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Neues aus der Szene Velomobil

Pedelec-Velomobil Cab Bike Hawk

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Das Cab Bike Hawk aus Polen (Klicken zum Vergrößern)

[at] Aus Polen kommt ein Velomobil mit Pedelec-Antrieb. Dem ein oder anderen wird das Cab Bike Hawk in seinen Grundzügen bekannt vorkommen, und das nicht ohne Grund.

Als ich vor kurzem auf das Cab Bike Hawk stieß, musste ich sofort an das etwas despektierlich von vielen „Badewanne“ genannte Velomobil denken, das vor eingen Jahren von der Cab Bike GmbH in Hessen produziert wurde. Gedacht war es schon damals nicht als Rennfeile, sondern als alltagstaugliches Pendlerfahrzeug, jedoch setzte sich das Konzept seinerzeit nicht so richtig durch.

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Die Gene des Cab Bike sind nicht zu übersehen (Klicken zum Vergrößern)

Und in der Tat: Das Cab Bike Hawk ist eine Weiterentwicklung des Cab Bike. PIMA Velobike aus Polen, Hersteller von Fahrradanhängern, kaufte vor einigen Jahren die Rechte am Velomobil von der Cab Bike GmbH. In der darauffolgenden Zeit wurde das Konzept konsequent weiterentwickelt und in vielen Bereichen verbessert, es entstand Cab Bike Hawk, das mit einem Wendekreis von ca. 5,50 m sehr wenig zu sein verspricht.

Komfort und Sicherheit

Das Konzept des alltagstauglichen Velomobils wurde beibehalten und konsequent weitergedacht. So sind zum Beispiel Armlehnen an Bord und Servomotoren bzw. eine spezielle Kinematik unterstützen beim Öffnen der Haube und des Gepäckfachs. Außerdem ist die Karosserie an relevanten Punkten verstärkt und sowohl Sicherheitsgurte als auch ein Überrollkäfig gehören zur Serienausstattung. Die beide vorderen Bremsen werden mit einem Hebel bedient, ein weiterer wirkt auf das Hinterrad.

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Statt sprtanischem Leichtbau fast schon opulenter Luxus (Klicken zum Vergrößern)

Auch ist der Einbau eines Soundsystems möglich, ein Blick ins Innere des Cab Bike Hawk vermittelt einen fast schon luxuriösen Eindruck. Natürlich kann das nicht ohne Folgen für das Gewicht bleiben: PIMA Velobike gibt ein Gewicht von 40 kg an. Damit gehört das Cab Bike Hawk, wie etwa das Orca von Flevobike, zu den eher schwereren Velomobilen.

Pedelec-Antrieb

Das Cab Bike Hawk ist sicherlich auch ohne Pedelec-Antrieb fahrbar. Aber mit macht es, besonders an Steigungen, einfach mehr Spaß. PIMA bietet eine Vielzahl an Antrieben an, je nach Kundenwunsch oder gesetzlichen Rahmenbedingungen sind 250 Watt, 350 Watt, 500 Watt, 750 Watt und 1.000 Watt-Antriebe von Bafang oder Magic Pie möglich. Folgerichtig sind die Li-Ion-Akkus auch in variablen Kapazitäten von z.B. 12, 15 oder 20 Ah lieferbar.

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Armlehne, Sicherheitsgurte, Soundsystem, vieles ist beim Cab Bike Hawk möglich (Klicken zum Vergrößern).

Die Preise für ein Cab Bike Hawk starten bei 4.970€ in der Classic-Version ohne Pedelec-Unterstützung. Der Endpreis richtet sich nach den Wünschen des Kunden, und da ist PIMA Velobike nach eigenen Angaben sehr flexibel. Das Ziel ist es, jedem Kunden ein möglichst individuelles Velomobil auf die Räder zu stellen, immer jedoch unter der Prämisse „Alltagstauglichkeit, Komfort und Sicherheit vor maximaler Geschwindigkeit“.

Weitere, auch viele technische Informationen sind auf der Website cabbike.pl in englischer Sprache zu finden, auf der gleichen Website finden sich auch Informationen zu den Fahrradhängern.

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Anmerkung:

Ich finde die Überarbeitung des Cab Bike ist gelungen. Die Formen- und Farbensprache wirkt modern, das „Gesicht“ sympathisch. Ich bin gespannt auf die erste Sichtung und drücke PIMA Velobike die Daumen für den Erfolg des Projekts.

 

Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

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