haibike-xduro-race-S-pro__web_160
Neue Pedelecs und E-Bikes

Pedelec-Rennrad: Sakrileg oder logische Konsequenz?

Lesezeit etwa 2 Minuten
haibike-xduro-race-S-pro
Sakrileg oder logische Konsequenz? Das S-Pedelec-Rennrad Haibike Xduro Race S Pro (Klicken um Vergrößern)

Werbung

[at] Im Laufe der letzten Jahre haben E-Bikes ihr Reha-Image fast gänzlich abgestreift: Der Spaß am Stromern setzt sich durch und inzwischen wurde jede Radgattung elektrifiziert. Jetzt fällt auch die “letzte Bastion”: Das Rennrad.

Neue Marktteilnehmer aus Industrie- und Kommunikationssektoren entdecken den boomenden Markt “Pedelec” für sich und beinahe jeder Radhersteller hat inzwischen Räder mit Elektroantrieb im Programm. Die Verkaufszahlen für E-Bikes und Pedelecs explodierten förmlich – nach Schätzungen des Zweirad-Industrie-Verbands e. V. (ZIV) fuhren zum Jahreswechsel 2014/2015 ungefähr 2,1 Millionen E-Räder durch Deutschland. Davon rollten allein 2014 etwa 480.000 Stück aus den Läden – 2005 waren es noch 20.000.

Umfrage: Würde dir etwas fehlen, wenn es VeloStrom nicht mehr gäbe?

Ergebnis ansehen

Loading ... Loading ...

Mit dem unter Strom gesetzten Rennrad ist jetzt auch die letzte Bastion der Traditionalisten gefallen. Und richtig, wenn mit S-Pedelecs schon Geschwindigkeiten bis 45 km/h erreicht werden, warum dann nicht in sportlicher Position und mit Rennradbereifung? Freilich sind diese Räder noch selten am Markt – der Hersteller Haibike nimmt hier nach wie vor eine Pionierstellung ein: „Xduro Race S RX“ und „Xduro Race S Pro“ (18,7 kg) heißen die 45-km/h-Rennpedelecs der Schweinfurter Firma. Beide Modelle haben einen Bosch-Mittelmotor und kosten 4.699 Euro, bzw. 7.999 Euro.

Wie seht ihr das: Ist die Elektrifizierung des Rennrads ein Sakrileg oder eine logische Konsequenz?

Jetzt Velostrom-Newsletter abonnieren:

Alexander Theis