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Neues aus der Szene

Fazua evation: Serienproduktion und erste Kundenauslieferungen, erste Probefahrt

Nach erfolgreichem Abschluss der Serienentwicklung des evation-Antriebssystems, konnte diesen Sommer mit der Serienproduktion am Standort München begonnen werden.

Nachdem die ersten evation-Systeme an Kunden ausgeliefert wurden, ist es in den kommenden Monaten das Ziel das Produktionsvolumen weiter zu steigern, um der wachsenden Nachfrage nach diesem auf dem Markt einzigartigen Pedelec Antriebssystems nachzukommen.

Messeauftritt Eurobike 2017 Friedrichshafen

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Die einzelnen Komponenten des Fazua evation (Klicken zum Vergrößern)

Die FAZUA GmbH wird auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Messestand auf der Eurobike 2017 vom 30. August bis zum 2. September in Friedrichshafen vertreten sein.

FAZUA freut sich darauf allen Interessenten am Stand A6-310 willkommen zu heißen und ihnen das Antriebssystem evation vorzustellen.

Zusätzlich zum Messestand wird es für alle Interessierten die Möglichkeit geben das evation Pedelec Antriebssystem in der Eurobike Demo Area live zu erleben. Drei Teststrecken am Messegelände Friedrichshafen werden dazu einladen das AntriebsKonzept unter realen Bedingungen kennenzulernen, zu testen und sich von der Flexibilität und dem Fahrverhalten des Systems zu überzeugen.

Partnerschaft mit Comodule

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Mit dem deutsch-estnischen Unternehmen Comodule konnte FAZUA einen starken Partner im Bereich Fahrrad Connectivity gewinnen.

Mit Hilfe des Know-how von Comodule wird FAZUA die hauseigene Smartphone App auf der Eurobike 2017 präsentieren, die das Fahrerlebnis auf einem mit FAZUA Antrieb ausgestatteten e-Bike um zahlreiche interaktive Funktionen erweitern wird.

 

Über FAZUA

FAZUA vertreibt unter der Marke evation ein innovatives Antriebssystem für Pedelecs. evation bietet Fahrradherstellern die Möglichkeit ein leistungsstarkes und leichtes Antriebssystem unaufdringlich in ihre Modelle zu integrieren.

Das 3,3 kg leichte Drivepack, in dem die Antriebselemente Motor, Elektronik und Akku integriert sind, kann mittels Schnellverschluss in das Unterrohr ein und ausgeklickt werden, und erlaubt somit die schnelle und einfache Umrüstung vom Fahrrad zum Pedelec.

Mit dem patentierten Antriebssystem evation lassen sich optisch und gewichtsmäßig am Markt einzigartige Fahrräder kreieren, die sich dynamisch fahren und ihrem Nutzer höchst mögliche Fahrfreude bieten.

Über COMODULE

Die „Light-Electric-Vehicle“ (LEV) Revolution durch smarte Technologie zu beschleunigen ist das Ziel von COMODULE seit „Tag eins“. Drei Jahre nach der Gründung positioniert sich COMODULE als weltweiter Marktführer von Konnektivitätslösungen für Fahrräder und Scooter.

Durch maßgeschneiderte „Internet of Things“ (IoT) – Technologie verspricht das deutsch-estnische Unternehmen Mehrweit für alle Teile der Wertschöpfungskette. Gegründet in 2014 ist das Team um die fünf Gründer auf 16 Mitarbeiter in den Standorten Tallinn (Entwicklung) und Berlin (Business Development) gewachsen.

Erste Probefahrt

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Prototyp mit Straßenbereifung (Klicken zum Vergrößern)

Auf der Derby Cycle Bike Expo hatte ich die Gelegenheit sowohl einen MTB- als auch Cross-Bike-Prototypen zu fahren, die jeweils mit dem Fazua evation-Antrieb ausgestattet waren. Bei einem Mehrgewicht von ca. 4,6kg gegenüber einem konventionellen Rad sind mit dem evation-Antrieb recht leichte Pedelec möglich.

Beim MTB überlagerten die Abrollgeräusche der Reifen die Geräusche des Antriebs. Doch auch beim Cross-Bike mit Straßenbereifung war der Motor kaum zu hören. 

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Das Bedienteil (Klicken zum Vergrößern)

Optisch sehr kompakt ist auch die Bedienung ist sehr reduziert, lediglich ein Lenkerschalter weist auf den Antrieb hin. Der ist sehr geschickt gestaltet. Die jeweils anliegende Unterstützungsstufe (Breeze-, River- oder Rocket-Mode) wird über die Farbe der LED-Segmente dargestellt, die Anzahl der Segmente zeigt den Akkuladezustand an. In der Mitte des Wippschalters ist ein Helligkeitssensor untergebracht, der die Leuchtkraft der LED’s regelt: Ist es hell, leuchtet sie gut erkennbar, im Dunklen wird die Helligkeit gedimmt, um die Blendwirkung zu verringern.

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Der Tretlagermotor (Klicken zum Vergrößern)

Am Tretlager sitzt das Getriebe, das sehr kompakt und nur 1,3 kg schwer ist. Der Motor selbst befindet sich im Drivepack und lässt über das Getriebe in der Spitze bis zu 60 Nm auf die Kette los. Er spricht sensibel an, das Fahrgefühl gleicht einem konventionellen Fahrrad. Bei deaktiviertem Antrieb ist kein erhöhter Tretwiderstand fühlbar. Wird der Anstieg doch steiler als gedacht kommt man nicht aus dem Tritt: Denn das System ist in Sekundenbruchteilen wieder da und unterstützt, wenn es am Berg eingeschaltet wird.

Am vorderen Ende des Antrieb ist gut das Y-förmige Bauteil zu sehen, das den Kraftschluß zu der „Drivepack“ genannten herausnehmbaren Motoreinheit herstellt. Diese wiegt etwa 1,92 kg und beherbergt unter anderem den Akku.

Hier ein kurzer Clip dazu:

 

Der Akku ist mit 1,38 kg sehr leicht, was hauptsächlich auf die vergleichsweise geringe Kapazität (7 Ah, 250 Wh) zurückzuführen ist. Trotzdem sind nach Angaben von Fazua Reichweiten bis zu 40 km und bis zu 1.000 Höhenmeter bei voller Unterstützung auf einem MTB erreichbar. Was vermutlich aber wohl nur möglich ist, wenn der Antrieb wirklich nur bei Bedarf zugeschaltet wird. Da er ausgeschaltet jedoch kaum fühlbaren Tretwiderstand erzeugt, sollte das kein Problem sein. Und natürlich ist die Reichweite, wie bei jedem Pedelec, abhängig von vielerlei Faktoren (z.B. Fahrergewicht, Bereifung, Fahrstil). Ich bin gespannt auf den ersten Test im Alltagsbetrieb.

Die Teststrecke auf der Derby Cycle Bike Expo war leider zu kurz und die Zeit zu knapp bemessen, um dem Antrieb näher „auf den Zahn“ zu fühlen. Deshalb habe ich mit Fazua bereits eine ausführliche Testfahrt auf der kommenden Eurobike vereinbart.

[Text: Fazua/VeloStrom, Fotos: Fazua, Video: VeloStrom]

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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