Ein Mann transportiert einen Tannenbaum auf einem Lastenrad.
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Weihnachtsbaum Transport auf dem E-Bike?

Lesezeit etwa 3 Minuten

Den Tannenbaum mit dem Pedelec holen – mit den richtigen Tipps klappt das.

Den Weihnachtsbaum per Rad nach Hause fahren? Warum nicht? Damit die Heimfahrt auch möglichst sicher ĂŒber die BĂŒhne geht, gilt es ein paar Tipps zu beachten. Der pressedienst-fahrrad hat Informationen und Tipps zusammengefasst.

Schieben

Die vermutlich sicherste Variante: Man legt den Baum auf Lenker und Sattel und schiebt das Rad nach Hause. Dabei kann es hilfreich sein, den Baum mit Spanngurten am Rad zu fixieren.

Auf dem GepÀcktrÀger

FĂŒr den Transport auf herkömmlichen RĂ€dern legt man den Baum der LĂ€nge nach auf den GepĂ€cktrĂ€ger, den Stamm platziert man unter dem Sattel. Die Spitze darf nicht auf dem Boden schleifen, deshalb geht das möglicherweise nicht mit sehr langen Exemplaren.

FĂŒr den sichereren Transport von grĂ¶ĂŸeren BĂ€umen eignen sich RĂ€der mit lĂ€ngerem GepĂ€cktrĂ€ger. Der Baum sollte mit Spanngurten am GepĂ€cktrĂ€ger fixiert werden. Dabei muss man aufpassen, dass keine Äste oder der Rest vom Gurt in die Speichen kommen. Auch darf das Rad nicht zu breit werden: Die maximale Breite von einem Meter muss eingehalten werden.

Ist man bei Dunkelheit unterwegs und wird das RĂŒcklicht verdeckt, ist ein zusĂ€tzliches RĂŒcklicht sowie ein reflektierender Wimpel zu empfehlen.

Das gilt allerdings nur, wenn man fĂ€hrt; fĂŒr geschobene RĂ€der gibt es keine genauen Beleuchtungsvorschriften.

Um sicher zu gehen, dass der Baum nicht rutscht, hilft es, vor Fahrtantritt eine Proberunde zu drehen. Falls man ins Schlingern gerÀt, schiebt man besser.

Im AnhÀnger

Wenn man den Weihnachtsbaum per CargoanhĂ€nger transportiert, ist ebenfalls die Ladung zu sichern. Diese Variante ist deutlich fahrstabiler als der Transport auf dem GepĂ€cktrĂ€ger. Es ist aber sicherzustellen, dass Äste nicht in den Speichen geraten oder sich beim Einlenken im Hinterrad verfangen. Wenn der Baum ĂŒber einen Meter aus dem AnhĂ€nger hinausschaut, muss er mit einer roten Fahne gekennzeichnet werden.

Ein Weihnachtsbaum passt ĂŒbrigens auch in KinderanhĂ€nger mit großen GepĂ€ckfach. Hier ist allerdings zu beachten, dass das Gewicht den AnhĂ€nger nach hinten kippen kann. Deshalb sollte vorne ein Gegengewicht eingelegt werden – oder man nimmt die Kinder einfach mit. Dann darf das Gesamtgewicht des AnhĂ€ngers aber nicht ĂŒberschritten werden.

Im Cargobike

LastenrĂ€der sind durch ihre grĂ¶ĂŸere LadeflĂ€che fĂŒr den Baumtransport prĂ€destiniert. Trotzdem darf man auch hier die Ladungssicherung nicht vernachlĂ€ssigen. Der Baum sollte mit Spanngurten gegen ein Verrutschen gesichert werden.

Zudem gilt es, keine allzu großen BĂ€ume zu wĂ€hlen, damit die Sicht bei der Fahrt nicht beeintrĂ€chtigt wird. In vielen StĂ€dten gibt es mittlerweile teilweise kostenlose Leih-LastenrĂ€der, die sich fĂŒr genau solche Zwecke anbieten.

So nicht!

Keine Option ist es, einen Baum quer zum Rad, zum Beispiel ĂŒber den Lenker oder dem GepĂ€cktrĂ€ger zu transportieren. Einerseits wird so schnell die Fahrzeugbreite von einem Meter ĂŒberschritten, andererseits gerĂ€t der Baum schneller ins Rutschen. Beides stellt eine GefĂ€hrdung fĂŒr andere Verkehrsteilnehmende dar.

Auch sollten beim Fahren beide HĂ€nde am Lenker sein, um bremsen zu können beziehungsweise besser auszubalancieren. Deshalb darf man den Baum auch nicht unter den Arm klemmen, ĂŒber die Schulter werfen oder einhĂ€ndig am Netz tragen.

[Text: Thomas Geisler | pressedienst-fahrrad, Fotos: VeloStrom]

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Alexander Theis
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