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Fahrradinfrastruktur

Stadt Offenbach: Stationsnetz für Elektromobilität erweitert

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Seit kurzem sind in Offenbach drei neue eMobil-Stationen in Betrieb. Damit können jetzt an insgesamt sechs Stationen elektrisch betriebene Pedelecs und E-Autos gemietet und wieder zurückgegeben werden.

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Start zur Probefahrt an der neuen eMobil-Station in Offenbach Wohnviertel An den Eichen: (im Vordergrund) RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat (links), Minister Tarek Al-Wazir (Zweiter von links), OVB-Geschäftsführerin Anja Georgi (rechts) und Bürgermeister Peter Schneider (Zweiter von rechts). (Copyright: Bernd Georg)

Bei einer Pedelec-Tour am Montag, 30. April, machten sich Staatsminister Tarek Al-Wazir und RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat ein Bild von Offenbachs innovativem Mobilitätsangebot. Begleitet wurden sie von Bürgermeister Peter Schneider, Anja Georgi, Geschäftsführerin der Mobilitätsunternehmen der StadtwerkeGruppe, und eMobil-Gesamtprojektleiterin Janine Mielzarek.

Für jeden Weg und Anlass das passende Verkehrsmittel wählen oder kombinieren – das bedeutet moderne und urbane Mobilität von heute. Auf längeren Strecken Bus und Bahn, für den Weg vom Bahnhof nach Hause das Fahrrad oder mit dem Leihauto. Um die Vernetzung der Verkehrsmittel zu stärken, haben der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) aus der Stadtwerke-Unternehmensgruppe mit Unterstützung des Landes Hessen bereits im Jahr 2011 ein Leihsystem von Elektro-Fahrrädern und-Autos in Offenbach etabliert.

Im Sommer 2017 wurde die eMobil-Station am Offenbacher Marktplatz um zwei weitere Standorte in Bieber und am Hafen ergänzt. Mit drei neuen eMobil-Stationen in Rumpenheim, An den Eichen und Tempelsee wurde das Stationsnetzt jetzt komplettiert.

Damit stehen seit Ende April eMobil-Kunden und denjenigen, die es noch werden wollen, insgesamt sechs eMobil-Stationen im Offenbacher Stadtgebiet zur Verfügung. An allen Standorten können registrierte Nutzer jetzt insgesamt 20 elektrisch betriebene Pedelecs sowie sechs E-Autos anmieten und wieder zurückgeben. Die eMobil-Stationen befinden sich jeweils in der Nähe von S-Bahn- und Bushaltestellen, so dass die Nutzer ganz einfach von
einem Verkehrsmittel auf ein anderes umsteigen können.

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Minister Tarek Al-Wazir (Bildmitte) im Gespräch an der neuen eMobil-Station in OffenbachTempelsee. Das Land Hessen hat den Ausbau des eMobil-Stationsnetzes gefördert. (Copyright: Bernd Georg)

“Ob gern oder gezwungen – jeder ist im Alltag viel unterwegs. Aber der eigene Pkw wird für immer mehr Menschen zweitrangig; wichtig ist lediglich, dass sich auch spontane Mobilitätswünsche unkompliziert erfüllen lassen“ so Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

„Für die Verkehrspolitik ist das eine große Chance. Neue Verkehrsdienstleistungen wie Car-Sharing und neue Verkehrsmittel wie Pedelecs bieten in Kombination mit einem leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr die Möglichkeit, Autofahrerinnen und Autofahrer zum Umstieg zu bewegen – und damit den Straßenverkehr in den Ballungsräumen flüssig zu halten, die Umwelt zu schonen und die Lebensqualität unserer Städte zu verbessern. Mit ihrem  attraktiven, bundesweit beispielhaften Angebot tun die Offenbacher Verkehrs-Betriebe und der RMV deshalb genau das Richtige.”

Elektromobilität, so der Offenbacher Bürgermeister und Mobilitätsdezernent Peter Schneider, sei Bestandteil des derzeit in der Detailplanung befindlichen „Masterplans Green City“ der Städte Offenbach und Frankfurt und somit Teil der Maßnahmen, die die Innenstadt sauberer und leiser machen sollen. Peter Schneider: „Mit dem Ausbau des eMobil-Stationsnetzes und der schrittweisen Einführung von Elektrobussen im städtischen Linienverkehr ab 2019 ist die zukunftsweisende Technologie eine alltagstaugliche Alternative im Offenbacher Nahverkehr.

„Der Kombination von Verkehrsmitteln gehört die Zukunft“, ist Prof. Knut Ringat, Geschäftsführer des Rhein-Main-Verkehrsverbundes, überzeugt. „Mit der Fahrrad- und Autoflotte bieten wir in Offenbach Mobilität über Busse und Bahnen hinaus. Damit kann das eigene Auto öfter stehen gelassen werden, oder wird sogar verzichtbar. Unser Dankeschön gilt dem Land Hessen, welches das eMobil-Projekt fördert. So konnten wir die Anzahl der Verleihstationen erhöhen und es ermöglichen, dass Fahrzeuge auch an einer Station aus- und an einer anderen
zurückgegeben werden.“

„Ich freue mich sehr, dass wir das neue eMobil-Stationsnetz jetzt komplett in Betrieb nehmen können“, sagt Anja Georgi, Geschäftsführerin der Gesellschaften im Gechäftsfeld Mobilibit der Stadtwerke Offenbach  Unternehmensgruppe. Seit der Eröffnung der ersten eMobilStation am Marktplatz im Jahr 2011 sei es gelungen, rund 700 registrierte Nutzer von dem umweltfreundlichen Sharing-Angebot zu überzeugen. „Mit nunmehr sechs Standorten in Offenbach möchten wir es noch mehr Menschen ermöglichen, von der S-Bahn, dem Bus oder
dem eigenen Auto auf das elektromobile Leihsystem umzusteigen.“

Mit der Erweiterung auf sechs Stationen ist der zweite Realisierungsabschnitt des Projekts eMobil abgeschlossen. Die Offenbacher Verkehrs-Betriebe (OVB) aus dem Geschäftsfeld Mobilität der Stadtwerke-Gruppe und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) haben damit das bereits bestehende Angebot deutlich erweitert. Es wurde nutzerfreundlicher gestaltet und enger an das öffentliche Nahverkehrssystem in Offenbach angebunden.

Als weitere nachhaltige und klimafreundliche Mobilitätsoption ist eMobil integraler Bestandteil eines intermodalen
Mobilitäts-Portfolios und wird damit zur Blaupause für das RMV-Verbundgebiet. Das Projekt wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (HMWEVL) gefördert.

[Text: Stadtwerke Offenbach Holding GmbH, Fotos: Bernd Georg]

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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