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Markt & Hersteller

Neue Radmarke: Biken mit Zen = BZEN

Lesezeit etwa 7 Minuten

Der neuen Fahrradmarke BZEN geht es um ein Rundum-Wohlfühlgefühl: Mit Leichtigkeit, Komfort und Premium-Qualität will das belgisch-polnische Unternehmen den Markt der smarten City-E-Bikes aufrollen. Aufhorchen lassen die konkurrenzfähigen Preispunkte um 2.800 EUR gepaart mit dem Bekenntnis zum Standort Europa.

Vom Design, über die Entwicklung bis zur Produktion setzen die Direktversender auf „Made in Europe” – als einer von sehr wenigen Herstellern auch beim Rahmen, der von Hand gefertigt wird.

E-Bikes speziell für das urbane Terrain sollten es sein:

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Das BZEN “Amsterdam” in der Farbvariante “Gold” (Klicken zum Vergrößern).

Unkomplizierte, leichte Gefährte für den Weg zur Arbeit, ins Café, auch zum Shopping – sicher, sauber und wartungsarm, intuitiv zu bedienen und selbst über kleine Steigungen ohne große Mühen zu fahren. Mit diesem Anspruch ging Pierre Detry, Gründer der neuen E-Bike-Marke BZEN (Abkürzung für engl. „be Zen”), vor eineinhalb Jahren mit seinem Team ans Werk.

„Entscheidend für ein optimales E-Stadtrad waren für uns ein geringes Gewicht und eine hohe Systemintegration, die zudem für eine minimalistische Optik sorgt”, erläutert Pawel Matuszynski, Designer und Produktentwickler bei BZEN sowie ehemaliger polnischer Downhill-Champion.

Basis dafür seien präzise Ingenieurskunst und eine hohe Qualität bei Materialien sowie in der Fertigung. Nicht zuletzt deswegen hat sich BZEN entschieden, seine Pedelecs inklusive Rahmen in Polen und in Handarbeit zu produzieren: „Oberste Priorität ist natürlich, unseren Kunden ein erstklassiges Produkt zu liefern. Wir wollen aber auch einen Beitrag für die Entwicklung in Europa und gerade in unseren lokalen Communities leisten”, unterstreicht der Belgier Pierre Detry, der lange Jahre im Top-Management eines internationalen Konsumgüterkonzerns tätig war, zuletzt als CEO in Polen.

Design, Entwicklung und Handarbeit in Europa

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BZEN “Milano” (Klicken zum Vergrößern).

So werden die beiden Modelle für den Markteintritt, das klassische City-Bike „Amsterdam” und das sportlichere Urban-Bike „Milano”, in der eigenen Fertigung in Schlesien produziert und assembliert. Nicht nur der Rahmen sondern auch alle elektronischen Komponenten wurden in Europa entwickelt und hergestellt.

Der Serie vorausgegangen waren intensive Tests, für die BZEN unter anderem 15 Prototypen produzieren und in fünf europäischen Städten von London bis Mailand von männlichen und weiblichen Testern über mehrere Monate auf Alltagstauglichkeit prüfen ließ. Mit dem Feedback aus fünf Ländern weiter optimiert, gingen „Amsterdam” und „Milano” schließlich zur Zertifizierung gemäß EN-Standard 15194:2018 zur EFBE Prüftechnik GmbH nach Waltrop.

Zwar unterscheiden sich die zwei Pedelecs in Ausstattung und Geometrie, diverse Merkmale vereinen aber beide BZEN-Modelle:

Die leichten, langlebigen Rahmen aus 7020er Aluminium sind mit einem Heckmotor mit 250 W Dauerleistung bestückt, der von einem im Unterrohr versteckten 252-Wh-Akku angetrieben bis maximal 25 km/h unterstützt. Durchschnittlich 60 km Reichweite sind mit einer Akkuladung drin. Muskeln und Nerven schonen zudem der saubere, wartungsfreie Gates-Riemen sowie ein niedriges Gesamtgewicht von ca. 14 bis 15 kg.

Kundenorientiert im Direktvertrieb, 30 Tage Rückgaberecht

Geschont werden soll auch der Geldbeutel. Angesichts der gebotenen Qualität und der Handarbeit in Europa schlagen die BZEN-Bikes gerade einmal mit ca. 2.800 Euro sehr wettbewerbsfähig zu Buche.

Möglich macht es unter anderem der Direktvertrieb aus den eigenen Werkstätten heraus. Ist das Rad auf Lager, verspricht BZEN eine kostenlose Lieferung in die EU, nach Norwegen und die Schweiz innerhalb von fünf bis zehn Werktagen. Bei nicht vorrätigen Exemplaren zieht bis zur Zustellung maximal ein Monat ins Land.

Wer vor der Bestellung nicht die sprichwörtliche Katze im Sack kaufen möchte, testet das Rad über die Bike-Sharing-Plattform listnride in sieben Städten in Deutschland oder in Wien (www.listnride.de/brands/bzenbikes).

Auch für die Zeit nach dem Kauf hat BZEN vorgesorgt: Ein 30tägiges Rückgaberecht minimiert das Risiko für die Kunden. Innerhalb der zweijährigen Garantiezeit kann das Bike bei Bedarf kostenlos zur Reparatur an das Unternehmen geschickt werden.

Dank der clever umgesetzten Systemintegration kann die Elektronik jedoch auch von jedem qualifizierten Fachbetrieb um die Ecke gewartet oder repariert werden kann. Den BZEN-Fahrerinnen und -Fahrern bleibt also nur, ihre neue mobile Freiheit in der Stadt zu genießen. Einfach Zen eben.

Modell Amsterdam macht der Damenwelt schöne Augen

Schaut aus wie ein schönes Fahrrad, es steckt aber mehr drin: nämlich unsichtbarer elektrischer Rückenwind und jede Menge durchdachter Komfort, mit dem die Fahrerin auf dem urbanen Catwalk oder der auf dem Weg zur Arbeit eine gute Figur macht.

bzen_amsterdam_kurbelSchlanke Silhouette, elegantes Outfit in sechs Farbvarianten und ästhetisch mit schwarz oder braun akzentuiert – schon rein optisch überzeugt das Modell Amsterdam als schicker Tiefeinsteiger.

Das besondere an dem Bike? Es sieht einfach nicht wie ein Fahrrad mit Elektroantrieb aus und wurde in Manufaktur-Qualität in Europa gefertigt. Bis ins Detail haben die belgisch-polnischen Konstrukteure von BZEN an alles gedacht, was Frau von einem schönen und zudem komplett alltagstauglichen Allround-E-Bike erwartet – und zwar ohne tiefer in die Tasche greifen zu müssen.

Mit Rückenwind bis zu 25 km/h macht das Pedelec seine Fahrerin zum flotten Feger im Stadtverkehr und das mit jeder Menge Komfort. Vom Antrieb ist fast nichts zu sehen, er versteckt sich gekonnt im Unterrohr. Ohne Aufladen chauffiert das Amsterdam dabei locker bis zu 60 Kilometer von einem zum anderen Ende der Stadt.

Dank der speziellen Sensor-Technik ist das Zusammenspiel von Muskelkraft und Antrieb dabei so sauber abgestimmt, dass eine Schaltung schlicht überflüssig ist. Das spart Gewicht und somit Energie.

Ein weiteres Highlight ist das dezente aber wirkungsvolle Rücklicht, das mit fünf, direkt in das Sattelrohr intergierten LEDs für StVO-konforme Sichtbarkeit sorgt. Wie der Antrieb und die Fahrparameter wird es über ein übersichtliches Display am Lenker gesteuert werden.

City-tauglich sind auch die Plattform-Pedale, die dank einer speziellen Grip-Oberfläche auch sichere Haftung bei Nässe oder für High Heels bietet und Ledersohlen schont. Statt mit einer herkömmlichen Kette nimmt das Modell Amsterdam mit einem Carbonfaser verstärkten Zahnriemenantrieb Fahrt auf. Lästige Kettenpflege oder Schmiere an den Beinen sind hier also kein Thema. Mehr noch, durch den sauberen und leisen Gates Carbon Drive™ Riemen bringt das schicke Velo seine Besitzerin nahezu geräuschlos zum Shopping oder verwandelt sich in die perfekte Begleitung auf dem Weg zur Arbeit oder ins Café.

Kurzum, das BZEN Amsterdam sprüht mit seinen gerade einmal 14,6 Kilogramm Gesamtgewicht vor Lebendigkeit, sodass weder beim elektrisierenden Ride durch die Großstadt noch bei längeren Fahrten Kondition, Komfort oder die Ästhetik auf der Strecke bleiben.

Technische Daten

Reichweite: ca. 60 km
Motor: 250W, 36V Bafang Hinterrad-Nabenmotor
Steuerung: Motorsteuerungssystem mit Torque-Sensor
Tretkraftunterstützung: bis 25km/h
Akku: 7Ah, 36V, 252Wh
Gewicht: 14,6 kg
Farben: rot, gold, mattweiß, mattschwarz, blau, silber
Größe: Universal
Bremsen: Shimano M315
Laufrad: Rodi Viper, 28″
Sattelstütze: LightSkin 31.6mm
Pedale: Wellgo Plattformpedal mit Beschichtung
Sattel: Velo-Eco-Leder mit Spiralfedern
Bereifung: Continental Contact City Reflex 622×42
Rahmen: Aluminium 7020
Antrieb: Gates Carbon Riemenantrieb
Bezugsquelle: www.bzenbikes.com

Kostenlose Anlieferung an die Haustür mit 30 Tage Rückgaberecht.

[Text: & Fotos: BZEN]

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Kommentar: Der Preis um 2.800€ und das Gewicht machen neugierig. Einen gewissen Anteil an beidem wird die relativ geringe Akkukapazität haben. Doch das muss, für das angepeilte Nutzungsszenario, kein Problem sein. Denn warum sollte man einen schweren, leistungsstarken Akku am Rad haben, wenn man nur wenige Kilometer am Tag fahren wird?  Und auch der Verzicht auf eine Schaltung spart natürlich Gewicht und Komplexität. Doch das ist meiner Meinung nach nur in wirklich flachen Terrains sinnvoll.

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VeloStrom.de
Alexander Theis