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Lastenrad Markt & Hersteller

Pendix eDrive IN: Neuer Antrieb für Cargobikes

Lesezeit etwa 4 Minuten

Antriebsspezialist Pendix erweitert die Produktpalette um den Heckmotor Pendix eDrive IN.

Der Pendix eDrive IN kommt dabei als Standard-Variante sowie als innovative Seriell-Hybrid-Variante auf den Markt. Der auf der IAA mobility vorgestellte Antrieb ist ein B2B-Produkt für den Fahrrad- und Mikromobilitätsbereich. 

Besonders für Cargobikes geeignet

Pendix setzte bei der Entwicklung des Pendix eDrive IN auf die bewährte Technologie des bürstenlosen Direktantriebs, der eine lautlose und verschleißarme Fahrt ermöglicht. Der neue Motor verfügt über 70 Nm Drehmoment, bietet eine Anfahrhilfe sowie die Möglichkeit, rückwärtszufahren. Das macht ihn besonders für Hersteller von Lastenrädern interessant.

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Der Pendix eDrive IN lässt sich sowohl bei ein- als auch bei mehrspurigen Fahrrädern integrieren. Bei mehrspurigen Fahrrädern ist der Einsatz von bis zu zwei Motoren möglich. Dies ermöglicht eine kraftvolle Unterstützung, auch bei sehr großen Lasten.

Innovative Seriell-Hybrid-Variante: Antrieb ohne Kette!

Die Kraftübertragung vom Fahrer zum Rad wird bei modernen Lastenrädern und anderen, neuartigen Mikromobilitätsfahrzeugen immer aufwändiger: Teilweise werden bis zu vier Antriebsketten hintereinander geschaltet. Deshalb wird der Pendix eDrive IN nicht nur als Variante für mechanische Antriebsstränge, wie etwa den Ketten- oder Riemenantrieb, angeboten, sondern auch als innovative Seriell-Hybrid-Variante Pendix eDrive INs.
 
Mit der steigenden Komplexität der Fahrzeuge nehmen in der Regel auch die Anzahl der Bauteile, Verschleiß, Montage- und Wartungsaufwand sowie Wirkungsgradverluste zu, während dadurch die Kostenvorteile abnehmen. Mit dem Seriell-Hybrid-Antriebssystem werden diese Nachteile, genau wie die Bauraumeinschränkungen, vermieden, da die im Antriebsstrang befindlichen Bauteile wie Kettenblätter, Ritzel, Kette, Kettenspanner und  in mehrspurigen Fahrzeugen das Differential, wegfallen.

Vorteile Pendix eDrive IN

An der Tretkurbel nimmt ein Generator die vom Fahrer erzeugte Energie auf und leitet diese an den oder die Heckmotoren weiter. Die Pendix-Entwickler haben dafür den bewährten Mittelmotor zum Generator weiterentwickelt und somit ein zuverlässiges, kräftiges und stimmiges Gesamtpaket geschaffen.
 
Aber nicht nur die Seriell-Hybrid-Variante ist eine echte Innovation. Im Vergleich zu den bisher am Markt üblichen Nabenantrieben und deren Integration bietet der Pendix eDrive IN ebenfalls entscheidende Vorteile: Durch das modulare Antriebskonzept kann er in verschiedenen Felgentypen integriert werden. Der Rotor nimmt zum Beispiel im herkömmlichen Speichenrad die Speichen nicht direkt auf, sondern wird über einen Zwischenring, der permanent in der Felge bleibt, eingebunden. Das ermöglicht einfache, schnelle und servicefreundliche Montagen und Demontagen des Motors.
 
Der neue Antrieb verfügt – wie der bisherige Pendix eDrive – über alle smarten Funktionen. In Kombination mit einem Pendix-Akku und der Pendix.bike PRO-App lassen sich Konfigurationen vornehmen oder Diagnosen durchführen. Zudem öffnet Pendix mit dem Pendix eDrive IN das System, sodass nicht mehr ausschließlich Pendix-Akkus verwendet werden können. Um den individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden, lassen sich die Motoren künftig auch mit von Pendix ausgewählten Fremdakkus betreiben. Sogar die App lässt sich mit eingeschränkten Funktionen nutzen.

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Produktion im sächsischen Zwickau

Hersteller wie Santos Bikes, Muli oder United Cruiser setzen bei ihren E-Bike-Linien bereits auf die Mittelmotoren von Pendix. Mit dem neuen Heckmotor bietet das Unternehmen jetzt noch mehr Herstellern eine Alternative zu den bisherigen Systemen auf dem Markt. Durch die Produktion im sächsischen Zwickau sowie die Zusammenarbeit mit lokalen und europäischen Lieferanten, können sich Kunden auf kurze Lieferzeiten und eine vertrauensvolle Kooperation verlassen. Diese Firmenpolicy hat sich besonders bei erhöhter Nachfrage und Materialengpässen aufgrund der Corona-Krise bewährt.
 
Thomas Herzog, Geschäftsführer von Pendix, freut sich: „Einen besseren Rahmen als die IAA mobility hätten wir uns für die Vorstellung des Pendix eDrive IN nicht wünschen können. Die Messe hat sich ein neues Konzept verpasst und auch wir gehen mit dem Pendix eDrive IN neue Wege. Corona hat uns vor einige Herausforderungen gestellt, doch trotz aller Umstände hat unser eingespieltes Team einen hochwertigen und robusten Antrieb entwickelt. Unseren Kunden können wir mit dem Heckmotor nun noch mehr Auswahl bieten, und das bei der gewohnten Pendix-Qualität.”

Mehr Infos gibt es online unter https://heckmotor.bike/

[Text & Foto: Pendix]

Alexander Theis

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