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App „Radbonus“ belohnt mit dem Pedelec gefahrene Kilometer

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Hilft gegen den inneren Schweinehund: App „Radbonus“

[at] Die App „Radbonus“ sorgt für extrinsische Motivation beim Fahren mit dem Pedelec.

Die Motivationen zum Rad- oder Pedelecfahren sind vielfältig: Etwas für’s Klima oder für die eigene Gesundheit tun, Vorbild sein, Spritgeld sparen, am Stau vorbeifahren, schneller auf der Arbeit sein. Seit kurzem kommt noch eine weitere Motivation mit Hilfe der App „Radbonus“ dazu. Seit einigen Wochen nutze ich die App selbst und bin begeistert.

Smartphone nutzen um Boni zu sammeln

Heute hat fast jeder sein Smartphone ständig dabei. Deshalb ist die Idee, die Nora Grazzini mit Ihrem Startup „Radbonus “ realisiert hat für fast jeden Rad- oder Pedelecfahrer umsetzbar: Mit Hilfe einer App, die für Android und iPhone in den Appstores kostenfrei erhältlich ist, wird das Smartphone zum Kilometerzähler. Für die gesammelten Radkilometer erhält man Bonuspunkte, die bei Partnerunternehmen eingelöst werden können. Zur Zeit sind schon einige sehr attraktive Partnerunternehmen dabei, weitere sollen zukünftig dazu kommen.

Wie funktioniert´s?

Die Oberfläche der App ist wohltuend einfach und aufgeräumt, sie wird dominiert von einem großen gelben Startbutton. Wird dieser vor Beginn der Fahrt gedrückt, fragt die App um Erlaubnis, WLAN und GPS aktivieren zu dürfen. Mit Hilfe dieser Funktionen des Smartphones berechnet die App die zurückgelegeten Kilometer. Dabei ist Schummeln nicht möglich: „Bemerkt“ die App eine Geschwindigkeit, die fürs Radfahren eher unüblich ist, werden die zurückgelegten Kilometer nicht gewertet. Nach Ende der Fahrt drückt man auf „Stop“ und die gefahrene Strecke wird zu den bisher gefahrenen Kilometern addiert.

Auf dem Display sind jederzeit die summierten Kilometer ersichtlich, direkt aus der App heraus können Kilometer in Bonusgutscheine umgewandelt werden.

Und der Datenschutz?

Besonders beeindruckt hat mich, wie ernst Radbonus das Thema Datenschutz nimmt: Es ist keinerlei Registrierung nötig, es wird weder nach Namen noch nach Email-Adresse des Benutzers gefragt. Die App generiert eine eindeutige ID, die an den Server bei Radbonus übermittelt wird. Aus den GPS-Daten des Start- und Stoppunktes errechnet die App die zurückgelegten Kilometer, außerdem wird der Start- und Stopzeitpunkt übermittelt, nicht jedoch die gefahrene Strecke. Nach Übermittlung der Daten werden die GPS-Wegpunkte aus der App gelöscht.

Die Boni werden über die eindeutige Radbonus-ID abgerechnet; da diese aber weder mit Namen noch einer Email-Adresse verknüpft ist, erfolgt die Nutzung grundsätzlich anonym.

Fazit: Sehr empfehlenswert!

Die App ist einfach zu bedienen und die Bemühungen um den Datenschutz sind überzeugend. Schon jetzt sind interessante Partnerunternehmen mit dabei, weitere werden sicher noch dazukommen. Wer bisher mit dem inneren Schweinehund hadert, für den ist Radbonus sicher eine tolles Mittel zur Erhöhung der Motivation. Wer sowiso schon viel mit Rad- oder Pedelec unterwegs ist, kann sich praktisch nebenbei noch zusätzlich belohnen.

Weitere Informationen sind auf der Website www.radbonus.com zu finden.

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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