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Über'n Tellerrand

Moox-Bike: Mischung zwischen Fahrrad und Roller

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Eine spannende Mischung zwischen Roller und Rad: Moox Bike. (Klicken zum Vergrößern)

[at] Das Moox-Bike kommt aus den USA, ist eine Mischung zwischen Fahrrad und Roller- und ein Hingucker par excellance.

Das Moox-Bike wurde von Mike Silvestri entwickelt. Und das kam so: Beim Pendeln ins Büro in San Francisco fiel Mike auf, das viele Mitpendler nach dem Aussteigen aus dem Zug mit dem Rad oder dem Roller ihren weiteren Weg ins Büro bestritten. Dabei kam ihm der Gedanke, beides miteinander zu verbinden. “ Es ist kein Geheimnis, dass das tägliche Pendeln ins Büro oder zum Markt langweilig werden kann. Wir haben das MooxBike entwickelt um den Menschen den Genuß an den täglichen Routinefahrten wieder zurück zugeben“, erklärt Mike.

Heraus kam eine, so Mile Silvestri, bisher einmalige Mischung aus Fahrrad und Roller. Der Fahrer kann im Stehen oder Sitzen pedalieren oder sich einfach auf die Roller-Platform stellen und das Moox Bike als Roller nutzen. Und das alles in einer fliessenden Bewegung.

Und wer braucht das?

Die Frage ist zunächst berechtigt. Aber das Moox Bike hat bei näherer Betrachtung schon seinen Reiz und, spannender Weise,  vor allem in Deutschland seine Berechtigung: Denn „rollern“ in der Fußgängerzone, also das Nutzen des Rades als Tretroller, ist in Deutschland erlaubt (Quelle: ADFC Radwelt, 2/2016, Seite 14 f.).

Damit ist das Moox-Bike ideal für Menschen, bei denen Fußgängerzonen oder andere für Fahrräder gesperrte Zonen (z.B. Uni-Campus) auf den täglichen Fahrten liegen: Denn ein Rollerfahrer gilt rechtlich als Fußgänger. Doch das Moox-Bike hat darüber hinaus auch einen erheblichen Coolness-Faktor.

Technische Details:

Der Alu-Rahmen des Moox Bikes steht auf Fatbike-Reifen im Format 20×4.0, was dem Rad Komfort und Grip auf allen Wege verschafft. Das Vorderrad steckt zusätzlich in einer Federgabel. Das Moox Bike ist etwa 16 Kilogramm schwer und hat ein maximal zulässiges Gesamtgewicht von rund 135 kg. Für den Vortrieb per Pedal sorgt eine 7-Gang-Shimano Schaltung mit Drehgriff, für die Verzögerung mechanische Scheibenbremsen. Für den Einsatz in der Stadt und bei nicht zu steilen Strecken sollte das ausreichend sein.

Weitere Informationen und ein Produktvideo sind online unter moox.bike (leider nur in englischer Sprache) zu finden.

[Foto: moox.bike]

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

4 Kommentare

  1. 1958 hab ich mit dem „bayerischen Moox-Bike“ Fahrrad- und Rollerfahren gelernt ! Bilder folgen.
    Mehr dazu dann 2017 anläßlich der 200 Jahr Feier – Laufmaschine Graf Drais 1817 – 2017.
    Mit velophilen Grüßen
    Ulrich Trojer

  2. Einmalig ist diese Variante aber nicht , vor jahren in Deutschland auf einer Fahrrad Messe gab es so etwas schonmal, aber der Erfolg blieb wohl damals aus, hoffe das moox bike hat mehr Erfolg, mal sehen wann eine pedelec Variante kommt , mit der 6 kmh schiebehilfe wäre das perfekt für Innenstädte im Rollermodus

    1. Hallo Herr Schmidt,

      vielen Dank für Ihren Kommentar.

      Ich bin auch mal gespannt, wie sich da Moox-Bike entwickelt. Vor allem finde ich es faszinierend, das es gerade in den USA „erdacht“ wurde. Offensichtlich vollzieht sich da gerade auch ein Mobilitätswandel.

      Gruß
      Alexander Theis

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