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Pedelec-Rennrad: Sakrileg oder logische Konsequenz?

Lesezeit etwa 1 Minute
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Sakrileg oder logische Konsequenz? Das S-Pedelec-Rennrad Haibike Xduro Race S Pro (Klicken um Vergrößern)

[at] Im Laufe der letzten Jahre haben E-Bikes ihr Reha-Image fast gänzlich abgestreift: Der Spaß am Stromern setzt sich durch und inzwischen wurde jede Radgattung elektrifiziert. Jetzt fällt auch die “letzte Bastion”: Das Rennrad.

Neue Marktteilnehmer aus Industrie- und Kommunikationssektoren entdecken den boomenden Markt “Pedelec” für sich und beinahe jeder Radhersteller hat inzwischen Räder mit Elektroantrieb im Programm. Die Verkaufszahlen für E-Bikes und Pedelecs explodierten förmlich – nach Schätzungen des Zweirad-Industrie-Verbands e. V. (ZIV) fuhren zum Jahreswechsel 2014/2015 ungefähr 2,1 Millionen E-Räder durch Deutschland. Davon rollten allein 2014 etwa 480.000 Stück aus den Läden – 2005 waren es noch 20.000.

Mit dem unter Strom gesetzten Rennrad ist jetzt auch die letzte Bastion der Traditionalisten gefallen. Und richtig, wenn mit S-Pedelecs schon Geschwindigkeiten bis 45 km/h erreicht werden, warum dann nicht in sportlicher Position und mit Rennradbereifung? Freilich sind diese Räder noch selten am Markt – der Hersteller Haibike nimmt hier nach wie vor eine Pionierstellung ein: „Xduro Race S RX“ und „Xduro Race S Pro“ (18,7 kg) heißen die 45-km/h-Rennpedelecs der Schweinfurter Firma. Beide Modelle haben einen Bosch-Mittelmotor und kosten 4.699 Euro, bzw. 7.999 Euro.

Wie seht ihr das: Ist die Elektrifizierung des Rennrads ein Sakrileg oder eine logische Konsequenz?

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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