Bild eines Pedelec-Akkus
Über'n Tellerrand

Umwelt: Wiederverwendung gebrauchter Akkus

Bild eines Pedelec-Akkus
Was tun mit den in ein paar Jahren zu erwartenden gebrauchten Pedelec-Akkus?

[at] Bosch, BMW und Vattenfall haben sich zu einer Alllianz mit Namen „Second Life Batteries“ zusammengeschlossen.

„Second Life Batteries“ soll gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen zu einem Großspeicher zusammenschalten. Dieser Speicher soll eine Leistung von 2 Megawatt und eine Kapazität von 2 Megawattstunden besitzen. Diese Leistung sei laut Bosch ausreichend um 30 Vier-Personen-Haushalte für sieben Tage mit Strom zu versorgen.  Für den Speicher, dessen Aufbau in einem kleinen Gebäude Platz findet, werden mehr als 100 gebrauchte Fahrzeug-Batterien benötigt, die BMW aus den Elektrofahrzeugen ActiveE und i3 liefert. Das Gelände stellt Vattenfall zur Verfügung während Bosch die elektronische Steuerung übernimmt. Der Speicher soll kurzfristige Schwankungen im Stromnetz ausgleichen und schon Ende 2015 in Betrieb gehen.

Die verwendeten Lithium-Ionen-Akkus haben auch nach Ende des Lebenszyklus im Automobikbereich noch eine so hohe Speicherkapazität, dass ein Betrieb als stationäre Pufferspeicher noch über Jahre hinweg möglich ist.

Hoffentlich führen die Erkenntnis aus diesem Projekt zu ähnlichen Umsetzungen für die gebrauchten Pedelec-Akkus, die in den nächsten Jahren zu erwarten sind.

 

Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.