Hallo.
Ich habe ein Jeep Bike von Ihnen bekommen und ich bräuchte dringend Hilfe von Ihnen.
Bei uns tut kein Fahrrad laden das Bike auf Herz und Nieren prüfen. Ich bitte Sie daher um einen Termin, mein Mountainbike zu Prüfen, da es plötzlich an Leistung verlieren tut.Dad Bike ist ca.6Monate alt und es ist ein gutes Bike.
Hallo,
ich habe mir ein neues Fahrrad mit 750 W (Bosch) gekauft, jetzt benötige ich aber ein neues Kabel dafür,
da mein altes Kabel von Power Butler nicht mehr passt.
Meine Frage ist, haben Sie so ein Kabel, wenn ja, wieviel kostet es, wenn nicht, wo bekomme ich es?
Würde mich über eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jörg Glechner
Hallo,
ich fahre mit der Kindernay-Nabe 14 ein EBike.
Nun habe ich das Problem, dass an der Drehmomentstütze Öl tropfenweise austritt.
Haben sie eine Idee, wie ich das beheben kann?
FG D. Stülb
ich lese ihre Beiträge seid dem letztem Jahr und habe mir ein e-bike auf ihre ausführliche Beschreibung zugelegt.
Es ist ein Tern Quick Haul P5i mit der Hundebox geworden und passt genau zu mir und meinem kleinen Hund.
Tatsächlich hatte ich gedacht, dass es sich bei diesem Letter um das Angebot einer größeren Redaktion handelt, mit mehreren Fachzeitschriften usw.
Ich bedanke mich für ihre regelmäßigen Beiträge, für die spannenden und lesenswerten Teste und bleibe weiterhin Leserin, wann immer neue Informationen erscheinen.
Vielen Dank für die offenen ehrlichen Worte – gerne werde ich mich auf ihre Berichte freuen und gespannt darauf warten sollte der Zeitrahmen sich vergrößern wäre mir das egal – denn solch fundierte Berichte interessant und mit Tiefenwirkung bekomme ich nirgends – sollte ein Obolus von Nöten sein würde ich diesen auch mittragen – Gruß an ihre großartige Familie
Das hört sich doch sehr plausibel an. Mir ist es weitaus lieber, wenn der Testbetrieb und die Qualitätssicherung beim Hersteller erfolgt. Leider ist heute das Gegenteil üblich geworden. Insofern
macht Podbike alles richtig!
Beste Grüße,
Harald
Schade,
sollten die Tests nicht schon lange abgeschlossen sein ?
Der Produktionsstart wird immer wieder mit div. Begründungen verschoben. Ich glaube nicht mehr an eine Serienproduktion.
Danke für den ausführlichen Artikel.
Beim Thema „Luftdruck“ hätte ich mir mehr information für die Leser /Verbraucher gewünscht. Gerade das Thema Luftdruck sehe ich Wöchentlich auf den Straßen und Wegen. Viele Radfahrer; innen haben zu wenig Druck in den Reifen der Stadt und Trekking Fahrräder. Der Luftdruck ist maßgebend für den Rollwiderstand, den Verschleiß des Reifen und bei Pedelecs für die Reichweite des Akkus. Tubeless ist für Otto-Normalverbraucher eigentlich kein Thema. Ich fahre seit 45 Jahren Fahrrad und in der Zeit hatte ich sehr wenig Platten, weil ich immer den Luftdruck kontrolliere und die Reifen rechtzeitig gewechselt habe. In den letzten 6 Jahren mit eBike (15.000 km) 1* Platten, dank Pannenschutz im Reifen. Thema „Unplattbar“ Gegen seitliche Durchstiche (im Bereich oberhalb der Felge) durch Drahtstücke von Kehrmaschinenbesen im Asphalt ist man da leider nicht gefeit. Das war der Grund für meinen Plattfuß.
Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie die Besonderheiten des Pedersen so gut erkannt haben, seinen komfortablen Fahrstil nachfühlen und auch die Vorteile des sorgsam und sensibel
abgestimmten Frontantriebs geniessen konnten.
Die Neuauflage des Rahmens haben wir in 3 Jahren Entwicklung und nach intensivem Studium historischer Beschreibungen und Bilder von vor 120 Jahren sehr bewußt auch auf den E-Antrieb ausgerichtet.
Ein Tip: Die höchste Motor-Leistung bekommen Sie bei hoher Trittfrequenz. An steilen Bergstrecken mit 10-20% Steigung vereinfacht sich das Fahren sehr, wenn man bei der Rohloff in den leichtesten Gängen fährt.
In der großen, auch historischen Fotosammlung von Kalle Kalkhoff gibt es keinen Fahrradfahrer mit Frack und Zylinder. Ich möchte das auch nicht empfehlen. Vor 120-140 Jahren trugen die meisten Radler bequem-sportliche Kleidung. Mikael Pedersen hätte sich wahrscheinlich amüsiert bei der Vorstellung, sein Pedersen würde mit Frack und Zylinder gefahren.
Ich fahre so ein Teil seit letztem Sommer als Zweitpedelec. Guter Bericht und ich kann mich darin mit meinen Erfahrungen wiederfinden.
Ein ergänzender Hinweis: Utopia bietet bei Nabenschaltung geschlossene Kettenkästen als Option an. Mein erstes Rad (s-Pedelec) hat gute 20.000 km mit Gates-Riemen runter. Wartungsfrei, langlebig, keine Kettenschmiere, Wetter und Schmutz auf den Wegen egal; sehr angenehm. Mein Kettenkasten am Pedersen hat bisher auf knapp 5.000 km den gleichen Effekt gehabt. 10-15.000 km wird die Kette schon durchhalten und damit ist das für mich eine brauchbare Alternative zum Riemen (den Utopia nicht anbietet).
vielen Dank für Ihren Kommentar und den Hinweis auf den geschlossenen Kettenkasten.
Ich freue mich sehr, das Ihnen der Bericht gefällt und wünsche Ihnen noch viele erlebnisreiche Kilometer mit Ihrem Pedersen!
Kaufen, ohne mal darauf zur Probe gesessen zu haben? Oder soll man beim Händler Probesitzen und sogar Probefahren und anschließend online kaufen? Bei Textilien kann man zurücksenden, wenn es nicht passt. Was ist, wenn man beim Rad nach der Lieferung feststellt, dass einem die Sitzposition nicht angenehm ist? Nehmen die es auch zurück? Ich war z.B. letztes Jahr zu einem Händler gegangen, nachdem ich mir nach langen Vergleichen ein ganz bestimmtes Modell ausgesucht hatte, das, wie ich meinte, genau das ist, was ich suche. Von dem Modell hatte der Händler ein Stück in der richtigen Größe. Nach dem Probesitzen war schon klar, dass es nicht das richtige ist. Dazu brauchte ich nicht einmal eine längere Probefahrt zu machen. Was wäre, wenn ich das irgendwo online bestellt hätte?
In denke, in solchen Fälle greift das gesetzliche Rückgaberecht von 14 Tagen. Es ist allerdings richtig, das es nur beim lokalen Radhändler ohne großen Aufwand für den Kunden möglich ist, einige Modelle zu testen, bevor man sich für eines entscheidet.
Bei den dicken Reifen darf man nicht mehr als 3 bis 3,5 bar aufpumpen, sonst reißen die Felgen (Längsrisse zwischen den Speichenlöchern). Dies kann manchmal zu unerklärlichen Platten führen, Einklemmen der Schläuche bei starken Stössen. Bei mir sind diese Risse bisher bei 3 Rädern aufgetreten (Kendu von R&M, Silbermöwe und Phoenix von Utopia-Velo). Die Felgenhersteller müssten auch Maximaldrücke abhängig von der Reifenbreite angeben, nicht nur die Reifenhersteller.
Weiterhin wäre es sehr hilfreich, wenn die gefahrenen Kilometer angegeben würden, die bei dem Dauertest auch bis zum Auftreten der Probleme aufgelaufen sind.
Bei meinem Equinox von R&M haben die Probleme erst ab km 8000 angefangen (Brüche der Dämpferbolzen), so dass Leute, wie der Radhändler selbst, der lediglich bis km 3000 gekommen ist, keinerlei Probleme hatte(n).
Bisher ist das Equinox 35000 km etwa gefahren. Hauptprobleme durch Auswechseln einer geänderten Alu-Hinderrradschwinge von R&M gelöst.
Alles Gute und eine schöne Adventszeit Wolfgang Hoppe Bremen
Die feine Glocke passt auch sehr gut an Räder von erwachsenen Menschen. SEHR gut hörbar und mit langem Nachklang – habe ich mittlerweile an meiner gesamten Radflotte angebracht.
Finde ich eine super Idee! Ich fahre auch im Winter mit meinem S-Pedelec von Stromer zur Arbeit. Man muss sich nur warm genug anziehen, dann fährt es sich auch im Winter gut mit dem Fahrrad!
Auch ein kleiner Hund kann neben dem Radl (angeleint) gut mitlaufen – ist eine Frage des Trainings und Wohlverhalten vom Hund.
Sobald ein Hund über 12 kg Gesamtgewicht hat – sollte keinesfalls ein Transport in einem Korb erfolgen.
Genau so eine Lenkertasche hab ich mir extra mal von Gramm fertigen lassen, allerdings mit 3,8 Liter, also fast doppelt so groß. 2 Liter ist schon etwas arg verspielt, das bekommt man auch im Trikot unter.
Vater Staat mach x Vorschriften fürs Fahrrad. Nur bei so wichtigen Dingen wie der Beleuchtung (Front) wäre eine klare Vorgabe für die Helligkeit von Pedelec Beleuchtungen ab Werk sinnvoll gewesen. Standartmäßig sind es gerade mal 30 LUX Lampen an den meisten eBike verbaut. Hier sollten es mindestens 100 Lux sein. Bei einigen anderen Dingen hat man die Gelegenheit verpasst, das Radfahren Sicherer zu machen. z.B. Klingellautstärke (bing bing hört man bei schneller fahrt gar nicht), Rückspiegel, Bremsen. Dafür sind Reflektoren an Pedalen immer noch Vorschrift.
Die Idee der Auflaufbremse ist ja nicht neu, sie wird beim PKW-Anhänger schon immer so gemacht. Allerdings möglichst nahe am Kugelkopf, denn dort sind die einwirkenden Kräfte besonders klein.
Die Auflaufbremse an die maximal beanspruchte Stelle zu bauen ist aus Sicht eines Ingenieurs mehr als fraglich. Das bedeutet entweder Extragewicht zur Versteifung oder eine Sollbruchstelle. Auch die Führung ist wegen der Hebelwirkung hier besonders schwierig oder funktioniert schlecht / nicht lange.
Schade, denn dieses Thema ist wichtig. Ungebremste Anhänger zählen zum zulässigen Maximalgewicht von Fahrrädern. Damit sind praktisch alle Zweisitzer illegal. Beispielrechnung: Anhänger 8 kg, zwei Kinder zusammen 22 kg, Fahrrad (z.B. Pedelec) 25 kg, Fahrer 75 kg. Ergibt 130 kg. Viele Räder erlauben aber nur 120 kg. Und viele Fahrer wiegen mehr als 75 kg. Einkäufe auf dem Gepäckträger oder im Staufach des Anhängers sind dabei noch nicht mal berücksichtigt.
Dieser Artikel ist völlig aber auch wirklich extrem einseitig. Kein Vorwurf, ihr seit ja auch Radfahrer, aber es sollten einige Feststellungen doch gemacht werden dürfen.
Natürlich verursachen Biker mehr Erosionsschäden als Wanderer. Wenn ihr das Gegenteil behauptet, dann veröffentlicht doch bitte die konkrete wissenschaftliche Studie.
Der ÖAV sagt also, dass fast die Hälfte aller Mountainbiker bei Begegnungen mit Wanderern unfreundlich, rücksichtslos und mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs waren.
Wanderer und Biker könnten sich ganz einfach einigen. Wanderer gehen nicht auf den für Biker angelegten Trails und Biker überlassen Wanderwege unter 2m Breite alleine den zu Fuss gehenden. Eine gleichberechtigte Koexistenz ist systembedingt einfach nicht möglich, nicht umsonst gibt es eine Mindestgeschwindigkeit auf der Autobahn.
danke für den Kommentar. Das ist in der Tat etwas ungeschickt ausgedrückt. Gemeint ist wohl, das Rose alle Firmen-Bereiche auf das Thema „Mobilitätswende“ hin checkt.
Hallo,
vielen Dank für den Kommentar.
Das geht mir ähnlich. Doch leider ist es um die „Nachrüster-Szene“ sehr ruhig geworden. Möglicherweise liegt das daran, das es aktuell eine sehr breite Auswahl an E-Bikes in nahezu jeder Nische gibt. Zudem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Nachrüstung eines Fahrrades zum E-Bike mittlerweile streng gefasst. Mehr dazu gibt es in diesem Ratgeber-Artikel zur Nachrüstung.
Bisher ist es mir leider nicht gelungen, von Bafang ein Testmuster zu erhalten. Jedoch gibt es Testberichte zu den Nachrüstlösungen von Binova und Pendix.
Du wolltest gerne mal den Ausbau ausprobieren oder warum hast du nicht den Schlauch im eingebauten Zustand geflickt?
Nur bei sehr kleinen Löchern die nur im Wasserbad findbar sind, muss man ausbauen…
Gruß Michael
Hallo Michael,
danke für deinen Kommentar.
Bei zahllosen Platten vor der „Marathon-Plus-Zeit“ habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich das Rad doch immer ausbauen musste um das Loch zu finden. Deshalb versuche ich es mittlerweile erst gar nicht mehr und baue das Rad direkt aus. Zumal in dem Fall alles auf einen „schleichenden“ Platten, also ein kleines Loch hindeutete, was es dann ja auch war.
Gruß
Alex
„Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 250 kg“ ist etwas schade. Die Zuladung ist relevant, nicht das Gesamtgewicht.
Ganz herzlichen Dank Hr. Theis für den Testbericht des citcar!
Erfreulich ist natürlich, dass das Lastenbike eine Kabine hat und deshalb für den kommerziellen Einsatz überhaupt in Frage kommt, im Gegensatz zu den üblichen Schönwetter-Lastenrädern. Aber das Erscheinungsbild scheint immer noch aus der Kutschen-Zeit zu entstammen mit dem freistehenden, für Fußgänger gefährlichen Vorderrädern. Warum man hier, wie auch beim Biohybrid, oder Renault Twizzy unbedingt Räder mit Fahrradschutzblechen ausstatten muss, die bei matschigem Untergrund die bekannten Probleme machen. 100 Jahre Automobil-Entwicklung haben doch die Räder in die Karosserie integriert bei viel besserer Ausnutzung der Verkehrsfläche.
Weiterhin erfreulich ist der Umstieg auf den Pedalgenerator und Vermeidung des wartungsintensiven Kettenantriebs. Warum man dann nicht auf Heinzmann Nabenmotoren am besten gleich an allen 4 Rädern umgestiegen ist, bleibt unverständlich. Die 250 W mittlere Leistungsbeschränkung ist für solche Fahrzeuge ohnehin unsinnig und wird bald modifiziert werden. Dies lässt sich dann einfach durch Software-Update ausnutzen. Genauso muss natürlich die gewünschte Tretfrequenz vom Fahrer eingestellt werden können. Das Tauschen der Akkus muss durch simple Schalter vermieden werden. Wenn der Antrieb so ineffizient ist (800 Wh für 30 km), dann sollte man gleich auf 1.5 KWh Greenakku-Einheiten wechseln, wie Carla Cargo.
Ganz wichtig ist aber, dass die Raumausnutzung verbessert wird. Wie beim Biohybrid muss der Pedalantrieb vor die Vorderachse direkt hinter die Frontwand. Momentan steht ja nur etwas mehr als 25% der Länge für die Nutzlast zur Verfügung, was fast auf 50% gesteigert werden kann.
Aber die gefährliche direkte Lenkstange von 2020 ist schon mal einer solche mit 2 Kreuzgelenken gewichen, was die Aufprallsicherheit sehr verbessert. Hoffentlich gibt es auch Sicherheitsgurte mit den entsprechenden Anlenkpunkten. Die Klingel muss natürlich elektrisch sein und draußen montiert werden. Ein Piepser für den Blinker kann ja leicht eingebaut werden. Hoffentlich hat das Gefährt einen Rückwärtsfahr-Mode des Antriebs.
vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar! Ebenso wie Sie bin ich der Meinung, dass die aktuelle Leistungsbeschränkung von 250 Watt für Cargobikes angehoben werden sollte. Allerdings glaube ich nicht, dass die so bald passieren wird. Wenn ich daran denke, wie lange die Diskussion über die Anhebung des Speedlimits für Pedelecs auf 30 km/h oder gar die Änderung der Geschwindigkeit von Kleinkrafträder von 45 km/h auf 50 km/h dauert, fällt es mir schwer zu glauben, dass sich da in Kürze etwas tut.
Zu Ihren weiteren Verbesserungsmaßnahmen nimmt vielleicht Citkar selbst Stellung, ich bin mir sicher, dass man hier mitliest.
Danke für die Antwort Hr. Theis.
Die Gefährdung solcher Fahrzeuge geht hauptsächlich von der Geschwindigkeit aus. Deshalb glaube ich, dass die Zulassungsbehörden bei Beibehaltung von 25 km/h max. Unterstützungsgeschwindigkeit dem wachsenden Druck eher nachgeben werden bei der Begrenzung der mittleren Leistung. Wenn man solche Lastenfahrzeuge will, im Zuge einer Verkehrswende , muss man die 250 W-Begrenzung anheben. Bei 400 kg Gesamtmasse kann man eine längere Steigung mit 250 W nur noch mit etwas mehr als 2 km/h hochfahren. Auch wenn die Antriebe kurzzeitig mehr leisten dürfen, sieht man leicht, dass da angepasst werden muss.
Dagegen können solche Fahrzeuge bergab enorme Geschwindigkeiten erreichen, die begrenzt werden müssten. Wolfgang Hoppe, Bremen
danke für Ihre Kommentar. Gerne beziehe ich mich auf ein paar Punkte von Ihnen:
Unsere Schutzbleche sind speziell für denn Loadster entwickelt worden und stehen in keinem Vergleich mit Schutzblechen von einem Fahrrad. Wir haben bewusst auf eine aufwendige Karosserie mit Integration der Reifen verzichtet. Jedes Kilo mehr am Loadster, ist ein Kilo mehr, was der Fahrer nicht mitnehmen kann. Weiterhin ist so gerade die Wartung der Bremse deutlich einfacher.
Leider bietet Heinzmann gerade kein System mit Pedalgenerator an. Jedoch ist unser Motor mit denn selben Leistungsdaten wie der Heinzmann. Eine Integration in alle 4 Reifen bringt deutlich mehr Komplexität in denn Loadster. Gerade Nabenmotoren einseitig Aufgehangen sind nicht einfach auszulegen. Auch die Wartung oder ein Reifenwechsel wäre so deutlich komplexer und würde länger dauern. Die Tretfrequenz des Fahrers lässt sich einstellen durch die Moduis. Unser System ist momentan ein geschlossenes System und kann (noch) nicht mit GreenPack Akkus betrieben werden.
Wir haben Modelle wie den Loadster Max mit Box welcher eine deutlich bessere Ausnutzung der Fläche hat. Gerne dazu auf unsere Webseite http://www.citkar.com gucken.
Eine elektrische Klingel erlaubt leider der Gesetzgeber nicht. Sonst hätten wir schon eine. Einen Rückwärtsgang gibt es natürlich ????
Herzlichen Dank für die Antwort direkt von citkar, Hr. Kremer.
Wie treibt denn ihr einzelner Nabenmotor über die Kette die Hinterräder an, über ein Differential? In dem Fall wäre es doch weitaus sinnvoller, wenigstens an jedem Hinterrad einen Nabenmotor zu verwenden. Wenn die einseitige Aufhängung schwierig ist, obwohl von Heinzmann z. B. verfügbar, könnte man hinten auch zweiseitige Aufhängung in jeweils einer Schwinge realisieren. Die Heinzmann-Leute warten eigentlich nur auf eine Chance in diesen Zukunftsmarkt einzusteigen. Reden sie mal mit denen. Es ist ja ganz einfach den Strom des Pedalgenerators zu messen, der bei konstanter Systemspannung der Leistung des Fahrers entspricht, und diese dann mit einem variablen Faktor multipliziert als Antriebsleistung an die Motoren zu geben. Dann muss nur noch für den Gesetzgeber irgendwo begrenzt werden. Podbike in Norwegen macht das auch so.
Eine Karosserie über die Räder hinaus dürfte nicht soviel schwerer werden, als ihre Konstruktion. Die Räder müssen des ungeheuren Drecks wegen, den diese so verteilen, noch wie beim Auto mit integrierten Kotflügeln eingefasst werden.
Den Loadster Max habe ich natürlich bereits angeschaut. Diese Lösung verlängert natürlich das ganze Fahrzeug.
Aber ganz toll, dass citkar unter den gegebenen Randbedingungen überhaupt so etwas aktuell anbieten kann!
Kritisieren kann man immer leicht. Dies sind nur Verbesserungsvorschläge für die Zukunft.
Wolfgang Hoppe, Bremen
Herzlichen Dank für den detaillierten Testbericht!
Eine Anmerkung: Bei Taschen an ungefederten Gepäckträgern, die mit dem Hinterrad verbunden sind, kann man durch Luftdruckerhöhung nicht das Hinterteil „anheben“. Die Erhöhung des Luftdrucks führt lediglich zu einer größeren Federkonstante und damit zu einem schnelleren Ausfedern. Durch die Zusatzmasse der Taschen müssen jetzt die Speichen und der Reifen mehr für die Federung und Dämpfung tun. Die Taschen stützen sich direkt auf dem Hinterrad ab.
Zu dem Kommentar über die Wartungskosten einer Federung:
Ich bin auch mit meinem Riese und Müller Kendu (vollgefedert) etwa 15 bis 16000 km gefahren, ohne die Spinner Grind 20″ Gabel am Vorderrad zu warten, was sie dann mit Totalausfall quittiert hat (Austausch etwas mehr als 300 Euro).
Bei der neuen werde ich mal die Federrohre ab und zu einsprühen.
Der Billig-Dämpfer hinten macht noch keine Probleme, ab und zu etwas Quietschen.
Das Federungsverhalten hinten könnte man sicher durch einen Luftdämpfer noch signifikant verbessern.
So habe ich an meinem Utopia-Velo Phönix (Sesselrad) den Original Billig-Dämpfer durch einen Luftdämpfer DT Swiss M212 ersetzt. Dies hat zusammen mit einer Vergrößerung und Symmetrisierung des Federwegs aus dem Phönix ein ganz anderes, toll gefedertes Rad gemacht. Die Luftdämpfer halten allerdings nur etwa 8000 km (Luftverlust), bei mir also ein Jahr. Ich habe 2 und schicke immer einen ein. Das erste Mal wird das dann noch auf Garantie kostenlos gemacht. Nach 3 mal 8000 km ist dann der Dämpfer hin (250 Euro). Die Wartungsempfehlungen sind natürlich unrealistisch für Vielfahrer, denn 16000 km entsprechen ja 1000 Betriebsstunden, also 20/10 Wartungen oder 10/5 Wartungen pro Jahr.
Ein schöner Artikel über ein ca. 7000,00 € teures e-Bike….. was eigentlich nie zur Sprache kommt (oder Schreibe!) sind die wahren Betriebskosten eines Fahrzeuges dieser Art.
Damit ist nicht der unwichtigste Faktor, uzw. die Kosten für die Ladung. Wenn man zB. auf 10 000 km hochrechnet, wie oft ist ein Motorserviece, ein Stoßdämpferservice, ein Kettentausch, ein Kassettentausch usw. Seltsamerweise schreibt keine Zeitschrift bzw. Internetmedium darüber.
Ich habe selber ein umgebautes Trekkingrad von C. Nach dem Lesen der Anleitung für die Federgabel hatte ich recherchiert wie hoch die Kosten sein werden, wenn man sich an das Handbuch hält, worin steht, dass ein kleine Service nach 50 Std und ein Großes Service nach 100 Std fällig ist, wo auch Verschleißteile getauscht werden. Bei meinem Fahrrad, jetzt nach 16 Monaten mit knapp 14 000 km, würden die Kosten für Service alleine nur der Federgabel mehr als den Neupreis des Fahrrades ausgemacht. (1800,00€) Da sind noch keine Kosten von Verschleißteilen wie Kette, Ritzel oder Bremsklötze dabei…. 🙂
Vielen lieben Dank für den interessanten Beitrag! Allerdings muss ich beim Thema E-Nachrüstkit einhaken, denn das ist keinesfalls empfehlenswert. die meisten Räder sind für eine derartige Belastung nicht konstruiert und es kann böse Folgen haben.
Danke für den Kommentar. Ich sehe das grundsätzlich ebenso, das nicht alle Räder für den Umbau geeignet sind und habe das 2015 schon in diesem Artikel thematisiert. Eben aus diesem Grund geben Hersteller wie Pendix oder auch Binova die Umrüstkits auch nur für bestimmte Fahrräder frei.
der spray ansich ist gut, Der Verpackung gebe ich eine -6 für grotten schlecht, wie um Himmelswillen soll ich den kleinen spray aus dieser engen Verpackung lösen der klemmt vil zu arg in der Verpackung drinnen.
Hallo, vielen Dank für den Kommentar. Da mich das interessiert hat habe ich mir mal ein Spray besorgt. Das Spray ging bei mir prima aus der Verpackung raus, wie hier im Video gut zu sehen ist. Jetzt mal sehen, wie es sich im Alltag bewährt.
Es gibt Hersteller, die verpacken in Papier. Das ist dann einen Alternative. Der vorgestellte „Bio“-Kunststoffe darf nämlich nicht im Biomüll entsorgt werden. Auch verringert er die Qualität des recyelten Kunststoffgranulats, wenn er im Kunststoffmüll landet. Die einzig richtige Entsorgungsart ist daher leider im Restmüll. Der einzige Vorteil ist, dass er sich irgendwann auflöst, wenn er in der Umwelt landet.
ich bin für gewöhnlich an den Wochenenden mit einer Fahrrad Gruppe unterwegs. Jedoch sind die alle auf E-Bikes umgestiegen, also Pedelecs. Bisher habe ich mich geweigert umzusteigen, aber ich bin nur noch eine Last für die, weil die immer warten müssen. Ich spiele daher tatsächlich mit dem Gedanken umzusteigen. Aber wie ich hier sehe, gibt es dann noch viele andere Sachen die dazukommen, die man u.a. in Sache Pflege und Wartung beachten muss. Bspw. der Akku kommt hinzu und spezielle Reifen wie Sie erwähnen.
Daher möchte ich zunächst ein E-Bike ausleihen um überhaupt ein Gefühl dafür zu entwickeln. Aber danke für die Übersicht, ich werde mir das als Lesezeichen abspeichern!
Sieht ja eher wie ein F1Ped aus. Total abgespeckt. Nicht mal Platz für eine Hinterradtasche. Also Alexander, ich weiß nicht so recht. Eine Halterung für eine Seitentasche wäre ja doch gut gewesen. Nach der Arbeit noch schnell im Markt etwas einkaufen. So muss man das alles auf dem Rücken mit schleppen. Wo befestigt man die Tasche für die Regenkleidung? Motorleistung und Akkugröße ist nicht alles.
ja, grundsätzlich gebe dir recht, jedoch ist es mit Spitzenmodellen ja oft so das zu Gunsten des Designs die Alltagstauglichkeit etwas im Hintergrund steht.
Beim ST2S (https://www.velostrom.de/testfazit-stromer-st2s-im-dauertest/) war ein Gepäckträger auch nicht dabei, kann jedoch nachgerüstet werden.
Das sind wirklich interessante Zahlen, die Herr Lange da genannt hat. 850.000 verkaufte (S-)Pedelecs in 2017 sind eine enorme Leistung.
Skandinavien und die Niederlande kaufen noch mehr Bikes? Gibt es da verlässliche Zahlen zu den verschiedenen Antriebssystemen? Ich meine, in diesen Ländern sind doch eher die Nabenmotoren verbreitet. Diese sind teils günstiger und die Bikes damit erschwinglicher.
das mit den verlässlichen Zahlen dürfte schwierig werden. Denn im Gegensatz zum Auto gibt’s ja keine Zulassungsstatistik. Ich war vor kurzen einige Tage in den Niederlanden. Dort nimmt die Verbreitung von Mittelmotoren auch deutlich wahrnehmbar zu.
eine nette Geschichte mit den Nebenstraßen Fahrrädern, die Pyrenäen eine tolle Kulisse….. ? sicher ein eindrucksvolles Erlebnis. Einziger Wermutstropfen ist halt der CO2 Abdruck für diese Tour….. die Fliegerei…. ?
danke für deinen Kommentar. Die An- und Abreise per Bahn wäre sicher auch eine Idee gewesen… und hätte bestimmt genug Stoff für eine weitere Geschichte geliefert.
Hallo zusammen,
dies ist ein sehr informativer Artikel.
Über diese Thematik habe ich oft nachgedacht.
Es ist schwer gute Infos im Internet darüber zu finden.
Dies wird mir bei meiner Recherche zu dieser Matiere sehr weiterhelfen.
Ich spiele mit dem Gedanken mir ein KTM Macina Style anzuschaffen.
Vielen Dank dafür.
Wenn ich mir das Nytro so ansehe, yeah, das wird was. Vielleicht noch in einen Hollywood Block Buster mit eingebaut, da steht glaube ich nix mehr im wege…
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag zum Thema Pedelec. Mein Mann und ich haben beide ein Pedelec und sind auch sehr zufrieden damit. Die Hinweise zur Reichweite sind sehr hilfreich für uns, da war immer sehr große Touren machen.
Ich bin ja sehr gespannt auf die Fahrradmesse. Ich reise jährlich mit meiner Frau und meiner Nichte extra aus Berlin an, um mir dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Besonders freue ich mich auf die Lastenfahrräder, ein Trend Thema das wie ich finde nicht fehlen darf! Im August kaufte ich mir für meinen kleinen Betrieb ein Lastenrad von Sortimo https://www.sortimo.de/das-lastenfahrrad-procargo-ct1/ – seit ich das hab, möchte ich es nicht mehr missen. Wissen Sie, ob Sortimo auch auf der Messe vertreten sein wird? Wenn ja, würde ich Ihnen wärmstens ans Herz legen, dieses Bike mal Probe zu fahren. Ein Schmuckstück unter den Elektrorädern.
ein wirklich toller Bericht zum Antrieb!
Du hast alle Aspekte betrachtet, von der Montage über die Nutzung bis hin zur Fehleranalyse und der Demontage. Sehr eindrucksvoll und sehr gut geschrieben – der Reisebericht übrigens auch.
Das Konzept des binova flow ist wirklich interessant, auch die verschiedenen per Software anpassbaren Apllikationen. Ich hoffe, ich werde im Pedelecmonitor auch ein paar Fahrer darstellen können, um etwas über die Langlebigkeit bzw. Robustheit aussagen zu können.
Die Fahrt nach Berlin samt Gepäck ist schon eine sehr hohe Belastung für Motor und Akku, insbesondere wenn ich mir die Mords-Steigung am Weinberg anschaue. Die ganzen 650km auch noch Pannenfrei (zumindest aus Sicht von Motor und Akku) – die beste Werbung für zuverlässige Trekkingbike-Antriebe.
Weiterhin viel Freude beim Testen, Bewerten und Schreiben!
Ich bin absolut dagegen die Radwege mit Pfosten, Pollern oder Bordsteinen abzugrenzen.
Dieses Denken „das ist MEIN Weg“ führt nur zu weniger Rücksichtnahme und weniger Aufmerksamkeit.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und BEACHTUNG der geltenden Regeln müsste es besser ausgehen.
Die teilweise lächerlichen Ahndungen von Fehlverhalten gehören auf den Prüfstand.
Die Überwachung der Regeln z.B. durch Personal oder Videobeweis muss statt Pfosten, Pollern oder Bordsteinen ausgebaut werden.
Wie es besser geht, hat der Niederländer Hans Monderman vorgemacht; er hatte eine IDEE (die funktioniert)
Auf die Idee, viel befahrene Straßen in den Zustand kompletter Verkehrsanarchie zu katapultieren, kam vor rund 20 Jahren der niederländische Verkehrsplaner Hans Monderman. Unsicherheit schafft Sicherheit und zu viel Ordnung nur Verwirrung: Nach diesen Grundsätzen gestaltete er in Holland zahlreiche Straßen um. Monderman ließ Verkehrsschilder abmontieren, Bordsteine beseitigen, Poller entfernen.
„Wenn man die Leute ständig anleitet und behandelt wie Idioten, benehmen sie sich irgendwann wie Idioten“, erklärte er seine Idee.
Wo Regeln fehlen, glaubte Mondermann, verhalten sich die Menschen automatisch vorsichtiger und rücksichtsvoller.
Ich würde es gern mal im direkten Vergleich irgendwo bei einem Händler probefahren – schade dass das nicht möglich ist. Den Aufwand des Versendens (Shop-Seite) und Zurückschickens (Kundenseite) muss ich der Firma und dem Paketboten nicht antun.
Danke für diese wichtige Information – das habe ich noch nirgendwo nachlesen können. Ich sehr wichtige Entscheidung und die richtige Strategie, um Kunden zu gewinnen. Danke Alex!
Ich besitze mittlerweile seit 2015 das SOS-Loop und fühlte/ fühle mich auf jeden/ jeder Berg-Run/ -Tour mit dem Wissen dass über mein SOS-Loop mir bei Unglücken o.ä. schneller die entsprechende Hilfe geleistet werden kann. Dazu zähle ich auch meinen hinterlegten Organspendeausweis.
Sehr positiev ist die einfache und problemlose Hinterlegung/ Bedienung meiner Daten bzw. meiner Vollmachten. Ebenso die sehr freundliche und hilfsbereite Unterstützung bei Fragen (nur Anfangs) welcher Art auch immer. Meine Mund zu Mund „Empfehlung“ gebe ich immerwieder weiter.
Vielen Dank dass es eine sollche Möglichkeit gibt.
Alles klar, Apfel mit Banane vergleichen. Dann auch noch ohne Versicherungskennzeichen fahren. Wenn das gesprochene der Wirklichkeit entspricht, hat Dr. Schmidt sich gegen die Straßenverkehrsordnung entschieden und gegen die Straßenverkehrsordnung gehandelt. Was gezeigt wurde, ist nicht erlaubt. Alles was in dem Film gesagt wurde, ist hinlänglich bekannt, habe ich selbst schon in meiner Firma erlebt. Besonders eine Probefahrt ist für viele ein Erlebnis. Der große Umbruch in der Fahrzeugwahl wird es aber nicht. Auch wenn immer mehr Menschen sich für ein Ped entscheiden, wird es nicht der große Wandel werden. Denn dazu gehört leider mehr. Regen, Kälte und keine passenden Duschgelegenheiten sprechen dagegen. Die Radinfrastruktur ist leider noch nicht für Radfahrer und Pedelecer ausgebaut und es wird noch zu lange dauern. Bis dahin wird das E-Auto in den Markt gedrückt sein, obwohl es mit Gas auch fahren würde. Jeder, welcher umsteigt zählt, doch es sind zu wenige und die Peds sind einfach zu teuer. Von günstiger durch Massenproduktion ist noch nichts zu merken. In den 7 Jahren, seit Kauf meines ersten Ped, sind die Preis leider nicht gefallen, die „Spielereien“ am Ped haben zugenommen. Also wenn man schon ein Ped baut, weshalb werden nicht hochwertige Komponenten verbaut und jedes Jahr eine neue „Spielerei“ verbaut? Leider kann man nicht mal eine Wunschfarbe wählen, jedenfalls bei den bedeutenden Herstellern. Silber und Schwarz ist nicht gerade die große Auswahl.
Hallo Pedelecer,
es ist richtig, das alles, was im Film gezeigt wurde hinlänglich bekannt ist. Aber nur Menschen wie beispielsweise Ihnen und mir, die sich mit der Thematik beschäftigen. Gerade die Presse scheint oft bemüht insbesondere die Gefährlichkeit des Pedelecs zu betonen. Insofern finde ich es gut und wichtig, das sich auch Prominente „outen“ und damit das Pedelec „salonfähiger“ machen.
Auch ich kenne es aus eigenem Erleben, gerade vor kurzem wieder, das Menschen von einer Pedelec-Probefahrt mit leuchtendem Gesicht wieder kommen. Ebenfalls immer wieder feststellbar ist, das Menschen mit Pedelec viel mehr Rad fahren als vorher. Gleichzeitig wird aber auch immer wieder die Infrastruktur bemängelt. Und das ist auch richtig und wichtig so! Doch man sollte eines immer bedenken: Das Auto samt Infrastruktur und die entsprechende Lobby hatten mehr als 100 Jahre Zeit, sich beim Menschen bekannt und anwendbar zu machen. Altbekannte Verhaltensmuster sind schwer zu ändern. Das Pedelec hat also noch einiges aufzuholen. Und das kann und wird nicht in wenigen Jahren passieren.
Beim Thema „Farbgebung“ bin ich ganz bei Ihnen. Bei Gesprächen mit Herstellern und/oder Händlern ist die Aussage meist „die Kunden finden andere Farben im Laden ganz nett, aber gekauft wird dann doch wieder das schwarze oder weiße Pedelec“. Hier muss wohl auch von Kundenseite der entsprechende Wunsch artikuliert werden. Schwierig wird es dann aber bei der Produktion: Die Rahmen müssen in großen Stückzahlen Monate im voraus geordert werden. Die wenigen Radhersteller, bei denen die Farbe nach Wunsch geordert werden kann, produzieren in Deutschland und deshalb entsprechend hochpreisige Räder.
Was mich zu dem von Ihnen angesprochenen Thema „Preis“ bringt: Aus meiner Sicht ist der kostentreibende Punkt beim Pedelec vor allem der Akku. Und der wird in Zukunft auf Grund des Marktdrucks der E-Autos wohl eher nicht billiger werden, da die entsprechenden Fertigungsstätten und auch die benötigten Ressourcen nicht beliebg skalierbar sind. Das Thema „elektronische Spielereien“ sehe ich persönlich oftmals auch kritisch. Jedoch sind diese Features gerade bei der jüngeren Generation, deren Sinneswandel weg vom Automobil gerade in den Ballungszentren heute schon deutlich sichbar ist, und die eine wichtige Zielgruppe sind, gefragt.
Gruß
Alexander Theis
Done!
Thanx!
Done, too!
Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Für die E-Bike Fans gibt es hier viele tolle Infos. Weiß jemand ob es auch öffentliche Ladestationen für Fahrräder gibt oder ob sie in Planung sind?
Es gibt viele öffentliche Ladestationen in vielerlei Ausprägungen. Da es keine einheitliche Ladeinfrastruktur gibt, ist es aber nötig, das eigene Ladegerät mitzuführen.
Geben Sie einfach mal in das Suchfeld „Ladeinfrastruktur“ ein.
Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Es ist gut zu lesen, dass Pedalpower für den Bodendienst gut geeignet ist. Solche Infos sind sehr hilfreich.
Mit runden 2.000 Euro ist das wirklich kein billiger Spaß. Eventuell für Eltern, die wenig Zeit für ihre Kinder haben und wenn dann doch, große Ausflüge machen wollen.
Eventuell kann man ein Projekt daraus machen und ein bereits bestehendes Bike mit einem Nabenmotor ausstattten, das kostet weitaus weniger, man verbringt Zeit mit seinen Kindern und beide Seiten lernen was dabei. Nebenbei bringt man ihnen bei, im Internet zu recherchieren, denn es wird nicht beim ersten mal klappen 😉
Ich hatte mich am Crowdfunding beteiligt und habe das Rad jetzt seit ca. 3 Wochen. Superschnelle und einfache Montage. Super angenehmes Fahrverhalten. Da hat sich jemand wirklich Mühe mit der Software gemacht.
Eingebaut habe ich es in mein altes Trekkingrad. Die 7,5 kg mehr finde ich unkritisch. Die habe ich auch sonst oft auf dem Gepäckträger. Und 25 km/h fahre ich auch ohne Motor oft 😉
Auf der Negativseite jedoch: Mir wurde jetzt erst klar, dass ich immer ein funktionierendes SmartPhone mitführen muss, um in den Genuss der Motorunterstützung zu kommen. Und da der Akku fest im Hinterrad verbaut ist, muss man immer das ganze Fahrrad zum Nachladen in die Nähe einer Steckdose bringen.
vielen Dank für deinen Kommentar! Auf der Eurobike konnte ich das Copenhagen Wheel auch fahren und mich mit Assaf Biderman, dem CEO, unterhalten. Den entsprechenden Artikel dazu findest du hier:
Bei einer Probefahrt fuhr es sich sehr gut. Und ich mag die Idee auch. Aber 1500 USD? Das ist zuviel. Da bekommt man für wenig mehr ja schon ein komplettes eBike.
Und es wird sicherlich auch in ältere Räder eingebaut, die nicht für diese höheren Geschwindigkeiten und Gewichte ausgelegt sind, das würde mich auch nervös machen.
Hallo Alex,
Die Verlinkte ist aber deutlich teurer, als die herkömmliche Kette. Ist auch deutlich länger. Ich fahre Heckmotor und habe die Batterie nicht hinter dem Sitzrohr.
Man könnte auch noch hier schauen: http://www.connexchain.com/e-bike-ketten.html muss man aber auch kürzen. 1000 km ist für die Kette nicht lang. Also ich fahre durch den Heckmotor die Kette über 3000 km. Das finde ich dann noch akzeptabel.
stimmt, die Connex-Ketten sind auch eine gute Alternative.
Was auch wichtig für ein langes Kettenleben ist: Eine gute Pflege.
Die Vorteile eines geschlossenen Kettenkastens erlebe ich an meinem Velomobil: Bisher mehr als 16.500 km mit den beiden Antriebsketten (es hat insgesamt drei Ketten), nur die kurze vom Pedelec-Motor zur Rohloff-Nabe musste ich vor ca. 2.000 km ersetzen.
Ja, ja, das Drehmoment. Viel mehr interessiert in diesem Zusammenhang doch die Komponenten Kette und Ritzel. Welche besondere Kette wird denn verwendet? Die Fahrradkette wird ja wohl nicht gehen. Die streckt sich viel zu schnell. Die Ritzel sind dann auch einer besonderen Belastung ausgesetzt. Werden die demnächst besonders gehärtet? Welcher Hersteller bietet das an? Schon beim Pana 26 V Antrieb hat nicht jede Kette lange gehalten. Manche fuhr ich nur 1000 km.
das mit der Haltbarkeit sehe ich genauso, habe ich in meinem Kommentar am Ende des Textes ja auch angesprochen.
Von Shimano gibt es beispielsweise spezielle Pedelec-Ketten. Diese hier fahre ich selbst seit mehr als 1.000km ohne Probleme (sogar mit Kettenschloß!) am mit dem Binova-Drive (bis zu 65 NM) ausgerüsteten Rad. Ich habe aber keine Ahnung, wie viele Nm die aushält.
Ich denke bei steigendem Bedarf bzw. steigender Nachfrage wird die Industrie auch entsprechende Komponenten anbieten.
Find ich in der heutigen Zeit ja echt lustig: „die Puristen wenden sich mit Grausen ab“…
Ich glaube, das interessiert wirklich niemand mehr, was die „Puristen“ denken. Für die Puris gibt es ja noch genug Strecken im Urwald, da kommen keine eBiker hin, gibt ja keine Steckdose…. 😉
Aber Sarkasmus beiseite, ich denke, die Trails sind für alle da, die sich mit einem Bike bewegen. Mit meinen knapp 70 Lenzen, habe ich nicht mehr die Kraft wie vor 20 – 25 Jahren, aber mein Hirn will noch immer durch die Gegend fahren….. und wenn ich mir so manche Freaks in meiner Umgebung ansehe, bestes Material, total puristisch, aber keine Kilometer auf dem Tacho… und natürlich gibt es die Übersportler, meine Hochachtung…. also rauf auf den Bock! Oder bei mir auch immer öfter auf den Tretroller 😉
Ich glaube nicht, dass sich die „echten“ Mountainbiker ernsthafte Sorgen um eine Überfüllung der Trails machen müssen. Die Zielgruppe des E-MTB Transalp wird hauptsächlich auf sehr einfachen Trails unterwegs sein und höchstens im Hotel auf die andere Welt treffen. Ich finde das Vorhaben deshalb grundsätzlich sehr gut und ich wüsste nicht was dagegen spricht, auch untrainierteren Bikern dieses tolle Erlebnis zu ermöglichen.
Hallo Velostrom, hat das neue System auch eine Außenladebuchse mit Rosenbergersteckanschluß? War bisher bei eBike Manufaktur mit Brose top zufrieden, jetzt kommen die auch noch mit 48 V. Meine Hoffnung auf Angleichung der Ladetechnik schwindet langsam. Gruß Velovariants
noch kann ich die Frage nach der Außenladebuchse (ich vermute, zum Laden des Akkus im eingebauten Zustand) und dem Stecker noch nicht beantworten. Wenn ich am Samstag bei der Hausmesse der Cycle Union bin schaue ich mal nach.
Ich fürchte, bis die Ladetechnik angeglichen ist, wird es noch eine Weile dauern. EnergyBus.org arbeitet engagiert daran (das mit dem Rosenbergerstecker geht z.B. auf deren Initiative zurück). Aber das ist eine sehr mühsame und langwierige Sache weil so viele Marktteilnehmer in ein Boot geholt werden müssen.
Das kann ich bestätigen. Guter Artikel. Gerade in den grenznahen Gebieten, wie z.B. Dresden, kommt das immer häufiger vor. Das ist eine Rahmennummer nur hilfreich, wenn man versucht das in Deutschland wieder zu verkaufen.
Hallo Alexander,
sicher fahren nicht viele tagtäglich mit dem Rad oder Ped, gegenüber den Autofahrern, aber es werden immer mehr. Gerade das Ped ermuntert immer mehr Menschen, eben auch ungeübte, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Auch sind die kosten eines Autos nicht zu unterschätzen. 6 Monate mit dem Ped fahren, statt Auto, da man schnell das Geld wieder raus, welches man für das Ped ausgegeben hat.
Hier ein schöner Artikel über die verschiedenen „Fahrräder mit Hilfsmotor“: http://www.rp-online.de/leben/auto/fahrrad/ratgeber-fahrrad-was-beim-umstieg-aufs-e-bike-zu-beachten-ist-aid-1.6807311
Das mit dem E-Bike habe ich ja nur geschrieben, weil E-Bike ein Sammelbegriff für verschiedene Fahrzeuge und verschiedene Geschwindigkeiten ist. Die allermeisten fahren halt ein Pedelec, egal ob Rentner oder Kinder. Noch etwas: Der deutsche Wortschatz ist eben so umfangreich, damit man mit den Worten genauestens definieren kann, was gemeint ist, eben ohne Rätzel oder Sammelbegriff für mehrere Teile oder Gegenstände. Nur mal so, weshalb ich mal darauf hinwies.
Leider ist das e my boo wohl nicht vollständig durchdacht. Die Schutzbleche sind eindeutig zu kurz. Jeglicher nasser Dreck vom Vorderrad fliegt an den Motor. Bei Anhängerbetieb fliegt jeglicher Dreck vom Hinterrad noch über den Kinderanhänger hinweg. Das sind doch Nachteile, welche leider in den letzten Jahren immer weiter um sich greifen. Andere E-Bike Hersteller mach das auch. Bei diesen Preisen von E-Bikes (lieber würde ich ja Pedelec schreiben, aber das scheinen ja nicht mal die Reporter zu kennen) wären die wenigen Zentimeter am vorderen und hinteren Schutzblech doch wohl noch zu machen? Schutzbleche sollten auf Höhe der Radachsen auf hören.
Wenn man bedenkt, wie kurz my Boo im Geschäft und auf dem Markt ist, ist das, was dort in Kiel auf die Räder gestellt wird (und vor allem wie es getan wird) meiner Meinung nach aller Ehren wert. Und selbst langjährig am Markt operierende Unternehmen stellen nie das perfekte Rad auf die Räder. Einfach weil es das perfekte Rad nicht gibt.
Die Sache mit den Schutzblechen sehe ich ähnlich, das greift in letzter Zeit um sich. Vermutlich einfach deshalb, weil es optisch schöner ist oder der Markt bzw. die Kunden es so wollen; selbst Nachrüstschutzbleche sind oft zu kurz. Und so sieht man gerade bei Allwetterfahrern immer öfter selbstgebastelte, optisch eher rustikale Lösungen. Und mal Hand aufs Herz: Wieviele Radfahrer sind denn, so wie Sie und ich, bei jedem Wetter mit dem Rad unterwegs?
Ihre Kritik bezüglich des „E-Bikes“ ist berechtigt, da muss ich in Zukunft sorgfältiger sein. Manchmal rutsch einem das „mainstreamige“ „E-Bike“ einfach durch.
Da sind die von Stromer ja gut beraten ihre Top Fahrzeuge auch im 25er Bereich anzubieten. Die offiziellen Nutzungsbedingungen und Verkehrsregeln für 45er sind in Deutschland dermaßen hinderlich und weltfremd, daß viele Kunden auf den Kauf eines 45er verzichten. Da liegt es nahe sich als Hersteller vom Kuchen der 25er Verkäufe einen Teil zu sichern.
Hallo Alexander,
sehr schöner Beitrag über die Pedelec Reise nach Südafrika. Ich habe mir letztes Jahr endlich meinen Wunsch erfüllt und habe mir ein E-Bike gekauft. Bisher bin ich damit nur im Alpenraum etwas herumgefahren, aber noch nie im Ausland. Nach dem Besuch auf der Belvelo Seite bin ich mir aber sicher, dass sich dies bald ändern wird. Tolle Angebote und super Reiseziele.
„Da Gerichtsverfahren im Zweifel nicht immer zu Gunsten des Radfahrers ausgehen, ist es wichtig, immer vorausschauend zu fahren“
Evtl ist es auch sinnvoll vorausschauend zu fahren, damit man nicht stürzt? Das wäre mir persönlich dann doch noch etwas wichtiger als das potentielle Gerichtsverfahren danach. 😉
ein toller, umfassender und gelungener Beitrag zum LIVALL Bling Fahrradhelm.
Mittlerweile kann der Helm auch in Deutschland offiziell erworben werden. LIVALL Smart Fahrradhelm bei autorisierten Händlern in Deutschland kaufen. https://livall.co/
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Moin. Was soll das denn kosten??? Interessant für Pendler allemal…, Tolle Idee. zweiten Sitz hintenrein kann auch noch meine Frau mit. Ich teile das mal…, Grüße und frohe Weihnachten…
Nichts ist unplattbar….ausser Vollbeton oder Vollgummi Reifen !
Zugegeben, Schwalbe fertigt sehr hochwertige Reifen, die sicher in den „Plus“-Varianten zu den pannenärmsten Reifen auf dem Markt gehören, aber
1) stellen andere Hersteller auch sehr hochwertige Reifen her, die je nach Modell sehr pannensicher sind,
und
2) ist nichts unplattbar. Nicht mal ein Marathon Plus schützt einen davor, dass man sich einen Stahlsplint, eine Motorradspeiche oder gar eine Glasscherbe so bescheuert einfahren kann, dass man nicht nur einen Platten hat, sondern sogar der ganze Reifen hinüber ist.
Letzteres ist mir erst Anfang des Jahres mit meinem Schwalbe Marathon passiert, der nach einer großen Glasscherbe in der Lauffläche völlig hinüber war.
Schwalbe ruft für die pannenarmen Modell ordentlich Preise, aber nach meiner Erfahrung kann auch ein billiger Reifen mit Pannenband (z.B. von Zefal) ähnlich pannensicher sein wie der deutlich teurere Schwalbe.
Mit den „Blinkmodi“ dürfte das Licht ja leider nicht den Anforderungen der STVO entsprechen. Daher glaube ich nicht, das Hartje das hier so schnell auf den Markt bringt. Hoffentlich legen sie noch eine Variante ohne den Blinkeschnickschnack auf.Die leuchtende Schutzzone ist aber sicher eine gute Idee!
Habe heute in Radladen das Klaxon Culbman mit dem Zehus bike+ Antrieb entdeckt. Ich sofort sehr angetan vom diesem schlichten und coolen Design. Ich konnte es zwar Probefahren, allerdings ohne den e-Motor. Der Händler sagte mir, dass sie seit zwei Wochen versuchen mit einem Smartphone Zugriff auf die Motorsteuerung zu bekommen. Leider bisher ohne Erfolg. Der Hersteller meldet sich leider auch nicht bei diesem Händler um zu helfen. Der Händler ist einer der größten in München, deshalb wundert es mich das Klaxon sich nicht darum kümmert.
Wenn jemand mehr Erfolg und erste Erfahrungen, dann lasst es mich wissen.
vielen Dank für Ihren Kommentar! Das ist ja wirklich schade, dass die Probefahrt ohne den e-Motor erfolgen musste weil kein Zugriff auf die Steuerung möglich ist.
Aber noch schlimmer finde ich persönlich den fehlenden Support. Vielleicht hat es mit der Beteiligung von Vittoria zu tun?
Aber egal worin der Grund liegt: So vergrault man Kunden und Händler. 🙁
Ein wenig lachen muss ich schon, wobei ich 1 an 220 Tagen im Jahr mache. 2 hoffentlich nicht mache. Leider fehlt 13. Die Kiste Bier mit dem Fahrrad oder Kinderanhänger im Getränkemarkt selbst ab holen und nicht mit dem Auto!!
freut mich, dass Sie der Beitrag amüsiert hat. Genau das war auch einer der Absichten: Nämlich amüsant die Vorteile des Radfahrens vermitteln statt gleich mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen.
Ich mag die Optik und das Konzept sehr gern. Leider ist es mit den Gesetzen hierzulande meiner Meinung nach nicht sinnvoll kombinierbar. Wenn es gesetzeskonform maximal 25kmh fährt, brauche ich dafür keinen Motor, das ist mit einem Rad dieser Kategorie auch ohne Unterstützung gut zu schaffen (für Leute die nicht schwitzen dürfen, wäre es wohl noch eine Option). Wenn sie es immernoch so handhaben, daß man die Geschwindigkeitsbegrenzung gegen eine Unterschrift („das Rad darf nur auf Privatwegen bewegt werden“) auch abschalten lassen kann, macht es zwar viel Spaß, aber wenn es mal auf öffentlichen Straßen zu einem Unfall kommt, ist der Spaß ganz schnell vorbei. Denn man ist mit einem nicht zugelassenen Moped gefahren. Damit ist nicht zu spaßen.
vielen Dank für deinen Kommentar und den sehr wichtigen Hinweis zum Thema „Geschwindigkeitsbegrenzung abschalten“! Ich werde insbesondere auf die Möglichkeit achten, wenn das ONE Rome zum Testen hier ist denn die Problematik dabei sehe ich genau wie du. Allerdings kann das ONE Rome m.E. als Singlespeed-Pedelec in hügeligem Stadtgebiet durchaus seine Berechtigung haben.
Schöner Test, klingt in der Tat extrem interessant. Für den dt. Markt allerdings erst, wenn es genügend Vertriebspartner gibt! Mal schauen, wie sich das entwickelt!
vielen Dank für deinen Kommentar, es freut mich sehr, dass dir der Bericht gefällt!
Mit den Vertriebspartnern hast du sicher recht. Aber ich bin zuversichtlich, dass das noch besser wird. Das Boar250 hätte eine weitere Verbreitung verdient.
Sicher ist Design auch am Fahrrad interessant und trägt zur schönen Form eines Pedelecs bei. ABER nicht immer wird mit einem hohen Preis des Pedelec auch das Beste verbaut, gerade beim Licht. LED sollte heute selbstverständlich sein. 100 Lux am Frontscheinwerfer das Minimum und eine integriertes Bremslicht am Heck sowieso. Rucksäcke ohne Lichtreflexstreifen sollten gesetzlich verboten werden. Sucht man eine Regenschutzhülle für einen Daybag ist ein Reflexstreifen leider nicht selbstverständlich.
Ein Blinklicht hatte ich schon in den 90er Jahren an meinem Rucksack um bei meinem 15 Minuten Fußweg von den Autofahrern besser gesehen zu werden.
Leider werden auch noch immer schwarze Mäntel und Jacken verkauft ohne Reflexstreifen. Sollte man eben nicht kaufen.
Ich hoffe das Internet kann dort gut helfen und unterstützen.
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für Ihren Kommentar!
Besonders dem Thema „schwarze Jacken“ kann ich nur zustimmen. Farbenfrohe, helle Winterjacken für radelnde Männer sind immer noch selten zu finden. Und eine Warnweste zum drüberziehen ist meiner Meinung nach keine Alternative.
Ich frage mich wer sich wohl sein rad mit so einem fetten aussenliegenden Getriebe verschandelt?
Zudem werden viel zu wenig technische Daten preisgegeben.
Alles nur Marketinggesülze, viele Worte ohne aussagekräftigen Inhalt.
Zitat: „Brauche ich für ein Pedelec eine Fahrerlaubnis?
Roland Huhn: Für das Pedelec 25 gibt es wie für das Fahrrad keine Führerscheinpflicht und kein Mindestalter. Die Fahrer von Pedelecs 45 brauchen nach Ansicht des Bundesverkehrsministeriums eine Moped-Fahrerlaubnis der Klasse AM und müssen 16 Jahre alt sein.“
Dies ist meiner Ansicht nach nicht ganz richtig. Wer vor dem 01.04.1965 geboren ist, braucht auch für ein S-Pedelec keinen Führerschein der Klasse AM. Sollte aber für eine Polizeikontrolle den Personalausweis mitführen.
Auch diese Fa. macht Werbung damit, man könnte das Signal metergenau orten. Das Problem ist aber: Einfach rein z.B. in eine verschlossene Garage darf man nicht, auch nicht mit der Polizei! Man braucht einen richterlichen Beschluss. Diesen zu bekommen, nur weil man GPS Signal ortet, reicht nicht aus! Hier ein Link mit einem Beispiel über die Problematik. Leider weiß ich nicht, wie lange der Film dort zu sehen ist. http://www1.wdr.de/themen/ratgeber/fahrradklau-120.html
Mich würde ja viel mehr interessieren, ob ein Pedelec ohne Akku genau so oft geklaut wird, wie eines mit Akku?
Leider konnte ich im Netz dazu noch nichts finden!
Noch eine böse Anmerkung: Auch das erhöht wieder den Stromverbrauch und damit die Erzeugung! Strom sparen ist angesagt. Achtung: Auch seltene Erden werden für den Handyakku und die Platine gebraucht.
Öffentliche Statistiken lassen immer Interpretationsmöglichkeiten zu. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV/ Herr Brockmann) versucht seit Jahren für Pedelecs eine Haftpflichtversicherung über den Gesetzgeber zu erwirken. Hat schon mehrmals nicht gefruchtet aber der Versuch ist ja nicht strafbar. Deshalb wird mit der Formel „steter Tropfen höhlt den Stein“ weiter versucht unter Mitwirkung der Polizei, auf den Gesetzgeber Druck aus zu üben. Diese oder ähnliche Artikel verunsichern natürlich bisherige Autofahrer, welche mit dem Gedanken spielen, mit einem Pedelec die wenigen Kilometer mal im Sommer zur Arbeit zu fahren. Dies schreckt unheimlich ab. Diese Diskussionen habe ich schon des öfteren mit meinen Kollegen geführt. 98% lassen sich durch solche Artikel abschrecken und versuchen nicht mal, mit überhaupt einem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
In dem Link kann man auch die gezielte Ignoranz durch die Politik, in dem Fall Münster (Fahrradstadt?) in Bezug auf Radfahrer sehen. Die Bilder kann man sich durchaus ansehen und in der eigenen Stadt wieder finden. http://www.wn.de/Muenster/2102196-Fahrradhauptstadt-na-ja-Was-Radfahrer-in-Muenster-nervt
vielen Dank für Ihren Kommentar und den Link zum Artikel zu Münster.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, das m.E. oft bei der Diskussion um das Gefährdungspotential von Pedelec darauf verwiesen wird, Pedelec seien sehr schnell und somit gerade von älteren Menschen kaum zu beherrschen. Dabei wird aber gerne vergessen, das die älteren Menschen zumeist jahrelang Autofahrer waren und mit weit höheren Geschwindigkeiten umzugehen wussten.
Meine Erfahrung aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis zeig,t das Menschen die sich auf dem normalen Fahrrad unsicher fühlen meist erst gar nicht auf den Gedanken kommen, sich ein Pedelec zu kaufen.
Aber die angebliche Gefährlichkeit von Pedelec ist kein typisch deutsches Problem, wie man an diesem Artikel über Belgien sieht.
Beim lesen dieses Artikels sind fehlen noch wenige Hinweise: Der Akku hat bei weniger Luft im Reifen und tiefen Außentemperaturen auch weniger Reichweite!!
Ein breiterer Reifen ist zwar gut gemeint, bei Spikereifen ( bei S-Pedelecs nicht erlaubt bzw. noch nicht im Angebot) sollte eine kleinere Größe gewählt werden. Ist aber nur in Schneegebieten interessant. Bei mir im Rheinland ist das etwas schwer zu entscheiden.
Bei Fahrer habe ich für meinen Akku leider keine Schutzhülle gesehen.
Kein Licht der Welt kann gegen die Überheblichkeit und Fehleinschätzung der Autofahrer ankommen. Erlebe ich immer wieder, denn ich fahre auch bei Tag mit Licht. Trotzdem ziehen Autos aus den Ausfahrten, fahren mir entgegen, obwohl das Hindernis auf ihrer Seite ist und sie Wartepflicht hätten. Selbst im dunklen fahren die Autos auf mich zu, trotz Hindernis auf ihrer Seite. Da nutzt mir die LUMOTEC IQ2 LUXOS auch nichts.
Noch etwas zu den Reklamebildern von den Herstellern: Die zeigen immer einen ausgeleuchteten Weg, welcher trocken ist. siehe hier: http://www.bumm.de/innovation-original/lichtvergleich-scheinwerfer.html
Ist der Weg nass, reflektiert das Licht deutlich weniger und trotz 70Lux kann man kaum ein Schlagloch erkennen, außerhalb einer Ortschaft. Nasser Teer wird bei mir in der Stadt immer dunkel und schluckt das Licht.
Das was Sie zum Thema „Fehleinschätzung der Autofahrer“ schreiben, können sicherlich auch viele Motorradfahrer unterschreiben, die schon seit vielen Jahren mit Licht unterwegs sind. Ein Autofahrer kann schwer unterscheiden, ob da ein Roller, ein Motorrad oder ein vergleichweise langsameres Pedelec oder Fahrrad kommt. Im Zweifel sollte man als Autofahrer halt nicht fahren, die meisten denken sich aber leider „wird schon passen“. Da hilft dem Rad-/Pedelec- Fahrer leider einfach nur vorausschauendes Fahren und der berühmte „siebte Sinn“. Denn was nutzt es mir, wenn ich zwar im Recht bin, aber dafür im Krankenhaus ende?
Ich denke, das Licht, das bei allen denkbaren Witterungs- und Fahrbahnbedingungen ideale Sicht bei beim Tag und Trockenheit bietet, muss erst noch erfunden werden. Und bis dahin gilt, auch wenn ich mich damit ggf. unbeliebt mache, der Spruch der „an die Witterung angepassten Geschwindigkeit“.
Ist ja nett geschrieben, ab längst bekannt. Interessant hätte ich ja gefunden, ob es bei den Herstellern Verbesserungen mit den Spike-Reifen gibt? Wer braucht viele Spikes, wer weniger? Leider gibt es nicht für jedes Pedelec den passenden Reifen. Im Rheinland würde ja ein grobstolliger Reifen genügen.
Wie soll das mit dem radial eingespeichten Vorderrad und der Scheibenbremse funktionieren? Zudem eiert das Vorderrad im Werbevideo, aber ist hoffentlich nur ein Prototyp 😉
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich gehe auch davon aus, das es sich um einen Prototypen handelt. 😉
Lucas Toleda spricht wohl bewusst im Interview vom „komplexen Design des FlyBikes“.
Ist ja ganz nett, aber die Vorstufe dazu wurde schon 2013 in Düsseldorf gelegt. Siehe Artikel in der Rheinischen Post: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kostenlose-ladestation-fuer-e-bikes-aid-1.3286449
Hat auch noch einen weiteren Vorteil: Dort ist der Strom umsonst! Desweiteren, habe ich mir überlegt, hat die beschriebene Sache eine weiteren Haken: Wer kann denn schon einschätzen, wieviel Strom er benötigt? Sollte das nicht umgekehrt laufen? Ich stecke das Ladegerät ein und bezahle die verbrauchte Menge? Wie kommt man denn darauf, das ein Pedelec in ein bis zwei Stunden aufgeladen ist? Kommt doch auf den verbrauchten Strom an. Sicher gibt es schon Ladegeräte, welche in ein bis zwei Stunden 80% den fehlenden Stroms aufladen, das ist aber eher selten.
In dem Artikel kann man auch wieder sehen: Standard ist alles. Zitat: „Nur das Ladegerät, das muss jeder selbstmitbringen. „Es gibt inzwischen so viele verschiedene Modelle auf dem Markt, sodass nicht für jeden Typ ein Ladegerät eingebaut werden kann“, so Schmidt.“ Würde ja den Pedelecern das Mitschleppen des eigenen Ladegerätes ersparen!
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für den Link, das ist sehr interessant!
Was die Normung angeht bin ich voll auf Ihrer Seite! Die wenigsten Pedelec-Fahrer nehmen das Ladegerät ständig mit. Auf der anderen Seite reicht die Kapazität der meisten Akku m.E. für die alltäglichen Strecken aus. Anders ist es möglicherweise bei Radreisen. Eine einheitliche Ladeinfrastruktur würde die Situation erheblich verbessern. Der Extra Energy e.V. unternimmt da schon erhebliche Anstrengungen, Stichwort „EnergyBus“. Und auch das Ladeschlosskabel zielt auf das gleiche Thema: http://www.lade-infrastruktur.org/de/ladeschlosskabel/das-ziel/aufbau-der-ladeinfrastruktur.html
Aber wie alle Normungen wird es wohl noch eine lange Zeit dauern, bis alle Hersteller „an einem Kabel“ ziehen.
Hallo.
Ich habe ein Jeep Bike von Ihnen bekommen und ich bräuchte dringend Hilfe von Ihnen.
Bei uns tut kein Fahrrad laden das Bike auf Herz und Nieren prüfen. Ich bitte Sie daher um einen Termin, mein Mountainbike zu Prüfen, da es plötzlich an Leistung verlieren tut.Dad Bike ist ca.6Monate alt und es ist ein gutes Bike.
Hallo,
ich habe mir ein neues Fahrrad mit 750 W (Bosch) gekauft, jetzt benötige ich aber ein neues Kabel dafür,
da mein altes Kabel von Power Butler nicht mehr passt.
Meine Frage ist, haben Sie so ein Kabel, wenn ja, wieviel kostet es, wenn nicht, wo bekomme ich es?
Würde mich über eine Antwort freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Jörg Glechner
Ich habe das gleiche Problem. Haben Sie schon eine Antwort/Info erhalten?
Hallo,
ich fahre mit der Kindernay-Nabe 14 ein EBike.
Nun habe ich das Problem, dass an der Drehmomentstütze Öl tropfenweise austritt.
Haben sie eine Idee, wie ich das beheben kann?
FG D. Stülb
Hallo VeloStrom – Team, euren Newsletter kann man nur weiterempfehlen, weiter so!
Hallo Rolf, vielen Dank für deine super motivierende Rückmeldung!
Sehr geehrter Herr Theis,
ich lese ihre Beiträge seid dem letztem Jahr und habe mir ein e-bike auf ihre ausführliche Beschreibung zugelegt.
Es ist ein Tern Quick Haul P5i mit der Hundebox geworden und passt genau zu mir und meinem kleinen Hund.
Tatsächlich hatte ich gedacht, dass es sich bei diesem Letter um das Angebot einer größeren Redaktion handelt, mit mehreren Fachzeitschriften usw.
Ich bedanke mich für ihre regelmäßigen Beiträge, für die spannenden und lesenswerten Teste und bleibe weiterhin Leserin, wann immer neue Informationen erscheinen.
Vielen Dank für die offenen ehrlichen Worte – gerne werde ich mich auf ihre Berichte freuen und gespannt darauf warten sollte der Zeitrahmen sich vergrößern wäre mir das egal – denn solch fundierte Berichte interessant und mit Tiefenwirkung bekomme ich nirgends – sollte ein Obolus von Nöten sein würde ich diesen auch mittragen – Gruß an ihre großartige Familie
Lieber Alex!
Vielen Dank für die (immer) Interessante Artikel rundum E-Bikes????????
Ich wünsche Dich alles Gutes und optimaler Gesundheit,
Met een vriendelijke groet / With kind regards / Mit freundlichen Grüßen / Mes meilleures salutations,
Henk
Das hört sich doch sehr plausibel an. Mir ist es weitaus lieber, wenn der Testbetrieb und die Qualitätssicherung beim Hersteller erfolgt. Leider ist heute das Gegenteil üblich geworden. Insofern
macht Podbike alles richtig!
Beste Grüße,
Harald
Schade,
sollten die Tests nicht schon lange abgeschlossen sein ?
Der Produktionsstart wird immer wieder mit div. Begründungen verschoben. Ich glaube nicht mehr an eine Serienproduktion.
Gruß
Uwe
Danke für den ausführlichen Artikel.
Beim Thema „Luftdruck“ hätte ich mir mehr information für die Leser /Verbraucher gewünscht. Gerade das Thema Luftdruck sehe ich Wöchentlich auf den Straßen und Wegen. Viele Radfahrer; innen haben zu wenig Druck in den Reifen der Stadt und Trekking Fahrräder. Der Luftdruck ist maßgebend für den Rollwiderstand, den Verschleiß des Reifen und bei Pedelecs für die Reichweite des Akkus. Tubeless ist für Otto-Normalverbraucher eigentlich kein Thema. Ich fahre seit 45 Jahren Fahrrad und in der Zeit hatte ich sehr wenig Platten, weil ich immer den Luftdruck kontrolliere und die Reifen rechtzeitig gewechselt habe. In den letzten 6 Jahren mit eBike (15.000 km) 1* Platten, dank Pannenschutz im Reifen. Thema „Unplattbar“ Gegen seitliche Durchstiche (im Bereich oberhalb der Felge) durch Drahtstücke von Kehrmaschinenbesen im Asphalt ist man da leider nicht gefeit. Das war der Grund für meinen Plattfuß.
Wir haben uns sehr gefreut, dass Sie die Besonderheiten des Pedersen so gut erkannt haben, seinen komfortablen Fahrstil nachfühlen und auch die Vorteile des sorgsam und sensibel
abgestimmten Frontantriebs geniessen konnten.
Die Neuauflage des Rahmens haben wir in 3 Jahren Entwicklung und nach intensivem Studium historischer Beschreibungen und Bilder von vor 120 Jahren sehr bewußt auch auf den E-Antrieb ausgerichtet.
Ein Tip: Die höchste Motor-Leistung bekommen Sie bei hoher Trittfrequenz. An steilen Bergstrecken mit 10-20% Steigung vereinfacht sich das Fahren sehr, wenn man bei der Rohloff in den leichtesten Gängen fährt.
In der großen, auch historischen Fotosammlung von Kalle Kalkhoff gibt es keinen Fahrradfahrer mit Frack und Zylinder. Ich möchte das auch nicht empfehlen. Vor 120-140 Jahren trugen die meisten Radler bequem-sportliche Kleidung. Mikael Pedersen hätte sich wahrscheinlich amüsiert bei der Vorstellung, sein Pedersen würde mit Frack und Zylinder gefahren.
Mit freundlichen Grüssen
Inge Wiebe
utopia velo
Ich fahre so ein Teil seit letztem Sommer als Zweitpedelec. Guter Bericht und ich kann mich darin mit meinen Erfahrungen wiederfinden.
Ein ergänzender Hinweis: Utopia bietet bei Nabenschaltung geschlossene Kettenkästen als Option an. Mein erstes Rad (s-Pedelec) hat gute 20.000 km mit Gates-Riemen runter. Wartungsfrei, langlebig, keine Kettenschmiere, Wetter und Schmutz auf den Wegen egal; sehr angenehm. Mein Kettenkasten am Pedersen hat bisher auf knapp 5.000 km den gleichen Effekt gehabt. 10-15.000 km wird die Kette schon durchhalten und damit ist das für mich eine brauchbare Alternative zum Riemen (den Utopia nicht anbietet).
Hallo Freddie,
vielen Dank für Ihren Kommentar und den Hinweis auf den geschlossenen Kettenkasten.
Ich freue mich sehr, das Ihnen der Bericht gefällt und wünsche Ihnen noch viele erlebnisreiche Kilometer mit Ihrem Pedersen!
Gruß
Alexander Theis
Kaufen, ohne mal darauf zur Probe gesessen zu haben? Oder soll man beim Händler Probesitzen und sogar Probefahren und anschließend online kaufen? Bei Textilien kann man zurücksenden, wenn es nicht passt. Was ist, wenn man beim Rad nach der Lieferung feststellt, dass einem die Sitzposition nicht angenehm ist? Nehmen die es auch zurück? Ich war z.B. letztes Jahr zu einem Händler gegangen, nachdem ich mir nach langen Vergleichen ein ganz bestimmtes Modell ausgesucht hatte, das, wie ich meinte, genau das ist, was ich suche. Von dem Modell hatte der Händler ein Stück in der richtigen Größe. Nach dem Probesitzen war schon klar, dass es nicht das richtige ist. Dazu brauchte ich nicht einmal eine längere Probefahrt zu machen. Was wäre, wenn ich das irgendwo online bestellt hätte?
In denke, in solchen Fälle greift das gesetzliche Rückgaberecht von 14 Tagen. Es ist allerdings richtig, das es nur beim lokalen Radhändler ohne großen Aufwand für den Kunden möglich ist, einige Modelle zu testen, bevor man sich für eines entscheidet.
das hört sich eher nach gewinnmaximierung an.
Danke für den lesenswerten Beitrag, Sattel für diverse E-Bikes sowie E-Mountainbike und E-Trekkingbike wären auch interessant. Beste Grüsse
Hallo, danke für den Hinweis! Ich werde mal sehen, was sich machen lässt.
Bei den dicken Reifen darf man nicht mehr als 3 bis 3,5 bar aufpumpen, sonst reißen die Felgen (Längsrisse zwischen den Speichenlöchern). Dies kann manchmal zu unerklärlichen Platten führen, Einklemmen der Schläuche bei starken Stössen. Bei mir sind diese Risse bisher bei 3 Rädern aufgetreten (Kendu von R&M, Silbermöwe und Phoenix von Utopia-Velo). Die Felgenhersteller müssten auch Maximaldrücke abhängig von der Reifenbreite angeben, nicht nur die Reifenhersteller.
Weiterhin wäre es sehr hilfreich, wenn die gefahrenen Kilometer angegeben würden, die bei dem Dauertest auch bis zum Auftreten der Probleme aufgelaufen sind.
Bei meinem Equinox von R&M haben die Probleme erst ab km 8000 angefangen (Brüche der Dämpferbolzen), so dass Leute, wie der Radhändler selbst, der lediglich bis km 3000 gekommen ist, keinerlei Probleme hatte(n).
Bisher ist das Equinox 35000 km etwa gefahren. Hauptprobleme durch Auswechseln einer geänderten Alu-Hinderrradschwinge von R&M gelöst.
Alles Gute und eine schöne Adventszeit Wolfgang Hoppe Bremen
Die feine Glocke passt auch sehr gut an Räder von erwachsenen Menschen. SEHR gut hörbar und mit langem Nachklang – habe ich mittlerweile an meiner gesamten Radflotte angebracht.
Finde ich eine super Idee! Ich fahre auch im Winter mit meinem S-Pedelec von Stromer zur Arbeit. Man muss sich nur warm genug anziehen, dann fährt es sich auch im Winter gut mit dem Fahrrad!
Auch ein kleiner Hund kann neben dem Radl (angeleint) gut mitlaufen – ist eine Frage des Trainings und Wohlverhalten vom Hund.
Sobald ein Hund über 12 kg Gesamtgewicht hat – sollte keinesfalls ein Transport in einem Korb erfolgen.
Genau so eine Lenkertasche hab ich mir extra mal von Gramm fertigen lassen, allerdings mit 3,8 Liter, also fast doppelt so groß. 2 Liter ist schon etwas arg verspielt, das bekommt man auch im Trikot unter.
Vater Staat mach x Vorschriften fürs Fahrrad. Nur bei so wichtigen Dingen wie der Beleuchtung (Front) wäre eine klare Vorgabe für die Helligkeit von Pedelec Beleuchtungen ab Werk sinnvoll gewesen. Standartmäßig sind es gerade mal 30 LUX Lampen an den meisten eBike verbaut. Hier sollten es mindestens 100 Lux sein. Bei einigen anderen Dingen hat man die Gelegenheit verpasst, das Radfahren Sicherer zu machen. z.B. Klingellautstärke (bing bing hört man bei schneller fahrt gar nicht), Rückspiegel, Bremsen. Dafür sind Reflektoren an Pedalen immer noch Vorschrift.
Die Idee der Auflaufbremse ist ja nicht neu, sie wird beim PKW-Anhänger schon immer so gemacht. Allerdings möglichst nahe am Kugelkopf, denn dort sind die einwirkenden Kräfte besonders klein.
Die Auflaufbremse an die maximal beanspruchte Stelle zu bauen ist aus Sicht eines Ingenieurs mehr als fraglich. Das bedeutet entweder Extragewicht zur Versteifung oder eine Sollbruchstelle. Auch die Führung ist wegen der Hebelwirkung hier besonders schwierig oder funktioniert schlecht / nicht lange.
Schade, denn dieses Thema ist wichtig. Ungebremste Anhänger zählen zum zulässigen Maximalgewicht von Fahrrädern. Damit sind praktisch alle Zweisitzer illegal. Beispielrechnung: Anhänger 8 kg, zwei Kinder zusammen 22 kg, Fahrrad (z.B. Pedelec) 25 kg, Fahrer 75 kg. Ergibt 130 kg. Viele Räder erlauben aber nur 120 kg. Und viele Fahrer wiegen mehr als 75 kg. Einkäufe auf dem Gepäckträger oder im Staufach des Anhängers sind dabei noch nicht mal berücksichtigt.
Dieser Artikel ist völlig aber auch wirklich extrem einseitig. Kein Vorwurf, ihr seit ja auch Radfahrer, aber es sollten einige Feststellungen doch gemacht werden dürfen.
Natürlich verursachen Biker mehr Erosionsschäden als Wanderer. Wenn ihr das Gegenteil behauptet, dann veröffentlicht doch bitte die konkrete wissenschaftliche Studie.
Der ÖAV sagt also, dass fast die Hälfte aller Mountainbiker bei Begegnungen mit Wanderern unfreundlich, rücksichtslos und mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs waren.
Wanderer und Biker könnten sich ganz einfach einigen. Wanderer gehen nicht auf den für Biker angelegten Trails und Biker überlassen Wanderwege unter 2m Breite alleine den zu Fuss gehenden. Eine gleichberechtigte Koexistenz ist systembedingt einfach nicht möglich, nicht umsonst gibt es eine Mindestgeschwindigkeit auf der Autobahn.
Was ist denn eine „360-Grad-Mobilitätswende“? 180-Grad-Wende macht ja Sinn, aber 360 Grad sind eine Rückkehr zum Ausgangspunkt. Ist das gemeint?
Hallo,
danke für den Kommentar. Das ist in der Tat etwas ungeschickt ausgedrückt. Gemeint ist wohl, das Rose alle Firmen-Bereiche auf das Thema „Mobilitätswende“ hin checkt.
Gruß
Alex
Ich vermisse Berichte über Nachrüsten mit Mittelmotoren z.B. Bafang
Hallo,
vielen Dank für den Kommentar.
Das geht mir ähnlich. Doch leider ist es um die „Nachrüster-Szene“ sehr ruhig geworden. Möglicherweise liegt das daran, das es aktuell eine sehr breite Auswahl an E-Bikes in nahezu jeder Nische gibt. Zudem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Nachrüstung eines Fahrrades zum E-Bike mittlerweile streng gefasst. Mehr dazu gibt es in diesem Ratgeber-Artikel zur Nachrüstung.
Bisher ist es mir leider nicht gelungen, von Bafang ein Testmuster zu erhalten. Jedoch gibt es Testberichte zu den Nachrüstlösungen von Binova und Pendix.
Gruß
Alex
Halli,
Du wolltest gerne mal den Ausbau ausprobieren oder warum hast du nicht den Schlauch im eingebauten Zustand geflickt?
Nur bei sehr kleinen Löchern die nur im Wasserbad findbar sind, muss man ausbauen…
Gruß Michael
Hallo Michael,
danke für deinen Kommentar.
Bei zahllosen Platten vor der „Marathon-Plus-Zeit“ habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich das Rad doch immer ausbauen musste um das Loch zu finden. Deshalb versuche ich es mittlerweile erst gar nicht mehr und baue das Rad direkt aus. Zumal in dem Fall alles auf einen „schleichenden“ Platten, also ein kleines Loch hindeutete, was es dann ja auch war.
Gruß
Alex
„Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 250 kg“ ist etwas schade. Die Zuladung ist relevant, nicht das Gesamtgewicht.
Hallo,
danke für den Kommentar. Nach Auskunft von Kettler liegt das Eigengewicht des FS 800 bei 48 kg. Die Zuladung demnach 202 kg.
Gruß
Alexander Theis
Ganz herzlichen Dank Hr. Theis für den Testbericht des citcar!
Erfreulich ist natürlich, dass das Lastenbike eine Kabine hat und deshalb für den kommerziellen Einsatz überhaupt in Frage kommt, im Gegensatz zu den üblichen Schönwetter-Lastenrädern. Aber das Erscheinungsbild scheint immer noch aus der Kutschen-Zeit zu entstammen mit dem freistehenden, für Fußgänger gefährlichen Vorderrädern. Warum man hier, wie auch beim Biohybrid, oder Renault Twizzy unbedingt Räder mit Fahrradschutzblechen ausstatten muss, die bei matschigem Untergrund die bekannten Probleme machen. 100 Jahre Automobil-Entwicklung haben doch die Räder in die Karosserie integriert bei viel besserer Ausnutzung der Verkehrsfläche.
Weiterhin erfreulich ist der Umstieg auf den Pedalgenerator und Vermeidung des wartungsintensiven Kettenantriebs. Warum man dann nicht auf Heinzmann Nabenmotoren am besten gleich an allen 4 Rädern umgestiegen ist, bleibt unverständlich. Die 250 W mittlere Leistungsbeschränkung ist für solche Fahrzeuge ohnehin unsinnig und wird bald modifiziert werden. Dies lässt sich dann einfach durch Software-Update ausnutzen. Genauso muss natürlich die gewünschte Tretfrequenz vom Fahrer eingestellt werden können. Das Tauschen der Akkus muss durch simple Schalter vermieden werden. Wenn der Antrieb so ineffizient ist (800 Wh für 30 km), dann sollte man gleich auf 1.5 KWh Greenakku-Einheiten wechseln, wie Carla Cargo.
Ganz wichtig ist aber, dass die Raumausnutzung verbessert wird. Wie beim Biohybrid muss der Pedalantrieb vor die Vorderachse direkt hinter die Frontwand. Momentan steht ja nur etwas mehr als 25% der Länge für die Nutzlast zur Verfügung, was fast auf 50% gesteigert werden kann.
Aber die gefährliche direkte Lenkstange von 2020 ist schon mal einer solche mit 2 Kreuzgelenken gewichen, was die Aufprallsicherheit sehr verbessert. Hoffentlich gibt es auch Sicherheitsgurte mit den entsprechenden Anlenkpunkten. Die Klingel muss natürlich elektrisch sein und draußen montiert werden. Ein Piepser für den Blinker kann ja leicht eingebaut werden. Hoffentlich hat das Gefährt einen Rückwärtsfahr-Mode des Antriebs.
Hallo Herr Dr. Hoppe,
vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar! Ebenso wie Sie bin ich der Meinung, dass die aktuelle Leistungsbeschränkung von 250 Watt für Cargobikes angehoben werden sollte. Allerdings glaube ich nicht, dass die so bald passieren wird. Wenn ich daran denke, wie lange die Diskussion über die Anhebung des Speedlimits für Pedelecs auf 30 km/h oder gar die Änderung der Geschwindigkeit von Kleinkrafträder von 45 km/h auf 50 km/h dauert, fällt es mir schwer zu glauben, dass sich da in Kürze etwas tut.
Zu Ihren weiteren Verbesserungsmaßnahmen nimmt vielleicht Citkar selbst Stellung, ich bin mir sicher, dass man hier mitliest.
Gruß
Alexander Theis
Danke für die Antwort Hr. Theis.
Die Gefährdung solcher Fahrzeuge geht hauptsächlich von der Geschwindigkeit aus. Deshalb glaube ich, dass die Zulassungsbehörden bei Beibehaltung von 25 km/h max. Unterstützungsgeschwindigkeit dem wachsenden Druck eher nachgeben werden bei der Begrenzung der mittleren Leistung. Wenn man solche Lastenfahrzeuge will, im Zuge einer Verkehrswende , muss man die 250 W-Begrenzung anheben. Bei 400 kg Gesamtmasse kann man eine längere Steigung mit 250 W nur noch mit etwas mehr als 2 km/h hochfahren. Auch wenn die Antriebe kurzzeitig mehr leisten dürfen, sieht man leicht, dass da angepasst werden muss.
Dagegen können solche Fahrzeuge bergab enorme Geschwindigkeiten erreichen, die begrenzt werden müssten. Wolfgang Hoppe, Bremen
Hallo Herr Dr. Hoppe,
danke für Ihre Kommentar. Gerne beziehe ich mich auf ein paar Punkte von Ihnen:
Unsere Schutzbleche sind speziell für denn Loadster entwickelt worden und stehen in keinem Vergleich mit Schutzblechen von einem Fahrrad. Wir haben bewusst auf eine aufwendige Karosserie mit Integration der Reifen verzichtet. Jedes Kilo mehr am Loadster, ist ein Kilo mehr, was der Fahrer nicht mitnehmen kann. Weiterhin ist so gerade die Wartung der Bremse deutlich einfacher.
Leider bietet Heinzmann gerade kein System mit Pedalgenerator an. Jedoch ist unser Motor mit denn selben Leistungsdaten wie der Heinzmann. Eine Integration in alle 4 Reifen bringt deutlich mehr Komplexität in denn Loadster. Gerade Nabenmotoren einseitig Aufgehangen sind nicht einfach auszulegen. Auch die Wartung oder ein Reifenwechsel wäre so deutlich komplexer und würde länger dauern. Die Tretfrequenz des Fahrers lässt sich einstellen durch die Moduis. Unser System ist momentan ein geschlossenes System und kann (noch) nicht mit GreenPack Akkus betrieben werden.
Wir haben Modelle wie den Loadster Max mit Box welcher eine deutlich bessere Ausnutzung der Fläche hat. Gerne dazu auf unsere Webseite http://www.citkar.com gucken.
Eine elektrische Klingel erlaubt leider der Gesetzgeber nicht. Sonst hätten wir schon eine. Einen Rückwärtsgang gibt es natürlich ????
Ich freue mich auf einen weiteren Austausch.
Liebe Grüße
Jonas Kremer
Citkar
Herzlichen Dank für die Antwort direkt von citkar, Hr. Kremer.
Wie treibt denn ihr einzelner Nabenmotor über die Kette die Hinterräder an, über ein Differential? In dem Fall wäre es doch weitaus sinnvoller, wenigstens an jedem Hinterrad einen Nabenmotor zu verwenden. Wenn die einseitige Aufhängung schwierig ist, obwohl von Heinzmann z. B. verfügbar, könnte man hinten auch zweiseitige Aufhängung in jeweils einer Schwinge realisieren. Die Heinzmann-Leute warten eigentlich nur auf eine Chance in diesen Zukunftsmarkt einzusteigen. Reden sie mal mit denen. Es ist ja ganz einfach den Strom des Pedalgenerators zu messen, der bei konstanter Systemspannung der Leistung des Fahrers entspricht, und diese dann mit einem variablen Faktor multipliziert als Antriebsleistung an die Motoren zu geben. Dann muss nur noch für den Gesetzgeber irgendwo begrenzt werden. Podbike in Norwegen macht das auch so.
Eine Karosserie über die Räder hinaus dürfte nicht soviel schwerer werden, als ihre Konstruktion. Die Räder müssen des ungeheuren Drecks wegen, den diese so verteilen, noch wie beim Auto mit integrierten Kotflügeln eingefasst werden.
Den Loadster Max habe ich natürlich bereits angeschaut. Diese Lösung verlängert natürlich das ganze Fahrzeug.
Aber ganz toll, dass citkar unter den gegebenen Randbedingungen überhaupt so etwas aktuell anbieten kann!
Kritisieren kann man immer leicht. Dies sind nur Verbesserungsvorschläge für die Zukunft.
Wolfgang Hoppe, Bremen
Herzlichen Dank für den detaillierten Testbericht!
Eine Anmerkung: Bei Taschen an ungefederten Gepäckträgern, die mit dem Hinterrad verbunden sind, kann man durch Luftdruckerhöhung nicht das Hinterteil „anheben“. Die Erhöhung des Luftdrucks führt lediglich zu einer größeren Federkonstante und damit zu einem schnelleren Ausfedern. Durch die Zusatzmasse der Taschen müssen jetzt die Speichen und der Reifen mehr für die Federung und Dämpfung tun. Die Taschen stützen sich direkt auf dem Hinterrad ab.
Zu dem Kommentar über die Wartungskosten einer Federung:
Ich bin auch mit meinem Riese und Müller Kendu (vollgefedert) etwa 15 bis 16000 km gefahren, ohne die Spinner Grind 20″ Gabel am Vorderrad zu warten, was sie dann mit Totalausfall quittiert hat (Austausch etwas mehr als 300 Euro).
Bei der neuen werde ich mal die Federrohre ab und zu einsprühen.
Der Billig-Dämpfer hinten macht noch keine Probleme, ab und zu etwas Quietschen.
Das Federungsverhalten hinten könnte man sicher durch einen Luftdämpfer noch signifikant verbessern.
So habe ich an meinem Utopia-Velo Phönix (Sesselrad) den Original Billig-Dämpfer durch einen Luftdämpfer DT Swiss M212 ersetzt. Dies hat zusammen mit einer Vergrößerung und Symmetrisierung des Federwegs aus dem Phönix ein ganz anderes, toll gefedertes Rad gemacht. Die Luftdämpfer halten allerdings nur etwa 8000 km (Luftverlust), bei mir also ein Jahr. Ich habe 2 und schicke immer einen ein. Das erste Mal wird das dann noch auf Garantie kostenlos gemacht. Nach 3 mal 8000 km ist dann der Dämpfer hin (250 Euro). Die Wartungsempfehlungen sind natürlich unrealistisch für Vielfahrer, denn 16000 km entsprechen ja 1000 Betriebsstunden, also 20/10 Wartungen oder 10/5 Wartungen pro Jahr.
Alles Gute Wolfgang
Hallo Wolfgang,
danke für deinen ausführlichen Kommentar!
Noch zwei Anmerkung von mir:
Zum Thema Pflege der Federelemene gab es schonmal einen Artikel auf VeloStrom.
Und das Thema „Fahrwerkseinstellung beim Fully“ behandelt dieser ausführliche Artikel.
Auch dir alles Gute
Alex
Lieber Alexander!
Ein schöner Artikel über ein ca. 7000,00 € teures e-Bike….. was eigentlich nie zur Sprache kommt (oder Schreibe!) sind die wahren Betriebskosten eines Fahrzeuges dieser Art.
Damit ist nicht der unwichtigste Faktor, uzw. die Kosten für die Ladung. Wenn man zB. auf 10 000 km hochrechnet, wie oft ist ein Motorserviece, ein Stoßdämpferservice, ein Kettentausch, ein Kassettentausch usw. Seltsamerweise schreibt keine Zeitschrift bzw. Internetmedium darüber.
Ich habe selber ein umgebautes Trekkingrad von C. Nach dem Lesen der Anleitung für die Federgabel hatte ich recherchiert wie hoch die Kosten sein werden, wenn man sich an das Handbuch hält, worin steht, dass ein kleine Service nach 50 Std und ein Großes Service nach 100 Std fällig ist, wo auch Verschleißteile getauscht werden. Bei meinem Fahrrad, jetzt nach 16 Monaten mit knapp 14 000 km, würden die Kosten für Service alleine nur der Federgabel mehr als den Neupreis des Fahrrades ausgemacht. (1800,00€) Da sind noch keine Kosten von Verschleißteilen wie Kette, Ritzel oder Bremsklötze dabei…. 🙂
Hallo Oskar,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich nehme die Anregung mal mit.
Gruß
Alex
Vielen lieben Dank für den interessanten Beitrag! Allerdings muss ich beim Thema E-Nachrüstkit einhaken, denn das ist keinesfalls empfehlenswert. die meisten Räder sind für eine derartige Belastung nicht konstruiert und es kann böse Folgen haben.
Hier ein guter Artikel dazu.
Danke für den Kommentar. Ich sehe das grundsätzlich ebenso, das nicht alle Räder für den Umbau geeignet sind und habe das 2015 schon in diesem Artikel thematisiert. Eben aus diesem Grund geben Hersteller wie Pendix oder auch Binova die Umrüstkits auch nur für bestimmte Fahrräder frei.
Mit meinem mit einem Binova-Antrieb nachgerüsteten Rad bin ich 2017 von Frankfurt am Main querfeldein nach Berlin gefahren. Die Erfahrungen mit diesem Antrieb habe ich in diesem Artikel geschildert. Meine Erfahrungen mit dem Pendix-Antrieb habe ich 2018 in diesem Artikel festgehalten.
der spray ansich ist gut, Der Verpackung gebe ich eine -6 für grotten schlecht, wie um Himmelswillen soll ich den kleinen spray aus dieser engen Verpackung lösen der klemmt vil zu arg in der Verpackung drinnen.
Hallo, vielen Dank für den Kommentar. Da mich das interessiert hat habe ich mir mal ein Spray besorgt. Das Spray ging bei mir prima aus der Verpackung raus, wie hier im Video gut zu sehen ist. Jetzt mal sehen, wie es sich im Alltag bewährt.
Gruß
Alex
Es gibt Hersteller, die verpacken in Papier. Das ist dann einen Alternative. Der vorgestellte „Bio“-Kunststoffe darf nämlich nicht im Biomüll entsorgt werden. Auch verringert er die Qualität des recyelten Kunststoffgranulats, wenn er im Kunststoffmüll landet. Die einzig richtige Entsorgungsart ist daher leider im Restmüll. Der einzige Vorteil ist, dass er sich irgendwann auflöst, wenn er in der Umwelt landet.
Hallo Alexander,
ich bin für gewöhnlich an den Wochenenden mit einer Fahrrad Gruppe unterwegs. Jedoch sind die alle auf E-Bikes umgestiegen, also Pedelecs. Bisher habe ich mich geweigert umzusteigen, aber ich bin nur noch eine Last für die, weil die immer warten müssen. Ich spiele daher tatsächlich mit dem Gedanken umzusteigen. Aber wie ich hier sehe, gibt es dann noch viele andere Sachen die dazukommen, die man u.a. in Sache Pflege und Wartung beachten muss. Bspw. der Akku kommt hinzu und spezielle Reifen wie Sie erwähnen.
Daher möchte ich zunächst ein E-Bike ausleihen um überhaupt ein Gefühl dafür zu entwickeln. Aber danke für die Übersicht, ich werde mir das als Lesezeichen abspeichern!
Hallo Chris,
vielen Dank für deine positive Rückmeldung und viel Erfolg bei der Suche nach dem für dich perfekten Pedelec!
Gruß
Alex
Sieht ja eher wie ein F1Ped aus. Total abgespeckt. Nicht mal Platz für eine Hinterradtasche. Also Alexander, ich weiß nicht so recht. Eine Halterung für eine Seitentasche wäre ja doch gut gewesen. Nach der Arbeit noch schnell im Markt etwas einkaufen. So muss man das alles auf dem Rücken mit schleppen. Wo befestigt man die Tasche für die Regenkleidung? Motorleistung und Akkugröße ist nicht alles.
Hallo,
ja, grundsätzlich gebe dir recht, jedoch ist es mit Spitzenmodellen ja oft so das zu Gunsten des Designs die Alltagstauglichkeit etwas im Hintergrund steht.
Beim ST2S (https://www.velostrom.de/testfazit-stromer-st2s-im-dauertest/) war ein Gepäckträger auch nicht dabei, kann jedoch nachgerüstet werden.
Gruß
Alex
Das sind wirklich interessante Zahlen, die Herr Lange da genannt hat. 850.000 verkaufte (S-)Pedelecs in 2017 sind eine enorme Leistung.
Skandinavien und die Niederlande kaufen noch mehr Bikes? Gibt es da verlässliche Zahlen zu den verschiedenen Antriebssystemen? Ich meine, in diesen Ländern sind doch eher die Nabenmotoren verbreitet. Diese sind teils günstiger und die Bikes damit erschwinglicher.
Hallo Alex,
das mit den verlässlichen Zahlen dürfte schwierig werden. Denn im Gegensatz zum Auto gibt’s ja keine Zulassungsstatistik. Ich war vor kurzen einige Tage in den Niederlanden. Dort nimmt die Verbreitung von Mittelmotoren auch deutlich wahrnehmbar zu.
Gruß
Alex
eine nette Geschichte mit den Nebenstraßen Fahrrädern, die Pyrenäen eine tolle Kulisse….. ? sicher ein eindrucksvolles Erlebnis. Einziger Wermutstropfen ist halt der CO2 Abdruck für diese Tour….. die Fliegerei…. ?
Hallo Oskar,
danke für deinen Kommentar. Die An- und Abreise per Bahn wäre sicher auch eine Idee gewesen… und hätte bestimmt genug Stoff für eine weitere Geschichte geliefert.
Gruß
Alex
Hallo zusammen,
dies ist ein sehr informativer Artikel.
Über diese Thematik habe ich oft nachgedacht.
Es ist schwer gute Infos im Internet darüber zu finden.
Dies wird mir bei meiner Recherche zu dieser Matiere sehr weiterhelfen.
Ich spiele mit dem Gedanken mir ein KTM Macina Style anzuschaffen.
Vielen Dank dafür.
Hallo Julius,
es freut mich, wenn der Artikel weitergeholfen hat.
Gruß
Alex
Hallo,
ich bin auf der Suche nach einem Fahrrad. Am besten KTM Macina Sport. Danke für die Trends.
Hallo Julius,
gern geschehen!
Gruß
Alex
Moin.
Wenn ich mir das Nytro so ansehe, yeah, das wird was. Vielleicht noch in einen Hollywood Block Buster mit eingebaut, da steht glaube ich nix mehr im wege…
Hallo zusammen,
vielen lieben Dank für diesen spannenden und informativen Beitrag zum Thema Pedelec. Mein Mann und ich haben beide ein Pedelec und sind auch sehr zufrieden damit. Die Hinweise zur Reichweite sind sehr hilfreich für uns, da war immer sehr große Touren machen.
Ich bin ja sehr gespannt auf die Fahrradmesse. Ich reise jährlich mit meiner Frau und meiner Nichte extra aus Berlin an, um mir dieses Spektakel nicht entgehen zu lassen. Besonders freue ich mich auf die Lastenfahrräder, ein Trend Thema das wie ich finde nicht fehlen darf! Im August kaufte ich mir für meinen kleinen Betrieb ein Lastenrad von Sortimo https://www.sortimo.de/das-lastenfahrrad-procargo-ct1/ – seit ich das hab, möchte ich es nicht mehr missen. Wissen Sie, ob Sortimo auch auf der Messe vertreten sein wird? Wenn ja, würde ich Ihnen wärmstens ans Herz legen, dieses Bike mal Probe zu fahren. Ein Schmuckstück unter den Elektrorädern.
Hallo Herr Koch,
vielen Dank für Ihre Kommentar!
Zum Sortimo-Lastenrad habe ich schon berichtet, schauen Sie mal hier „Cargopedelec: ProCargo CT1 von Sortimo, erste Probefahrt“ .
Haben Sie Lust, von Ihren Erfahrungen mit dem ProCargo zu berichten? Ich bin sicher, dass das die Leser von VeloStrom sehr interessieren würde.
Gruß
Alexander Theis
Hallo Alexander,
ein wirklich toller Bericht zum Antrieb!
Du hast alle Aspekte betrachtet, von der Montage über die Nutzung bis hin zur Fehleranalyse und der Demontage. Sehr eindrucksvoll und sehr gut geschrieben – der Reisebericht übrigens auch.
Das Konzept des binova flow ist wirklich interessant, auch die verschiedenen per Software anpassbaren Apllikationen. Ich hoffe, ich werde im Pedelecmonitor auch ein paar Fahrer darstellen können, um etwas über die Langlebigkeit bzw. Robustheit aussagen zu können.
Die Fahrt nach Berlin samt Gepäck ist schon eine sehr hohe Belastung für Motor und Akku, insbesondere wenn ich mir die Mords-Steigung am Weinberg anschaue. Die ganzen 650km auch noch Pannenfrei (zumindest aus Sicht von Motor und Akku) – die beste Werbung für zuverlässige Trekkingbike-Antriebe.
Weiterhin viel Freude beim Testen, Bewerten und Schreiben!
Ich bin absolut dagegen die Radwege mit Pfosten, Pollern oder Bordsteinen abzugrenzen.
Dieses Denken „das ist MEIN Weg“ führt nur zu weniger Rücksichtnahme und weniger Aufmerksamkeit.
Mit gegenseitiger Rücksichtnahme und BEACHTUNG der geltenden Regeln müsste es besser ausgehen.
Die teilweise lächerlichen Ahndungen von Fehlverhalten gehören auf den Prüfstand.
Die Überwachung der Regeln z.B. durch Personal oder Videobeweis muss statt Pfosten, Pollern oder Bordsteinen ausgebaut werden.
Wie es besser geht, hat der Niederländer Hans Monderman vorgemacht; er hatte eine IDEE (die funktioniert)
Auf die Idee, viel befahrene Straßen in den Zustand kompletter Verkehrsanarchie zu katapultieren, kam vor rund 20 Jahren der niederländische Verkehrsplaner Hans Monderman. Unsicherheit schafft Sicherheit und zu viel Ordnung nur Verwirrung: Nach diesen Grundsätzen gestaltete er in Holland zahlreiche Straßen um. Monderman ließ Verkehrsschilder abmontieren, Bordsteine beseitigen, Poller entfernen.
„Wenn man die Leute ständig anleitet und behandelt wie Idioten, benehmen sie sich irgendwann wie Idioten“, erklärte er seine Idee.
Wo Regeln fehlen, glaubte Mondermann, verhalten sich die Menschen automatisch vorsichtiger und rücksichtsvoller.
Hallo Hans,
vielen Dank für Ihre interessanten Kommentar! Hier der Link zum Wikipedia-Artike zu Hans Mondermann.
Ich würde es gern mal im direkten Vergleich irgendwo bei einem Händler probefahren – schade dass das nicht möglich ist. Den Aufwand des Versendens (Shop-Seite) und Zurückschickens (Kundenseite) muss ich der Firma und dem Paketboten nicht antun.
Hallo Alex,
Superpedestrian hat das auch erkannt und ist dabei, eine Händlerinfrastruktur aufzubauen.
Gruß
Alex
Danke für diese wichtige Information – das habe ich noch nirgendwo nachlesen können. Ich sehr wichtige Entscheidung und die richtige Strategie, um Kunden zu gewinnen. Danke Alex!
Ich besitze mittlerweile seit 2015 das SOS-Loop und fühlte/ fühle mich auf jeden/ jeder Berg-Run/ -Tour mit dem Wissen dass über mein SOS-Loop mir bei Unglücken o.ä. schneller die entsprechende Hilfe geleistet werden kann. Dazu zähle ich auch meinen hinterlegten Organspendeausweis.
Sehr positiev ist die einfache und problemlose Hinterlegung/ Bedienung meiner Daten bzw. meiner Vollmachten. Ebenso die sehr freundliche und hilfsbereite Unterstützung bei Fragen (nur Anfangs) welcher Art auch immer. Meine Mund zu Mund „Empfehlung“ gebe ich immerwieder weiter.
Vielen Dank dass es eine sollche Möglichkeit gibt.
Hallo Herr Lindhof,
vielen Dank für Ihren ausführlichen Kommentar!
Gruß
Alexander Theis
Alles klar, Apfel mit Banane vergleichen. Dann auch noch ohne Versicherungskennzeichen fahren. Wenn das gesprochene der Wirklichkeit entspricht, hat Dr. Schmidt sich gegen die Straßenverkehrsordnung entschieden und gegen die Straßenverkehrsordnung gehandelt. Was gezeigt wurde, ist nicht erlaubt. Alles was in dem Film gesagt wurde, ist hinlänglich bekannt, habe ich selbst schon in meiner Firma erlebt. Besonders eine Probefahrt ist für viele ein Erlebnis. Der große Umbruch in der Fahrzeugwahl wird es aber nicht. Auch wenn immer mehr Menschen sich für ein Ped entscheiden, wird es nicht der große Wandel werden. Denn dazu gehört leider mehr. Regen, Kälte und keine passenden Duschgelegenheiten sprechen dagegen. Die Radinfrastruktur ist leider noch nicht für Radfahrer und Pedelecer ausgebaut und es wird noch zu lange dauern. Bis dahin wird das E-Auto in den Markt gedrückt sein, obwohl es mit Gas auch fahren würde. Jeder, welcher umsteigt zählt, doch es sind zu wenige und die Peds sind einfach zu teuer. Von günstiger durch Massenproduktion ist noch nichts zu merken. In den 7 Jahren, seit Kauf meines ersten Ped, sind die Preis leider nicht gefallen, die „Spielereien“ am Ped haben zugenommen. Also wenn man schon ein Ped baut, weshalb werden nicht hochwertige Komponenten verbaut und jedes Jahr eine neue „Spielerei“ verbaut? Leider kann man nicht mal eine Wunschfarbe wählen, jedenfalls bei den bedeutenden Herstellern. Silber und Schwarz ist nicht gerade die große Auswahl.
Hallo Pedelecer,
es ist richtig, das alles, was im Film gezeigt wurde hinlänglich bekannt ist. Aber nur Menschen wie beispielsweise Ihnen und mir, die sich mit der Thematik beschäftigen. Gerade die Presse scheint oft bemüht insbesondere die Gefährlichkeit des Pedelecs zu betonen. Insofern finde ich es gut und wichtig, das sich auch Prominente „outen“ und damit das Pedelec „salonfähiger“ machen.
Auch ich kenne es aus eigenem Erleben, gerade vor kurzem wieder, das Menschen von einer Pedelec-Probefahrt mit leuchtendem Gesicht wieder kommen. Ebenfalls immer wieder feststellbar ist, das Menschen mit Pedelec viel mehr Rad fahren als vorher. Gleichzeitig wird aber auch immer wieder die Infrastruktur bemängelt. Und das ist auch richtig und wichtig so! Doch man sollte eines immer bedenken: Das Auto samt Infrastruktur und die entsprechende Lobby hatten mehr als 100 Jahre Zeit, sich beim Menschen bekannt und anwendbar zu machen. Altbekannte Verhaltensmuster sind schwer zu ändern. Das Pedelec hat also noch einiges aufzuholen. Und das kann und wird nicht in wenigen Jahren passieren.
Beim Thema „Farbgebung“ bin ich ganz bei Ihnen. Bei Gesprächen mit Herstellern und/oder Händlern ist die Aussage meist „die Kunden finden andere Farben im Laden ganz nett, aber gekauft wird dann doch wieder das schwarze oder weiße Pedelec“. Hier muss wohl auch von Kundenseite der entsprechende Wunsch artikuliert werden. Schwierig wird es dann aber bei der Produktion: Die Rahmen müssen in großen Stückzahlen Monate im voraus geordert werden. Die wenigen Radhersteller, bei denen die Farbe nach Wunsch geordert werden kann, produzieren in Deutschland und deshalb entsprechend hochpreisige Räder.
Was mich zu dem von Ihnen angesprochenen Thema „Preis“ bringt: Aus meiner Sicht ist der kostentreibende Punkt beim Pedelec vor allem der Akku. Und der wird in Zukunft auf Grund des Marktdrucks der E-Autos wohl eher nicht billiger werden, da die entsprechenden Fertigungsstätten und auch die benötigten Ressourcen nicht beliebg skalierbar sind. Das Thema „elektronische Spielereien“ sehe ich persönlich oftmals auch kritisch. Jedoch sind diese Features gerade bei der jüngeren Generation, deren Sinneswandel weg vom Automobil gerade in den Ballungszentren heute schon deutlich sichbar ist, und die eine wichtige Zielgruppe sind, gefragt.
Gruß
Alexander Theis
Done!
Thanx!
Done, too!
Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Für die E-Bike Fans gibt es hier viele tolle Infos. Weiß jemand ob es auch öffentliche Ladestationen für Fahrräder gibt oder ob sie in Planung sind?
Hallo Sandra,
vielen Dank für Ihre anerkennenden Worte!
Es gibt viele öffentliche Ladestationen in vielerlei Ausprägungen. Da es keine einheitliche Ladeinfrastruktur gibt, ist es aber nötig, das eigene Ladegerät mitzuführen.
Geben Sie einfach mal in das Suchfeld „Ladeinfrastruktur“ ein.
Viele Grüße
Alexander Theis
Sehr interessant!
Der Wirkungsgrad würde mich interessieren und das Fahrgefühl.
Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. Es ist gut zu lesen, dass Pedalpower für den Bodendienst gut geeignet ist. Solche Infos sind sehr hilfreich.
Mit runden 2.000 Euro ist das wirklich kein billiger Spaß. Eventuell für Eltern, die wenig Zeit für ihre Kinder haben und wenn dann doch, große Ausflüge machen wollen.
Eventuell kann man ein Projekt daraus machen und ein bereits bestehendes Bike mit einem Nabenmotor ausstattten, das kostet weitaus weniger, man verbringt Zeit mit seinen Kindern und beide Seiten lernen was dabei. Nebenbei bringt man ihnen bei, im Internet zu recherchieren, denn es wird nicht beim ersten mal klappen 😉
Ich hatte mich am Crowdfunding beteiligt und habe das Rad jetzt seit ca. 3 Wochen. Superschnelle und einfache Montage. Super angenehmes Fahrverhalten. Da hat sich jemand wirklich Mühe mit der Software gemacht.
Eingebaut habe ich es in mein altes Trekkingrad. Die 7,5 kg mehr finde ich unkritisch. Die habe ich auch sonst oft auf dem Gepäckträger. Und 25 km/h fahre ich auch ohne Motor oft 😉
Auf der Negativseite jedoch: Mir wurde jetzt erst klar, dass ich immer ein funktionierendes SmartPhone mitführen muss, um in den Genuss der Motorunterstützung zu kommen. Und da der Akku fest im Hinterrad verbaut ist, muss man immer das ganze Fahrrad zum Nachladen in die Nähe einer Steckdose bringen.
Hallo Radler,
vielen Dank für deinen Kommentar! Auf der Eurobike konnte ich das Copenhagen Wheel auch fahren und mich mit Assaf Biderman, dem CEO, unterhalten. Den entsprechenden Artikel dazu findest du hier:
https://www.velostrom.de/copenhagen-wheel-probefahrt-auf-der-eurobike-2017/
Gruß
Alex
Bei einer Probefahrt fuhr es sich sehr gut. Und ich mag die Idee auch. Aber 1500 USD? Das ist zuviel. Da bekommt man für wenig mehr ja schon ein komplettes eBike.
Und es wird sicherlich auch in ältere Räder eingebaut, die nicht für diese höheren Geschwindigkeiten und Gewichte ausgelegt sind, das würde mich auch nervös machen.
Hallo Alex,
Die Verlinkte ist aber deutlich teurer, als die herkömmliche Kette. Ist auch deutlich länger. Ich fahre Heckmotor und habe die Batterie nicht hinter dem Sitzrohr.
Man könnte auch noch hier schauen:
http://www.connexchain.com/e-bike-ketten.html muss man aber auch kürzen. 1000 km ist für die Kette nicht lang. Also ich fahre durch den Heckmotor die Kette über 3000 km. Das finde ich dann noch akzeptabel.
Hallo Pedelecer,
stimmt, die Connex-Ketten sind auch eine gute Alternative.
Was auch wichtig für ein langes Kettenleben ist: Eine gute Pflege.
Die Vorteile eines geschlossenen Kettenkastens erlebe ich an meinem Velomobil: Bisher mehr als 16.500 km mit den beiden Antriebsketten (es hat insgesamt drei Ketten), nur die kurze vom Pedelec-Motor zur Rohloff-Nabe musste ich vor ca. 2.000 km ersetzen.
Gruß
Alex
Ja, ja, das Drehmoment. Viel mehr interessiert in diesem Zusammenhang doch die Komponenten Kette und Ritzel. Welche besondere Kette wird denn verwendet? Die Fahrradkette wird ja wohl nicht gehen. Die streckt sich viel zu schnell. Die Ritzel sind dann auch einer besonderen Belastung ausgesetzt. Werden die demnächst besonders gehärtet? Welcher Hersteller bietet das an? Schon beim Pana 26 V Antrieb hat nicht jede Kette lange gehalten. Manche fuhr ich nur 1000 km.
Hallo Pedelecer,
das mit der Haltbarkeit sehe ich genauso, habe ich in meinem Kommentar am Ende des Textes ja auch angesprochen.
Von Shimano gibt es beispielsweise spezielle Pedelec-Ketten. Diese hier fahre ich selbst seit mehr als 1.000km ohne Probleme (sogar mit Kettenschloß!) am mit dem Binova-Drive (bis zu 65 NM) ausgerüsteten Rad. Ich habe aber keine Ahnung, wie viele Nm die aushält.
Ich denke bei steigendem Bedarf bzw. steigender Nachfrage wird die Industrie auch entsprechende Komponenten anbieten.
Gruß
Alex
Find ich in der heutigen Zeit ja echt lustig: „die Puristen wenden sich mit Grausen ab“…
Ich glaube, das interessiert wirklich niemand mehr, was die „Puristen“ denken. Für die Puris gibt es ja noch genug Strecken im Urwald, da kommen keine eBiker hin, gibt ja keine Steckdose…. 😉
Aber Sarkasmus beiseite, ich denke, die Trails sind für alle da, die sich mit einem Bike bewegen. Mit meinen knapp 70 Lenzen, habe ich nicht mehr die Kraft wie vor 20 – 25 Jahren, aber mein Hirn will noch immer durch die Gegend fahren….. und wenn ich mir so manche Freaks in meiner Umgebung ansehe, bestes Material, total puristisch, aber keine Kilometer auf dem Tacho… und natürlich gibt es die Übersportler, meine Hochachtung…. also rauf auf den Bock! Oder bei mir auch immer öfter auf den Tretroller 😉
Hallo Oskar,
danke für deinen Kommentar!
Es freut mich sehr, dass du das so locker siehst! Wie du sagst, die Strecken sind für alle da.
Gruß
Alex
Hallo Velovariants,
ja, das 8cht hat den Rosenbergerstecker:
Gruß
Alex
Ich glaube nicht, dass sich die „echten“ Mountainbiker ernsthafte Sorgen um eine Überfüllung der Trails machen müssen. Die Zielgruppe des E-MTB Transalp wird hauptsächlich auf sehr einfachen Trails unterwegs sein und höchstens im Hotel auf die andere Welt treffen. Ich finde das Vorhaben deshalb grundsätzlich sehr gut und ich wüsste nicht was dagegen spricht, auch untrainierteren Bikern dieses tolle Erlebnis zu ermöglichen.
Hallo Marco,
vielen Dank für deinen positiven Kommentar!
Gruß
Alex
Hallo Velostrom, hat das neue System auch eine Außenladebuchse mit Rosenbergersteckanschluß? War bisher bei eBike Manufaktur mit Brose top zufrieden, jetzt kommen die auch noch mit 48 V. Meine Hoffnung auf Angleichung der Ladetechnik schwindet langsam. Gruß Velovariants
Hallo Velovariants,
noch kann ich die Frage nach der Außenladebuchse (ich vermute, zum Laden des Akkus im eingebauten Zustand) und dem Stecker noch nicht beantworten. Wenn ich am Samstag bei der Hausmesse der Cycle Union bin schaue ich mal nach.
Ich fürchte, bis die Ladetechnik angeglichen ist, wird es noch eine Weile dauern. EnergyBus.org arbeitet engagiert daran (das mit dem Rosenbergerstecker geht z.B. auf deren Initiative zurück). Aber das ist eine sehr mühsame und langwierige Sache weil so viele Marktteilnehmer in ein Boot geholt werden müssen.
Gruß
Alex
Manche Städte sind echt langsam, etwas zu versuchen. Vor den großen Städten am Rhein hat man das schon längst versucht.
http://www.evd-dormagen.de/de/Unternehmen/Neue_Technologien__Umwelt_/E-Mobilitaet/E-Bikes/E-Bikes.html
http://www.evd-dormagen.de/de/Unternehmen/Neue_Technologien__Umwelt_/E-Mobilitaet/evd-News-evd-Praxistest-in-vollem-Gange.pdf
Hallo Pedelecer,
ja, manchmal brauchen gute Ideen einfach ihre Zeit…und die richtigen Leute, die den Mut haben, sie umzusetzen.
Gruß
Alexander Theis
Das kann ich bestätigen. Guter Artikel. Gerade in den grenznahen Gebieten, wie z.B. Dresden, kommt das immer häufiger vor. Das ist eine Rahmennummer nur hilfreich, wenn man versucht das in Deutschland wieder zu verkaufen.
Hallo Andreas,
vielen Dank für deinen Kommentar!
Gruß
Alex
Hallo Alexander,
sicher fahren nicht viele tagtäglich mit dem Rad oder Ped, gegenüber den Autofahrern, aber es werden immer mehr. Gerade das Ped ermuntert immer mehr Menschen, eben auch ungeübte, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Auch sind die kosten eines Autos nicht zu unterschätzen. 6 Monate mit dem Ped fahren, statt Auto, da man schnell das Geld wieder raus, welches man für das Ped ausgegeben hat.
Hier ein schöner Artikel über die verschiedenen „Fahrräder mit Hilfsmotor“:
http://www.rp-online.de/leben/auto/fahrrad/ratgeber-fahrrad-was-beim-umstieg-aufs-e-bike-zu-beachten-ist-aid-1.6807311
Das mit dem E-Bike habe ich ja nur geschrieben, weil E-Bike ein Sammelbegriff für verschiedene Fahrzeuge und verschiedene Geschwindigkeiten ist. Die allermeisten fahren halt ein Pedelec, egal ob Rentner oder Kinder. Noch etwas: Der deutsche Wortschatz ist eben so umfangreich, damit man mit den Worten genauestens definieren kann, was gemeint ist, eben ohne Rätzel oder Sammelbegriff für mehrere Teile oder Gegenstände. Nur mal so, weshalb ich mal darauf hinwies.
Leider ist das e my boo wohl nicht vollständig durchdacht. Die Schutzbleche sind eindeutig zu kurz. Jeglicher nasser Dreck vom Vorderrad fliegt an den Motor. Bei Anhängerbetieb fliegt jeglicher Dreck vom Hinterrad noch über den Kinderanhänger hinweg. Das sind doch Nachteile, welche leider in den letzten Jahren immer weiter um sich greifen. Andere E-Bike Hersteller mach das auch. Bei diesen Preisen von E-Bikes (lieber würde ich ja Pedelec schreiben, aber das scheinen ja nicht mal die Reporter zu kennen) wären die wenigen Zentimeter am vorderen und hinteren Schutzblech doch wohl noch zu machen? Schutzbleche sollten auf Höhe der Radachsen auf hören.
Hallo Pedelecer,
Vielen dank für Ihren Beitrag!
Wenn man bedenkt, wie kurz my Boo im Geschäft und auf dem Markt ist, ist das, was dort in Kiel auf die Räder gestellt wird (und vor allem wie es getan wird) meiner Meinung nach aller Ehren wert. Und selbst langjährig am Markt operierende Unternehmen stellen nie das perfekte Rad auf die Räder. Einfach weil es das perfekte Rad nicht gibt.
Die Sache mit den Schutzblechen sehe ich ähnlich, das greift in letzter Zeit um sich. Vermutlich einfach deshalb, weil es optisch schöner ist oder der Markt bzw. die Kunden es so wollen; selbst Nachrüstschutzbleche sind oft zu kurz. Und so sieht man gerade bei Allwetterfahrern immer öfter selbstgebastelte, optisch eher rustikale Lösungen. Und mal Hand aufs Herz: Wieviele Radfahrer sind denn, so wie Sie und ich, bei jedem Wetter mit dem Rad unterwegs?
Ihre Kritik bezüglich des „E-Bikes“ ist berechtigt, da muss ich in Zukunft sorgfältiger sein. Manchmal rutsch einem das „mainstreamige“ „E-Bike“ einfach durch.
Gruß
Alexander Theis
Da sind die von Stromer ja gut beraten ihre Top Fahrzeuge auch im 25er Bereich anzubieten. Die offiziellen Nutzungsbedingungen und Verkehrsregeln für 45er sind in Deutschland dermaßen hinderlich und weltfremd, daß viele Kunden auf den Kauf eines 45er verzichten. Da liegt es nahe sich als Hersteller vom Kuchen der 25er Verkäufe einen Teil zu sichern.
Hallo Alexander,
sehr schöner Beitrag über die Pedelec Reise nach Südafrika. Ich habe mir letztes Jahr endlich meinen Wunsch erfüllt und habe mir ein E-Bike gekauft. Bisher bin ich damit nur im Alpenraum etwas herumgefahren, aber noch nie im Ausland. Nach dem Besuch auf der Belvelo Seite bin ich mir aber sicher, dass sich dies bald ändern wird. Tolle Angebote und super Reiseziele.
Hallo Alexandra,
vielen Dank für deinen Kommentar! Ich freue mich sehr, dass dir der Artikel gefällt und wünsche dir viel Spaß bei deinen Pedelec-Touren!
Gruß
Alex
„Da Gerichtsverfahren im Zweifel nicht immer zu Gunsten des Radfahrers ausgehen, ist es wichtig, immer vorausschauend zu fahren“
Evtl ist es auch sinnvoll vorausschauend zu fahren, damit man nicht stürzt? Das wäre mir persönlich dann doch noch etwas wichtiger als das potentielle Gerichtsverfahren danach. 😉
Hallo Georg,
ja, du hast vollkommen recht. 🙂
Gruß
Alex
Danke für die tolle Zusammenfassung über Velomobile!
ein toller, umfassender und gelungener Beitrag zum LIVALL Bling Fahrradhelm.
Mittlerweile kann der Helm auch in Deutschland offiziell erworben werden. LIVALL Smart Fahrradhelm bei autorisierten Händlern in Deutschland kaufen.
https://livall.co/
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
This world need more velomobiles!
Moin. Was soll das denn kosten??? Interessant für Pendler allemal…, Tolle Idee. zweiten Sitz hintenrein kann auch noch meine Frau mit. Ich teile das mal…, Grüße und frohe Weihnachten…
Hallo Herr Müller,
zum Preis hat man bisher noch keine Angaben gemacht; das Fahrzeug ist noch im Entwicklungsstadium. Trotzdem hat die Idee Potential.
Vielen Dank für’s Teilen und Ihnen ebenfalls frohe Weihnachten!
Gruß
Alexander Theis
Top Ergonomie bei der Position der Bremshebel 😉
Hallo Georg,
auch das… Vermutlich hat der Fotograf das Rad einfach aus der Kiste geholt und abgelichtet.
Gruß
Alex
Nichts ist unplattbar….ausser Vollbeton oder Vollgummi Reifen !
Zugegeben, Schwalbe fertigt sehr hochwertige Reifen, die sicher in den „Plus“-Varianten zu den pannenärmsten Reifen auf dem Markt gehören, aber
1) stellen andere Hersteller auch sehr hochwertige Reifen her, die je nach Modell sehr pannensicher sind,
und
2) ist nichts unplattbar. Nicht mal ein Marathon Plus schützt einen davor, dass man sich einen Stahlsplint, eine Motorradspeiche oder gar eine Glasscherbe so bescheuert einfahren kann, dass man nicht nur einen Platten hat, sondern sogar der ganze Reifen hinüber ist.
Letzteres ist mir erst Anfang des Jahres mit meinem Schwalbe Marathon passiert, der nach einer großen Glasscherbe in der Lauffläche völlig hinüber war.
Schwalbe ruft für die pannenarmen Modell ordentlich Preise, aber nach meiner Erfahrung kann auch ein billiger Reifen mit Pannenband (z.B. von Zefal) ähnlich pannensicher sein wie der deutlich teurere Schwalbe.
Mit den „Blinkmodi“ dürfte das Licht ja leider nicht den Anforderungen der STVO entsprechen. Daher glaube ich nicht, das Hartje das hier so schnell auf den Markt bringt. Hoffentlich legen sie noch eine Variante ohne den Blinkeschnickschnack auf.Die leuchtende Schutzzone ist aber sicher eine gute Idee!
Habe heute in Radladen das Klaxon Culbman mit dem Zehus bike+ Antrieb entdeckt. Ich sofort sehr angetan vom diesem schlichten und coolen Design. Ich konnte es zwar Probefahren, allerdings ohne den e-Motor. Der Händler sagte mir, dass sie seit zwei Wochen versuchen mit einem Smartphone Zugriff auf die Motorsteuerung zu bekommen. Leider bisher ohne Erfolg. Der Hersteller meldet sich leider auch nicht bei diesem Händler um zu helfen. Der Händler ist einer der größten in München, deshalb wundert es mich das Klaxon sich nicht darum kümmert.
Wenn jemand mehr Erfolg und erste Erfahrungen, dann lasst es mich wissen.
Hallo Herr Kehrer,
vielen Dank für Ihren Kommentar! Das ist ja wirklich schade, dass die Probefahrt ohne den e-Motor erfolgen musste weil kein Zugriff auf die Steuerung möglich ist.
Aber noch schlimmer finde ich persönlich den fehlenden Support. Vielleicht hat es mit der Beteiligung von Vittoria zu tun?
Aber egal worin der Grund liegt: So vergrault man Kunden und Händler. 🙁
Gruß
Alexander Theis
Schön gemacht aber bitte nicht quälen mit Zahlenspielen ……
Sehr schön gemacht! Weiter o!
Ein wenig lachen muss ich schon, wobei ich 1 an 220 Tagen im Jahr mache. 2 hoffentlich nicht mache. Leider fehlt 13. Die Kiste Bier mit dem Fahrrad oder Kinderanhänger im Getränkemarkt selbst ab holen und nicht mit dem Auto!!
Hallo Pedelecer,
freut mich, dass Sie der Beitrag amüsiert hat. Genau das war auch einer der Absichten: Nämlich amüsant die Vorteile des Radfahrens vermitteln statt gleich mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommen.
Gruß
Alexander Theis
Hallo Herr Theis,
könnten Sie mit dem Link zum Moox Bike etwas anfangen? Wissen Sie schon, wann Sie den Artikel veröffentlichen!?
Ich wünsche Ihnen ein schönes Pfingstwochenende
Volker Schroeder
Hallo Herr Schröder,
ja, vielen Dank!
Wahrscheinlich wird der Artikel diese Woche noch erscheinen.
Gruß
Alexander Theis
Ich mag die Optik und das Konzept sehr gern. Leider ist es mit den Gesetzen hierzulande meiner Meinung nach nicht sinnvoll kombinierbar. Wenn es gesetzeskonform maximal 25kmh fährt, brauche ich dafür keinen Motor, das ist mit einem Rad dieser Kategorie auch ohne Unterstützung gut zu schaffen (für Leute die nicht schwitzen dürfen, wäre es wohl noch eine Option). Wenn sie es immernoch so handhaben, daß man die Geschwindigkeitsbegrenzung gegen eine Unterschrift („das Rad darf nur auf Privatwegen bewegt werden“) auch abschalten lassen kann, macht es zwar viel Spaß, aber wenn es mal auf öffentlichen Straßen zu einem Unfall kommt, ist der Spaß ganz schnell vorbei. Denn man ist mit einem nicht zugelassenen Moped gefahren. Damit ist nicht zu spaßen.
Hallo Georg,
vielen Dank für deinen Kommentar und den sehr wichtigen Hinweis zum Thema „Geschwindigkeitsbegrenzung abschalten“! Ich werde insbesondere auf die Möglichkeit achten, wenn das ONE Rome zum Testen hier ist denn die Problematik dabei sehe ich genau wie du. Allerdings kann das ONE Rome m.E. als Singlespeed-Pedelec in hügeligem Stadtgebiet durchaus seine Berechtigung haben.
Gruß
Alex
Hallo Alexander,
gibt es schon einen Vertreib in Holland?
Danke und Grüße
Reinhard Buse
Hallo Reinhard,
zum Vertrieb in Holland frage ich gerne nochmal beim Importeur nach und melde mich dann.
Gruß
Alexander Theis
Schöner Test, klingt in der Tat extrem interessant. Für den dt. Markt allerdings erst, wenn es genügend Vertriebspartner gibt! Mal schauen, wie sich das entwickelt!
Hallo René,
vielen Dank für deinen Kommentar, es freut mich sehr, dass dir der Bericht gefällt!
Mit den Vertriebspartnern hast du sicher recht. Aber ich bin zuversichtlich, dass das noch besser wird. Das Boar250 hätte eine weitere Verbreitung verdient.
Gruß
Alex
Sehr guter Artikel mit tollen Tipps!
Viele Grüße
Jessica
Hallo Jessica,
Vielen Dank für Ihren Kommentar!
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Sicher ist Design auch am Fahrrad interessant und trägt zur schönen Form eines Pedelecs bei. ABER nicht immer wird mit einem hohen Preis des Pedelec auch das Beste verbaut, gerade beim Licht. LED sollte heute selbstverständlich sein. 100 Lux am Frontscheinwerfer das Minimum und eine integriertes Bremslicht am Heck sowieso. Rucksäcke ohne Lichtreflexstreifen sollten gesetzlich verboten werden. Sucht man eine Regenschutzhülle für einen Daybag ist ein Reflexstreifen leider nicht selbstverständlich.
Ein Blinklicht hatte ich schon in den 90er Jahren an meinem Rucksack um bei meinem 15 Minuten Fußweg von den Autofahrern besser gesehen zu werden.
Leider werden auch noch immer schwarze Mäntel und Jacken verkauft ohne Reflexstreifen. Sollte man eben nicht kaufen.
Ich hoffe das Internet kann dort gut helfen und unterstützen.
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für Ihren Kommentar!
Besonders dem Thema „schwarze Jacken“ kann ich nur zustimmen. Farbenfrohe, helle Winterjacken für radelnde Männer sind immer noch selten zu finden. Und eine Warnweste zum drüberziehen ist meiner Meinung nach keine Alternative.
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Ich frage mich wer sich wohl sein rad mit so einem fetten aussenliegenden Getriebe verschandelt?
Zudem werden viel zu wenig technische Daten preisgegeben.
Alles nur Marketinggesülze, viele Worte ohne aussagekräftigen Inhalt.
Zitat: „Brauche ich für ein Pedelec eine Fahrerlaubnis?
Roland Huhn: Für das Pedelec 25 gibt es wie für das Fahrrad keine Führerscheinpflicht und kein Mindestalter. Die Fahrer von Pedelecs 45 brauchen nach Ansicht des Bundesverkehrsministeriums eine Moped-Fahrerlaubnis der Klasse AM und müssen 16 Jahre alt sein.“
Dies ist meiner Ansicht nach nicht ganz richtig. Wer vor dem 01.04.1965 geboren ist, braucht auch für ein S-Pedelec keinen Führerschein der Klasse AM. Sollte aber für eine Polizeikontrolle den Personalausweis mitführen.
Auch diese Fa. macht Werbung damit, man könnte das Signal metergenau orten. Das Problem ist aber: Einfach rein z.B. in eine verschlossene Garage darf man nicht, auch nicht mit der Polizei! Man braucht einen richterlichen Beschluss. Diesen zu bekommen, nur weil man GPS Signal ortet, reicht nicht aus! Hier ein Link mit einem Beispiel über die Problematik. Leider weiß ich nicht, wie lange der Film dort zu sehen ist.
http://www1.wdr.de/themen/ratgeber/fahrradklau-120.html
Mich würde ja viel mehr interessieren, ob ein Pedelec ohne Akku genau so oft geklaut wird, wie eines mit Akku?
Leider konnte ich im Netz dazu noch nichts finden!
Noch eine böse Anmerkung: Auch das erhöht wieder den Stromverbrauch und damit die Erzeugung! Strom sparen ist angesagt. Achtung: Auch seltene Erden werden für den Handyakku und die Platine gebraucht.
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für Ihren Kommentar!
Besonders der Link zum Beitrag des WDR ist sehr interessant! Hoffentlich bleibt der noch lange online.
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Hallo und Danke für den Velostrom – Service
Hallo Herr Malisi,
es freut mich sehr, dass Ihnen VeloStrom gefällt!
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Öffentliche Statistiken lassen immer Interpretationsmöglichkeiten zu. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV/ Herr Brockmann) versucht seit Jahren für Pedelecs eine Haftpflichtversicherung über den Gesetzgeber zu erwirken. Hat schon mehrmals nicht gefruchtet aber der Versuch ist ja nicht strafbar. Deshalb wird mit der Formel „steter Tropfen höhlt den Stein“ weiter versucht unter Mitwirkung der Polizei, auf den Gesetzgeber Druck aus zu üben. Diese oder ähnliche Artikel verunsichern natürlich bisherige Autofahrer, welche mit dem Gedanken spielen, mit einem Pedelec die wenigen Kilometer mal im Sommer zur Arbeit zu fahren. Dies schreckt unheimlich ab. Diese Diskussionen habe ich schon des öfteren mit meinen Kollegen geführt. 98% lassen sich durch solche Artikel abschrecken und versuchen nicht mal, mit überhaupt einem Fahrrad zur Arbeit zu fahren.
In dem Link kann man auch die gezielte Ignoranz durch die Politik, in dem Fall Münster (Fahrradstadt?) in Bezug auf Radfahrer sehen. Die Bilder kann man sich durchaus ansehen und in der eigenen Stadt wieder finden.
http://www.wn.de/Muenster/2102196-Fahrradhauptstadt-na-ja-Was-Radfahrer-in-Muenster-nervt
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für Ihren Kommentar und den Link zum Artikel zu Münster.
Ergänzend möchte ich hinzufügen, das m.E. oft bei der Diskussion um das Gefährdungspotential von Pedelec darauf verwiesen wird, Pedelec seien sehr schnell und somit gerade von älteren Menschen kaum zu beherrschen. Dabei wird aber gerne vergessen, das die älteren Menschen zumeist jahrelang Autofahrer waren und mit weit höheren Geschwindigkeiten umzugehen wussten.
Meine Erfahrung aus dem Bekannten- und Verwandtenkreis zeig,t das Menschen die sich auf dem normalen Fahrrad unsicher fühlen meist erst gar nicht auf den Gedanken kommen, sich ein Pedelec zu kaufen.
Aber die angebliche Gefährlichkeit von Pedelec ist kein typisch deutsches Problem, wie man an diesem Artikel über Belgien sieht.
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Beim lesen dieses Artikels sind fehlen noch wenige Hinweise: Der Akku hat bei weniger Luft im Reifen und tiefen Außentemperaturen auch weniger Reichweite!!
Ein breiterer Reifen ist zwar gut gemeint, bei Spikereifen ( bei S-Pedelecs nicht erlaubt bzw. noch nicht im Angebot) sollte eine kleinere Größe gewählt werden. Ist aber nur in Schneegebieten interessant. Bei mir im Rheinland ist das etwas schwer zu entscheiden.
Bei Fahrer habe ich für meinen Akku leider keine Schutzhülle gesehen.
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für Ihre Hinweise!
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Kein Licht der Welt kann gegen die Überheblichkeit und Fehleinschätzung der Autofahrer ankommen. Erlebe ich immer wieder, denn ich fahre auch bei Tag mit Licht. Trotzdem ziehen Autos aus den Ausfahrten, fahren mir entgegen, obwohl das Hindernis auf ihrer Seite ist und sie Wartepflicht hätten. Selbst im dunklen fahren die Autos auf mich zu, trotz Hindernis auf ihrer Seite. Da nutzt mir die LUMOTEC IQ2 LUXOS auch nichts.
Noch etwas zu den Reklamebildern von den Herstellern: Die zeigen immer einen ausgeleuchteten Weg, welcher trocken ist. siehe hier: http://www.bumm.de/innovation-original/lichtvergleich-scheinwerfer.html
Ist der Weg nass, reflektiert das Licht deutlich weniger und trotz 70Lux kann man kaum ein Schlagloch erkennen, außerhalb einer Ortschaft. Nasser Teer wird bei mir in der Stadt immer dunkel und schluckt das Licht.
Hallo Pedelecer,
danke für Ihren Kommentar.
Das was Sie zum Thema „Fehleinschätzung der Autofahrer“ schreiben, können sicherlich auch viele Motorradfahrer unterschreiben, die schon seit vielen Jahren mit Licht unterwegs sind. Ein Autofahrer kann schwer unterscheiden, ob da ein Roller, ein Motorrad oder ein vergleichweise langsameres Pedelec oder Fahrrad kommt. Im Zweifel sollte man als Autofahrer halt nicht fahren, die meisten denken sich aber leider „wird schon passen“. Da hilft dem Rad-/Pedelec- Fahrer leider einfach nur vorausschauendes Fahren und der berühmte „siebte Sinn“. Denn was nutzt es mir, wenn ich zwar im Recht bin, aber dafür im Krankenhaus ende?
Ich denke, das Licht, das bei allen denkbaren Witterungs- und Fahrbahnbedingungen ideale Sicht bei beim Tag und Trockenheit bietet, muss erst noch erfunden werden. Und bis dahin gilt, auch wenn ich mich damit ggf. unbeliebt mache, der Spruch der „an die Witterung angepassten Geschwindigkeit“.
Mit pedelectrischen Grüßen
Alexander Theis
Ist ja nett geschrieben, ab längst bekannt. Interessant hätte ich ja gefunden, ob es bei den Herstellern Verbesserungen mit den Spike-Reifen gibt? Wer braucht viele Spikes, wer weniger? Leider gibt es nicht für jedes Pedelec den passenden Reifen. Im Rheinland würde ja ein grobstolliger Reifen genügen.
Wie soll das mit dem radial eingespeichten Vorderrad und der Scheibenbremse funktionieren? Zudem eiert das Vorderrad im Werbevideo, aber ist hoffentlich nur ein Prototyp 😉
Hallo Georg,
vielen Dank für deinen Kommentar. Ich gehe auch davon aus, das es sich um einen Prototypen handelt. 😉
Lucas Toleda spricht wohl bewusst im Interview vom „komplexen Design des FlyBikes“.
Gruß
Alex
Ist ja ganz nett, aber die Vorstufe dazu wurde schon 2013 in Düsseldorf gelegt. Siehe Artikel in der Rheinischen Post:
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/kostenlose-ladestation-fuer-e-bikes-aid-1.3286449
Hat auch noch einen weiteren Vorteil: Dort ist der Strom umsonst! Desweiteren, habe ich mir überlegt, hat die beschriebene Sache eine weiteren Haken: Wer kann denn schon einschätzen, wieviel Strom er benötigt? Sollte das nicht umgekehrt laufen? Ich stecke das Ladegerät ein und bezahle die verbrauchte Menge? Wie kommt man denn darauf, das ein Pedelec in ein bis zwei Stunden aufgeladen ist? Kommt doch auf den verbrauchten Strom an. Sicher gibt es schon Ladegeräte, welche in ein bis zwei Stunden 80% den fehlenden Stroms aufladen, das ist aber eher selten.
In dem Artikel kann man auch wieder sehen: Standard ist alles. Zitat: „Nur das Ladegerät, das muss jeder selbstmitbringen. „Es gibt inzwischen so viele verschiedene Modelle auf dem Markt, sodass nicht für jeden Typ ein Ladegerät eingebaut werden kann“, so Schmidt.“ Würde ja den Pedelecern das Mitschleppen des eigenen Ladegerätes ersparen!
Hallo Pedelecer,
vielen Dank für den Link, das ist sehr interessant!
Was die Normung angeht bin ich voll auf Ihrer Seite! Die wenigsten Pedelec-Fahrer nehmen das Ladegerät ständig mit. Auf der anderen Seite reicht die Kapazität der meisten Akku m.E. für die alltäglichen Strecken aus. Anders ist es möglicherweise bei Radreisen. Eine einheitliche Ladeinfrastruktur würde die Situation erheblich verbessern. Der Extra Energy e.V. unternimmt da schon erhebliche Anstrengungen, Stichwort „EnergyBus“. Und auch das Ladeschlosskabel zielt auf das gleiche Thema: http://www.lade-infrastruktur.org/de/ladeschlosskabel/das-ziel/aufbau-der-ladeinfrastruktur.html
Aber wie alle Normungen wird es wohl noch eine lange Zeit dauern, bis alle Hersteller „an einem Kabel“ ziehen.
Gruß
Alexander Theis
Der Aspekt des „doppelten“ Drehmoments in die HR-Nabe, vor allem relevant bei Nabenschaltung, bleibt leider außerhalb einer Betrachtung
Hallo NoaH,
danke für den Kommentar und die Anregung!
Gruß
Alexander Theis
Mach weiter so. Die Berichte lesen sich sehr gut und informieren über Neuigkeiten zum Pedelec.
Schönen Sonntag noch.
Bt
Vielen Dank! Freut mich wirklich sehr, dass dir die Seite gefällt!
Schönen Sonntag zurück!
Gruß
Alex