegung, Strom.

„Fährt sich wie ein ein klassisches Rad“

„Wir haben erkannt, dass im Bereich der E-Bikes dringender Verbesserungsbedarf besteht. Deren Elektroantrieb setzt zur falschen Zeit und mit der falschen Intensität ein. Oftmals hat das Fahrerlebnis nichts mit der eleganten Bewegung des Radfahrens gemein“, so Assaf Biderman, Gründer und CEO von Superpedestrian sowie Mitentwickler des Copenhagen Wheels. „Wir mussten neue Sensoren, Steuerungen und Legierungen entwickeln, um ein E-Bike zu kreieren, das sich genauso wie ein klassisches Rad fahren lässt, die Fahrleistung aber gleichzeitig um das 10- bis 20-fache verstärkt.“

Neue Technolgie, erstmals im Zweirad

Das neue Copenhagen Wheel weist neue Technologien auf, die nun erstmalig im Zweirad-Bereich eingesetzt werden.

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Copenhagen Wheel: Komplexe Steuerung im Hinterrad integriert (Klicken zum Vergrößern)

Ein Kontrollmechanismus überwacht die Komponenten des Copenhagen Wheels und reagiert proaktiv und in Echtzeit auf äußere Einflüsse. Dadurch werden der Radfahrer und das Copenhagen Wheel geschützt. Die elektronische Bremsunterstützung ermöglicht das Aufladen der Batterie.

Das Copenhagen Wheel misst zudem die Leistung, Geschwindigkeit, Drehkraft und Trittfrequenz. Dadurch erhält der Radfahrer präzise Ergebnisse zu seiner Radleistung.

Des Weiteren gibt es eine Reihe Sicherheitsmechanismen. Dadurch setzt der Antrieb des Copenhagen Wheels genau dann ein, wenn der Fahrer es erwartet. Nahtlose Pedalkraft bedeutet keine überraschenden Impulse beim Fahren. So kann man jede auch noch so enge Kurve sicher nehmen – so wie man es gewohnt ist.

Integrierte Technologie

Die gesamte Technologie steckt im Inneren der roten Nabe: Es gibt keine lästigen Kabel, Batterien oder Knöpfe, die man drücken muss. Das Copenhagen Wheel  kann über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden werden und das Fahrerlebnis durch verschiedene Fahrmodi wie Turbo, Eco und Exercise individuell gestaltet werden. Der Akku im Copenhagen Wheel  bietet eine Reichweite von rund 50 km.

„Mit dem neuen Copenhagen Wheel eröffnet Superpedestrian einen neuen technologischen Horizont“, so David Rowan, Editor-at-Large bei Wired UK und Berater von Superpedestrian. „Dabei ist die Benutzung des Rads kinderleicht – einfach in die Pedale treten und die Fahrt genießen.“

Nach wenigen Minuten an fast jedem Rad einsatzbereit

Das Copenhagen Wheel kann im Handumdrehen an fast jedes Fahrrad montiert werden und ist nach wenigen Minuten einsatzbereit. Radfahrer sind nicht länger auf die begrenzte Auswahl der E-Bike-Angebote angewiesen, sondern können genau das Fahrrad wählen, welches am besten zu ihnen passt – egal ob es sich um das eigene alte Fahrrad handelt oder um ein neues.

Mit dem Copenhagen Wheel verwandelt sich fast jedes Fahrrad in ein E-Bike mit unvergleichlicher Leistung und persönlichem Stil; ein E-Bike, das in jeder Hinsicht genau den Vorstellungen seines Besitzers entspricht.

Besitzer des neuen Copenhagen Wheels schwärmen von einem aufregenden Fahrerlebnis. 

Jedes Copenhagen Wheel wird auf Bestellung in den Niederlanden montiert und steht innerhalb weniger Tage für den Versand nach ganz Europa bereit.

Mehr Informationen sind im Web unter https://content.superpedestrian.com/de/de_DE/the-copenhagen-wheel zu finden.

 

Über Superpedestrian:

Superpedestrian ist ein in Cambridge (Massachusetts) ansässiges Transport-Robotik-Unternehmen. Das aus dem MIT (Massachusetts Institute of Technology) entstandene Unternehmen nahm seine Geschäftstätigkeit im Jahr 2013 auf und entwickelt neue Technologien für Ein- und Zweipersonenfahrzeuge mit Schwerpunkt auf städtische Mobilitätsanwendungen. Das erste Produkt des Unternehmens ist das Copenhagen Wheel – ein Robotiksystem, das die Grundlage der fortschrittlichsten Elektrofahrräder am Markt bildet. 

[Text & Foto: Superpedestrian]

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Kommentar:
Seit einiger Zeit liest man immer wieder was vom Copenhagen Wheel. Jetzt ist es endlich in Deutschland erhältlich und wird auf der Eurobike auch zu fahren sein. Ich bin sehr gespannt, ob das Fahrverhalten tatsächlich revolutionär anders ist als bei bekannten Antrieben. Es erinnert mich an den Zehus-Antrieb.

Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

3 Kommentare

  1. Bei einer Probefahrt fuhr es sich sehr gut. Und ich mag die Idee auch. Aber 1500 USD? Das ist zuviel. Da bekommt man für wenig mehr ja schon ein komplettes eBike.
    Und es wird sicherlich auch in ältere Räder eingebaut, die nicht für diese höheren Geschwindigkeiten und Gewichte ausgelegt sind, das würde mich auch nervös machen.

  2. Ich hatte mich am Crowdfunding beteiligt und habe das Rad jetzt seit ca. 3 Wochen. Superschnelle und einfache Montage. Super angenehmes Fahrverhalten. Da hat sich jemand wirklich Mühe mit der Software gemacht.
    Eingebaut habe ich es in mein altes Trekkingrad. Die 7,5 kg mehr finde ich unkritisch. Die habe ich auch sonst oft auf dem Gepäckträger. Und 25 km/h fahre ich auch ohne Motor oft 😉
    Auf der Negativseite jedoch: Mir wurde jetzt erst klar, dass ich immer ein funktionierendes SmartPhone mitführen muss, um in den Genuss der Motorunterstützung zu kommen. Und da der Akku fest im Hinterrad verbaut ist, muss man immer das ganze Fahrrad zum Nachladen in die Nähe einer Steckdose bringen.

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