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Fertig-Pedelecs Test & Technik

Dauertestzugang, Teil 1: S-Pedelec Stevens E-Triton 45 Gent

Lesezeit etwa 4 Minuten

[at] Das S-Pedelec E-Triton 45 Gent von Stevens tritt zum Dauer-Langzeittest bei VeloStrom an.

Während es im Herbst-Winter oft eher ruhiger wird, geht es bei VeloStom spannend weiter. Im ersten Teil stelle ich einen der aktuellen Dauertestzugänge vor.

Warum S-Pedelec?

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Im Langzeit-Dauertest bei VeloStrom. Stevens E-Triton Gent (Klicken zum Vergößern).

Bei der Sinnhaftigkeit von S-Pedelecs scheiden sich die Geister. Und doch sehen viele ein enormes Potential für die schnellen Pedelecs. Vor allem für Pendler mit weiteren Anfahrtstrecken können sie eine Alternative zum PKW sein und damit den Verkehrswandel beschleunigen helfen.

Auf der anderen Seite stehen die rechtlichen Auflagen für diese Fahrzeuge, die eine adäquate Nutzung erschweren können oder zumindest ein Umdenken nötig machen.

Ich hatte in der Vergangenheit schon das Vergnügen S-Pedelecs von Stromer (ST1X und ST2S) fahren zu können. Und ich gebe gerne zu: Der zusätzliche Schub macht schon mächtig Laune.

Doch wie ist es beim dauerhaften Einsatz um die Haltbarkeit der Komponenten bestellt? Wie hoch ist die Akzeptanz bei den Mitmenschen? Was gibt es bei der Versicherung zu beachten? Ist es wirklich besser als ein “normales” Pedelec? Und sind die Kosten im Betrieb höher?

All diese Fragen soll dieser Langzeittest klären helfen.

Warum Stevens E-Triton 45 Gent?

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Das Stevens E-Trition 45 Gent benötigt als S-Pedelec Versicherungskennzeichen… (Klicken zum Vergrößern).

Meine Erfahrungen mit S-Pedelec beziehen sich bisher nur auf die Bikes von Stromer. Der Hauptkritikpunkt der Stromer ist, aus meiner Sicht, der mangelnde Komfort. Man mag von sportlicher Härte reden, aber die macht spätestens dann keinen Spaß mehr, wenn die Fahrbahn onduliert ist. Und das ist sie in der Regel dort, wo ich wohne.

Das E-Trition verspricht da trotz der schmaleren Bereifung mit der Luftfedergabel und durch die aufrechtere, weniger sportliche Sitzposition mehr Komfort.

Ein weiterer Punkt zur Entscheidung für das Bike aus Hamburg ist die nicht vorhandenen Vernetzung von Rad und App oder gar eine eingebaute SIM-Karte. Ich vertraue da lieber auf ein oder besser zwei gute Schlösser. Das mag old-school sein, aber Hand aufs Herz: Wer würde sich nur auf eine elektronische Sicherung verlassen? Eben.

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…sowie dauerhaftes Fahrlicht, Hupe (unter dem Scheinwerfer) und Spiegel (Klicken zum Vergrößern).

Das E-Triton wird von einem Bosch-Antrieb angetrieben, die Unterschiede zu den Hecknabenmotoren der Stromer dürften auch interessant sein zu erleben.

Noch ein Punkt: Stevens kommuniziert vorbildlich, welche Teile beim E-Triton 45 Gent getauscht werden dürfen, das ist besonders wichtig bei Selbstschraubern. 

Sollte man selbst nicht mehr weiterkommen ist ein Stevens-Händler in der Nähe auch sehr hilfreich. Und das ist bei mir der Fall.

Und zu guter letzt macht das E-Triton 45 Gent ganz schön was her. 😉

Ich bin gespannt auf den Test und werde natürlich immer mal wieder berichten.

[Fotos: VeloStrom]

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VeloStrom.de
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