Donkey Republic E-Bike-Flotte_160
Fahrradinfrastruktur Markt & Hersteller

Donkey Republic erweitert E-Bike-Flotte in Berlin, Kopenhagen und Rotterdam

Lesezeit etwa 4 Minuten

Berlin, Kopenhagen und Rotterdam: Ab Oktober können sich auch die Donkey Republic Nutzer in Kopenhagen und Rotterdam auf ein E-Bike schwingen. Bereits vor rund 4 Monaten hatte der Kopenhagener Bikesharing-Anbieter testweise 100 E-Bikes in seine Berliner Flotte aufgenommen – und das erfolgreich:

Bereits im ersten Monat nach dem Launch Anfang Juni wurden über 4.400 Trips mit den E-Bikes zurückgelegt. Jetzt wurde die Hauptstadt-Flotte um 200 weitere E-Bikes auf insgesamt 300 Elektrofahrräder verstärkt. Zudem wurden 200 E-Bikes in Kopenhagen und 100 E-Bikes in Rotterdam in die Donkey-Flotte integriert.

Speziell designte E-Bikes für den nachhaltigen Sharingeinsatz

Donkey E-BikeDie neuen E-Bikes zeichnen sich durch ein speziell für den Sharingeinsatz optimiertes Design aus. Dies soll den Nutzern nicht nur ein noch komfortableres Fahrerlebnis bieten, sondern auch die Sicherheit und Haltbarkeit erhöhen.

Leistungsfähige Akkus sorgen dafür, dass die E-Bikes mit voller Ladung für rund 3 Tage im Einsatz sein können bis die nächste Energiezufuhr benötigt wird. Jedes einzelne Pedelec soll, bei sachgemäßer Wartung, 5 Jahre im aktiven Betrieb sein. Für die sachgemäße Wartung sorgen die fähigen Mechaniker von Donkey Republic, die wegen ihrer Fürsorge für die Bike-Flotte auch Shepherds (zu deutsch Schäfer) genannt werden.

Alle E-Bikes werden in Europa gefertigt und sind modular aufgebaut, sodass die Shepherds in der Lage sind, einzelne Komponenten zu reparieren bzw. bei Bedarf auszutauschen. Dies macht die E-Bikes zu hochwertigen Sharingfahrzeugen und es reduziert anfallenden Müll auf ein Minimum.

Keine prekäre Verhältnisse

Die Donkey Shepherds sind übrigens alle fest angestellt und wertvoller Bestandteil des Donkey Teams – auf prekäre Job-Modelle verzichtet das dänische Unternehmen ganz bewusst.

Während des Pilotbetriebs in Berlin hat das Donkey Team in der deutschen Hauptstadt verschiedene Arten getestet, die E-Bike-Akkus auf möglichst nachhaltige Weise zu transportieren und auszutauschen. Aktuell, dies hat sich als beste Methode erwiesen, werden die Batterien von den Donkey Shepherds mittels E-Cargobikes eingesammelt bzw. verteilt und in feuersicheren Ladeschränken aufgeladen.

Außerdem hat Donkey Republic innovative Technologien entwickelt, um die Flotte intelligent und flexibel zu managen: so kann bspw. die Höchstgeschwindigkeit der E-Bikes an lokale Gegebenheiten angepasst werden, um die Sicherheit der Nutzer zu gewährleisten, sowie der Ladestand der Batterien überwacht werden, um stets genau zu wissen, welche Akkus ausgetauscht werden müssen.

Ein weiteres Argument, um auf das Auto zu verzichten

Donkey Republic E-Bike-FlotteE-Bikes erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind, gemessen an den Verkaufszahlen, zu einem der erfolgreichsten Vertreter der Elektromobilität in Europa geworden. Die Donkey-Flotte um weitere E-Bikes zu ergänzen war also ein logischer Schritt für den global agierenden Bike-Sharing-Pionier aus Dänemark. Donkey Republic wird die E-Bikes künftig vor allem an wichtigen Bahnstationen aufstellen, um die Mobilitätsoptionen an beliebten Verkehrs- und Reiserouten zu erweitern.

Für Pendler stellen E-Bikes durch die elektrische Tretunterstützung eine komfortablere und einfachere Variante dar, um zur Arbeit und wieder nach Hause zu gelangen. Untrainerte und ältere Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer haben mit E-Bikes zudem eine deutlich weniger anstrengende Option zur Hand, um aktiv zu bleiben.

Alexander Frederiksen, Chief Sales Officer (CSO) bei Donkey Republic, erklärt:

“Donkey Republic ist immer darum bemüht, die Bedürfnisse unserer lokalen Kundenbasis zu erfüllen. Wir wissen beispielsweise, dass die Nutzer in Berlin, Kopenhagen und Rotterdam im Allgemeinen längere Strecken zurücklegen, daher möchten wir ihnen mit den neuen E-Bikes eine Option anbieten, ihre Fahrten künftig noch komfortabler zu absolvieren.”

Besonders in Kopenhagen ergibt sich häufig zu den Hauptzeiten in den Sommermonaten eine Verknappung des Fahrradangebots. Die 200 neuen E-Bikes werden auch aus diesem Grund eine wertvolle Ergänzung der Radflotte darstellen, um noch einfacher ohne Auto aus den Vororten ins Stadtzentrum zu gelangen.

Sharing-Vorteil: Ein E-Bike fahren ohne selbst eines kaufen zu müssen

Die Anschaffung eines E-Bikes kann für eine Einzelperson eine große Investition darstellen. Mit dem neuen Sharing-Angebot können die Nutzer von Donkey Republic nun ab sofort von den Vorzügen der Elektrofahrräder profitieren, ohne selbst tief in die Tasche greifen zu müssen.

Die Preisgestaltung ist bei den E-Bikes genau wie bei den regulären Donkey Bikes: Je länger gefahren wird, desto günstiger wird es. Dies macht insbesondere lange Fahrrad- und E-Bike-Ausleihen attraktiv für die Nutzer. 

Mehr Infos: www.donkey.bike/de/

[Text & Foto: Donkey Republik]

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Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VeloStrom.de
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