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E-Bike-Tests Himiway

Himiway E-Bike Escape Pro im Test

Lesezeit etwa 15 Minuten

Fette Reifen, Vollfederung und „Moped-Look“: Das Himiway Escape Pro ist mehr als ein Lifestyle-E-Bike.

Die E-Bikes von Himiway sind immer Blickfänger, das gilt für das Himiway Cruiser ebenso wie für das Himiway Zebra. Und ganz besonders für das Escape Pro im Moped-Look.

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E-Bike im Moped-Look: Himiway Escape Pro

Himiway

Himiway ist bekannt für Fatbikes – E-Bikes mit überbreiten Reifen und groben Stollen. Sie sind ideal für Matsch, Schnee und Sand – aber bieten auch viel Komfort auf ruppigen Radwegen. Genau deshalb habe ich diese Radgattung ins Herz geschlossen.

Vor allem auch deshalb, weil die Unterstützung durch den E-Motor den Rollwiderstand beim Fatbike vergessen lässt. Den höheren Stromverbrauch kontert Himiway mit großzügig dimensionierten Akkus.

Escape Pro

Das Himiway Escape Pro E-Bike setzt, als eines der wenigen Pedelecs, neben dem komfortfördernden Luftpolster der breiten Reifen und der Federgabel vorn, auch auf einen klassisch anmutende Hinterradfederung.

Die offenen Schraubenfedern stützen sich am Rahmen der Sitzbank ab – das Escape Pro ähnelt so einem Moped früherer Zeiten, beispielsweise der Zündapp ZD 40 oder den Hercules Mofas der „Prima“-Reihe.

Trotzdem handelt es sich um ein Pedelec: Ohne Treten gibt es keine elektrische Unterstützung, sieht man von der, per „Handgas“ betätigen, Schiebehilfe bis 6 km/h ab.

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Links vom kurzen Lenkergriff: Drehgriff für die Schiebehilfe

Lieferung & Montage

Wie alle Himiway E-Bikes so kommt auch das Escape Pro im Karton an. Die Verpackung ist sehr sorgfältig, doch bereits beim Herausheben aus dem Karton sind zwei Personen gefragt. Das Escape Pro ist enorm schwer und hecklastig!

Im Lieferumfang ist neben Netzteil und Doku auch wieder das Multitool enthalten. Obwohl das einen sehr guten Eindruck macht, vertraue ich, auch aus ergonomischen Gesichtspunkten, lieber meinem bewährten Proxxon-Werkzeugsatz*

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Weitere Informationen

Für die Montage lasse ich mir Zeit, etwa 45 Minuten vergehen, bis das Escape Pro vor mir steht. Die Verarbeitung ist, Himiway-typisch, routiniert.

Der matte schwarze Lack wirkt hochwertig. Handgriffe mit Ziernaht, Reflektoren, Klingel, Reifen mit Reflexstreifen, Front- und Heckbeleuchtung, Gepäckträger hinten und breite Fender aus Kunststoff: Das E-Bike ist komplett ausgestattet.

Bevor es zur ersten Fahrt geht, muss das Himiway Escape Pro an die Waage. Das Ergebnis überrascht mich: Dass das E-Bike schwer ist, war schon beim Auspacken zu spüren. Die Waage bleibt bei 41,55 kg stehen, ein enormer Wert. Der aber, und das ist selten, wenn auch knapp unter der Angabe des Herstellers von 42 kg bleibt.

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Gewicht bleibt knapp unter der Herstellerangabe von 42 kg.

Ergonomie ideal für kleine Menschen

Das Himiway Escape Pro ist ein Rad, das auf 20 Zoll Guss-Laufrädern steht. Die wirken enorm stabil, sind aber sicher auch mit ein Grund, warum das Bike so schwer ist.

Obwohl sich der Lenker auch für meine Armlänge gut einstellen lässt, ist das escape Pro nichts für große Menschen – zumindest nicht, wenn es darum geht, lange Strecken biomechanisch effizient Rad zu fahren: Denn die Sattel-, pardon: Sitzbankhöhe ist beim Moped E-Bike von Himiway nicht verstellbar.

Das führt bei meiner Körpergröße von 179 cm zur berühmten Sitzposition „Affe auf dem Schleifstein“ mit stark angewinkelten Knien und weit ausgestreckten Armen. Ich schätze, dass die Sitzposition für Menschen bis 155 cm ok ist.

Damit ist das Himiway Escape Pro wohl eines der wenigen E-Bikes, die „out of the box“ auch für kleingewachsenen Menschen geeignet sind!

Erste Fahrt

Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, das Escape Pro fahren. Die erste Ausfahrt geht nach Wiesbaden in die Innenstadt zum Brunchen. Das kommt mir gelegen, denn die Strecke ist weitestgehend eben. Der Versuch, eine Packtasche am Gepäckträger zu befestigen scheitert: Am Träger können keine Haken eingefädelt werden.

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Sieht stabil aus, lässt aber keine Packtaschenmontage zu: Gepäckträger am Himiway Escape Pro

Natürlich könnte ich mit Rucksack fahren – aber es ist mit über 30 Grad so warm, dass ich mit klatschnassem Rücken ankäme. Also vertraue ich auf die Zuverlässigkeit des Himiway – immerhin hatte ich bisher noch mit keinem Himiway-E-Bike eine Panne, dann wird es diesmal wohl auch gut gehen. Für die kurze Strecke von einfach rund 15 Kilometer werde ich auch ohne Wasser auskommen.

Himiway sieht das Problem wohl auch: Denn als Zubehör ist für das Escape Pro ein Frontgepäckträger und ein Aufsatz für den Heckträger, „Lieferantenkorb“ genannt, erhältlich. Da kann man dann zumindest Taschen hineinstellen.

Eine weitere Herausforderung ist die Unterbringung des Schlosses. Ich entscheide mich ganz pragmatisch, das Kettenschloss einfach über die Einzelsitzbank zu legen.

Sitzposition

Nach dem Test des Himiway Cruiser und des Himiway Zebra habt ich mittlerweile Erfahrung, wie der Hinterradnabenmotor des Himiway Escape Pro ansprechen wird und wähle direkt die 5te Unterstützungsstufe am vertrauten Bedienteil am linken Lenkerende vor.

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Ich sitze auf der bequemen Einzelsitzbank, die Hände lässig am Lenker und drehe am „Gasgriff“ am rechten Lenkerende. Die Schiebehilfe setzt das E-Bike gut kontrollierbar und sanft bis 6 km/h in Gang. Im Rollen sortiere ich meine Füße auf die griffigen Pedale – das Treten mit einem so engen Kniewinkel ist für mich arg ungewohnt.

Sitzkomfort & Reichweite

Am ersten flachen Bordstein geben Reifen, Federabel und Heckfederung einen ersten Eindruck davon, wie gut sie zusammenarbeiten: Die Unebenheit ist kaum zu spüren.

Die überbreiten Reifen sind mit wenig Druck aufgepumpt. Das erhöht den Dämpfungskomfort – gleichzeitig aber auch die Aufstandsfläche und damit Rollwiderstand und Lenkpräzision. Doch weder das eine noch das andere ist beim Escape Pro für mich von Belang: So, wie ich auf dem E-Bike sitze, ist entspanntes Cruisen ohne Anspruch auf messerscharfes Handling oder Aufstellen von Reichweitenrekorden angesagt.

Wobei der Akku mit 840 Wattstunden (Wh) [-> „Was sind Wattstunden?„] Kapazität für ordentliche Reichweite gut sein sollte. Himiway gibt zwischen 50 und 80 Kilometer pro Ladung an.

Lenkverhalten & Bremsen

Die ersten paar hundert Meter rolle ich mit knapp 28 km/h bergab. Das Himiway Escape Pro läuft gut geradeaus und liegt satt auf der Straße. Die kommende Linkskurve braucht beim Einlenken natürlich etwas Nachdruck, aber das ist mit dem breiten Lenker kein Problem.

Vor der Einmündung auf die Hauptstraße helfen die mechanischen Scheibenbremsen gut bei der Verzögerung. Es ist schon erstaunlich, wie viel besser Wirkung und Dosierbarkeit im Vergleich zu den ebenfalls mechanischen Bremsen des Fafrees F28 Pro sind.

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Frontlampe am Himiway Escape Pro

Das Himiway Escape Pro verfügt übrigens ebenfalls über ein Rücklicht mit Bremsfunktion. Das helle Frontlicht (beide ohne KBA-Nummer) erhöht im Hellen und auch im Dunkeln die passive Sicherheit.

Ich nähere mich Spaziergängern, die auf dem breiten Wirtschaftsweg unterwegs sind. Dank der griffgünstig in der linken Bremsarmatur untergebrachten und hell tönenden Klingel kann ich gut auf mich aufmerksam machen. Beim Vorbeifahren ernte ich von beiden ein breites Lachen: Das Himiway Escape Pro ist ein Sympathieträger.

Antriebsverhalten

An der nächsten Ampel muss ich die Straße queren und fahre auf dem Radweg weiter. Durch die stark angewinkelten Beine kann ich kaum Kraft auf die Pedale bringen.

Doch das ist beim Himiway Escape Pro kein Problem: Die Steuerung über die Kurbeldrehzahl (Kadenz) in Verbindung mit dem 80 Nm starken Hinterradnabenmotor schiebt das E-Bike ohne Anstrengung auf 25 km/h. Diese Regelung des Antriebs ist vollkommen legal und wird von vielen Menschen geschätzt.

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Hinterradnabenmotor am Himiway Escape Pro

Allerdings muss man beim kräftigen Motor des Escape Pro zum Beispiel bei „Drängelgittern“ die Unterstützungsstufe zurückschalten: Der Antritt bei Stufe 5 ist so nachdrücklich, das es bei kniffligen Fahrmanövern Zuviel des Guten sein kann.

Anfahren am Berg

Weiter geht’s auf dem Weg in die Innenstadt. Ich weiß, das ich ein paar hundert Meter auf der Straße fahren muss, die noch dazu bergauf führt. Doch das klappt weit besser als gedacht. Die nicht zu steile aber lange Steigung fahre ich ohne nennenswerte Belastung der Kniegelenke souverän mit 25 km/h hinauf.

Doch dann wird die Ampel rot! Bremsen und Anhalten ist kein Problem, durch die niedrige Sitzposition habe ich die Füße schnell und sicher auf dem Boden. Gegenüber an der Ampel stehen Autos, rechts und links an den Einmündungen ebenso. Die Mienen aller Menschen in den Autos hellen sich bei meinem Anblick auf – warum nur?

Irgendwann wird auch für mich die Ampel wieder grün und ich fahre an. Jetzt merke ich dann doch, dass die Fahrposition für Menschen meiner Größe auf dem Himiway Escape Pro nicht ideal ist: Trotz eingelegtem ersten Gang und höchster Unterstützungsstufe knacken meine Knie vernehmlich. Doch sobald das Pedelec Fahrt aufgenommen hat, ist das vorbei.

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Mit der „+“-Taste geht es in schwerer Gänge, mit dem Hebel in leichtere Gänge.

Ich bevorzuge eine hohe Kadenz und so benötige ich von den 7 Gängen der Kettenschaltung nur die erst 4 – bei 5ter Unterstützungsstufe des Hinterradnabenmotors.

Als ich an einem Schaufenster vorbeiradele, sehe ich mich von der Seite und muss grinsen: Die Knie erreichen beim Kurbeln fast die weit zum Lenker ausgestreckten Arme – kein Wunder, das jeder Mensch grinst, der mich sieht.

Fahrverhalten bei hoher Geschwindigkeit

Kurz danach erreiche ich wieder den Radweg. Der ist mit Wurzelaufbrüchen und Schlaglöchern übersäht – Unbilden, die mir auf dem Himiway Escape Pro nur ein müdes Lächeln entlocken.

Auch wenn man bei der Bezeichung „Fully“ im Allgemeinen andere Fahrräder vor dem inneren Auge hat: Das Escape Pro ist mit Teleskopgabel und Zweibein-Hinterradschwinge auch eines und ermöglicht – artgerecht bewegt – eine sehr komfortable Fahrt. Die dick gepolsterte Einzelsitzbank tut ein übriges.

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Das ist auch gut so, denn bei 179 cm Körperlänge und stark angewinkelten Beinen ist es teils mühsam bei Unebenheiten aus dem Sattel zu gehen.

Der Radweg spuckt mich wieder auf eine Straße aus. Die führt bergab, ist gut asphaltiert und wenig befahren. Ich kann es also laufen lassen. Das Himiway nimmt zügig Fahrt auf, mit in der Spitze 38 km/h rausche ich gen Innenstadt. Das Fahrwerk ist bei Geradeausfahrt sehr stabil – an der Hinterhand „gautscht“ es in Kurvenfahrt etwas. Das bringt Unruhe in die Linie – mit etwas mehr Luftdruck hinten ist das aber schnell beseitigt.

Aufsehenerregend

Vorbei am Kurpark mit dem idyllischen Ententeich fahre ich in die Wiesbadener Innenstadt und komme mir vor, als würden tausend Augenpaare aus breit grinsenden Gesichtern meinen Weg verfolgen. Eingedenk meines Spiegelbilds von vorhin weiß ich auch warum.

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Ich kette das Himiway Escape Pro in Sichtweite zu unserem Tisch an – mich interessiert die Reaktion der Passanten, zumal ganz in der Nähe ein E-Bike eines bekannten Premiumherstellers abgestellt ist.

Während das andere Pedelec wenig Beachtung erfährt, bleiben am Escape Pro immer wieder Menschen stehen und betrachten sich das kleine schwarze Fatbike genauer.

Enorme Zuladung

Nach dem Brunchen geht es wieder nach Hause. Der Hinweg verlief weitestgehend bergab, zurück geht es demnach eher bergauf.

Hier kommt mir erneut die Art des Antriebs zu Gute: Auch ohne, dass ich viel Kraft auf die Pedale bringe, schiebt der Hinterradnabenmotor mit 80 Nm Drehmoment Fahrer und E-Bike die Anstiege hoch. Das es hier teils nur bis 23 km/h reicht – geschenkt! Das Himiway Escape Pro ist kein Rennpferd.

Eher, trotz der Erscheinung, ein Arbeitstier: Denn laut Datenblatt verfügt das E-Bike über ein zulässiges Gesamtgewicht von 202 kg! Dank dieses enorm hohen Wertes dürfte es trotz des hohen Eigengewichts von knapp 42 kg 160 kg zuladen!

Laut Typenschild beträgt das zulässige Gesamtgewicht („Maximum permissabel weight“) jedoch „nur“ 160 kg.

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Typenschild Himiway Escape Pro

Ein Widerspruch, bei dem ich mich eher an das halte, was auf dem Typenschild steht. Demnach beträgt die Zuladung also „nur“ 118 kg.

Das ist immer noch gut und macht das Bike auch zum idealen Shoppingrad. Mit Anhänger oder mit den passenden Gepäckträgern. Wobei bei Einsatz des „Lieferantengepäckträgers“ von der wunderschönen Bambusplatte, die den Gepäckträger ziert, kaum noch was zu sehen sein dürfte. Aber man kann nicht alles haben.

Bergauf-Performance

Wie jedes E-Bike muss auch das Himiway Escape Pro die Teststeigung absolvieren. Dieses mal ist mir auf Grund der Sitzposition nicht richtig wohl. Da ich wenig Kraft auf die Pedale bringen kann, muss der Motor mehr leisten.

Die Teststeigung kann nur mit wenig Schwung angefahren werden. Zunächst verläuft sie moderat bergan. In Stufe 5 ist das E-Bike bis zur Linkskurve 25 km/ schnell. Danach wird es steiler und ich schalte nach und nach zurück. Kurz vor Erreichen der Kuppe muss ich aus dem Sattel und in den Wiegetritt: Die Belastung auf den Knien ist durch den engen Kniewinkel für mich zu hoch.

Am Ende meistere ich die Steigung mit knapp 15 km/h. Zum Vergleich: Mit dem Engwe P26 komme ich mit 14,3 km/h oben an. Beim Himiway Zebra waren es, locker tretend im 3ten Gang 18 km/h, beim Himiway Cruiser waren es 20 km/h, beim Jeep Fatbike MHFR7100 an gleicher Stelle 14,5 km/h.

Der Vergleich zeigt: Das Himiway Escape Pro schlägt sich sehr gut, vor allem angesichts der ungünstigen ergonomischen Verhältnisse bei Menschen meiner Größe.

Reichweite

Jetzt, nach rund 35 gefahrenen Kilometern, habe ich noch 2 von 5 Balken der Akkustandsanzeige übrig. Doch auf Grund meiner Erfahrungen auf dieser Strecke mit Pedelecs im allgemeinen und Himiway-Ebikes im besonderen, bin ich optimistisch, dass mich das Himiway Escape Pro auch mit Untertstützungsstufe 5 nach Hause bringt.

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Beim Einschalten zeigt das Display alles, was geht.

Und so ist es dann auch: Zu Hause habe ich nach 41 gefahrenen Kilometern noch gerade einen Balken übrig. Dafür, dass der Akku noch nicht „eingefahren“ ist, viele Stopps und die zehrende Teststeigung hinter uns liegen, ist das ein sehr gutes Ergebnis.

Ich bin sicher: Auch trotz der breiten Reifen und des hohen Gewichts wird sich die Reichweite des kleine Fatbikes Escape Pro mit der Zeit noch verbessern.

In der Garage stöpsele ich das Ladegerät in das Bike ein – der Akku ist zwar einfach herausnehmbar, aber das ist in diesem Fall nicht nötig.

Nettes Detail: Am Display kann per USB-Kabel ein Smartphone während der Fahrt am Akku des E-Bikes nuckeln.

Fazit Test Himiway Escape Pro

Das Himiway Escape Pro ist, wie viele Fatbikes, ein Hinkucker; in diesem Fall mit einem großen Menschen drauf sogar in doppelter Hinsicht.

Aus ergonomischer Sicht ist das Pedelec für größere Personen aus meiner Sicht weniger geeignet. Doch das ist nur meine Sicht der Dinge – viele Menschen schätzen das besonders relaxte Fahrgefühl auf diesem Bike. Das klappt auch für längere Strecken, wenn man sich auf das Feeling einlässt.

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Doch viel wichtiger finde ich, das kleingewachsene Menschen mit dem Himiway Escape Pro ein E-Bike „von der Stange“ erhalten, dass sie praktisch ohne Umbauten nutzen können. Und das ist wirklich eine Seltenheit!

Zumal zu dem Preis: Das Himiway Escape Pro ist mit aktuell 1.999€* sehr günstig.

Himiway-typisch ist die Zuladung gut, beim Escape Pro sind es 118 kg! Mit je einem Gepäckträger vorn oder hinten reduziert sich der Wert zwar etwas. Trotzdem steckt das E-Bike auch schwere Einkäufe weg. Der Rahmen erscheint außerdem vertrauenserweckend stabil. Das gilt auch für die Gussräder mit den breiten Stollenreifen von Kenda. Noch besser wäre es vermutlich, für Einkäufe einen Hänger zu nutzen.

Die Kehrseite der Medaille: Das E-Bike ist mit 42 kg sehr schwer!

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[Text:[at], Fotos: VeloStrom]

Transparenzhinweis: Das Produkt wurde vom Hersteller kostenfrei und ohne Auflagen zur Verfügung gestellt.

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Alexander Theis