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Urlaub Zubehör

Kochen auf der Radreise: Neuer Benzin-Kocher von Soto

Lesezeit etwa 3 Minuten

Der Soto Muka soll die Vorurteile gegen Benzinkocher beseitigen.

Viele Radreisende sind, wie ich, bei Benzinkochern zurückhaltend: Zu kompliziert zu bedienen, zu viel Aufwand für Wartung und Pflege von Kocher und Kochgeschirr. Dann doch lieber ein Gaskocher, auch wenn der Aufwand für Beschaffung und Mitführen der passenden Kartusche, je nach Reisegebiet, eine Herausforderung darstellen kann.

Soto aus Japan ist bekannt für eine extrem hohe Produktqualität. Der Muka Stove soll die Vorurteile gegen die Benzinkocher beseitigen und weder beim Handling noch bei der Sauberkeit den Vergleich mit Gaskochern scheuen – und zusätzlich mehr Hitze unter den Topf bringen!

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SmartPump

Ein Hauptgrund dafür ist die SmartPump mit integrierte Druckanzeige und Not-Aus-Schalter. Mit wenigen Pump-Hüben soll der Benzinkocher schnell einsatzbereit sein und besonders sauber brennen. Die Folge: Die bekannten, rußigen Ablagerungen am Topfboden kommen nach Angaben von Soto kaum mehr vor. Zudem bläst der Muka Stove beim Abschalten die Düsen und die Benzinzuleitung frei, das verhindert Verschmutzungen der Düsen und stinkenden Benzinreste am Kocher. Aus diesem Grund kann der Benzinkocher mit dem kleinen Packmaß bedenkenlos ins Gepäck, ohne dass man Gefahr läuft, dass die Ausrüstung nach Benzin stinkt.

Hohe Heizleistung

Wenn Benzin unvollständig verbrennt, entsteht Ruß, der den Wartungsaufwand von Benzinkochern erhöht. Laut Soto soll der Muka Stove so gut wie keine Phasen unvollständiger Verbrennung aufweisen und damit weniger wartungsaufwändig sein. Mit einer Kochleistung von 4.000 kcal/h oder 4.650 Watt ist der Muka Stove sehr leistungsfähig und soll besonders feinfühlig dosierbar sein. Stabile und breite Auflagen bieten auch großen und schweren Töpfen oder Pfannen Platz. Auch wenn diese wohl eher selten bei einer Radreise mitgeführt werden.

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Details zum Muka Stove

  • Enorm leistungsstarker Kocher: 4.000 kcal/h 4.650 W
  • Auch für schwere Töpfe geeignet
  • Für bleifreies Benzin oder White Gas (gereinigtes Benzin)
  • Leistungsstarke Pumpe mit integrierter Druckanzeige und Not-Aus-Schalter
  • Pumpe wird per Bajonett fest mit Brennstoffschlauch verbunden
  • Robustes Pumpengehäuse aus Aluminium
  • Sehr klein zusammenlegbar: 8 x 6,5 x 8cm
  • UVP: 149,95€

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Über SOTO

Das japanische Wort SOTO bedeutet übersetzt „Outdoor“. CEO ist Hajime Yamamoto, der zunächst die Firma Shinfuji Burner gründete, aus der dann SOTO 2010 hervorging. SOTO ist Pionier bei der Entwicklung innovativer Gas- und Benzinkocher, die auch unter extremsten Bedingungen funktionieren. Die Marke produziert im eigenen Werk in Japan und liefert in die ganze Welt. Mit ihren Produkten haben sie schon mehrere Awards gewonnen.

www.sotooutdoors.de

Kommentar:
Nach ersten, wenig zufriedenstellenden Versuchen mit einem Esbit-Kocher setze ich bei Radreisen mit den Zelt auf einen Gaskocher. Ich bin nicht so lange und in so abgelegene Gegenden unterwegs, so das dass Problem der Gaskartuschenversorgung bei mir nicht so akut ist: Meist reicht mir eine Kartusche für die gesamte Tour. Wie ist das bei euch? Schreibts mir in die Kommentare.

[Text:[at], Fotos: Soto]

Alexander Theis
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Ein Kommentar

  1. ich benutze sei gut 1 Jahr den Stormbreaker, allerdings mit Benzin + Gas aus Kartusche. Mit dem alten COOLMAN hatte ich durchweg Probleme, solange, bis ich keines der hoch-giftigen stinkenden Kraftstoffe mehr zum Kochen benutzte, sondern Benzine, die man irrtümlicherweise an Tankstellen umfüllen kann und die zusätzlich mit Luft kontaminieren. An solchen erhält man nur chemikalische Cocktails, die rußen, stinken, hoch-giftig sind und Zell-schädigend. Der Abbrand entstehen Salze, Kristalle, Metalloxide, Sulfide, etc., die unbrennbar sind bei den üblichen Temperaturen. Man solle reines Benzin aus geschlossenem Gebinde verwenden, dann ist das Kochen genauso einfach wie mit der Gas-Kartusche, allerdings mit viel größerer Hitze.

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