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Neues aus der Szene

COBOC: Pedelec in style

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Verspricht mehr Komfort als das ONE Soho: Das brandneue ONE Rome von Coboc

COBOC schickt 2016 insgesamt vier neue Modelle ins Rennen, darunter das erstes Smart-Bike der Heidelberger SEVEN Villette für Damen, als Schwester des neuen SEVEN Vesterbro. Ebenfalls ab jetzt ist der Silberpfeil ONE Soho zu haben, zudem sich mit der Premiere auf der Berliner Fahrradschau das ONE Rome gesellt.

Dass man einem Pedelec die Power im Inneren in keiner Weise ansehen muss, hat Coboc bereits bewiesen und das E-Bike in einen neuen Kontext gesetzt. Dank des unsichtbaren Antriebssystems haben die Heidelberger mit ihrer nunmehr fünf Modelle umfassenden Flotte neue Akzente gesetzt und sprechen damit ein Lifestyle-orientiertes Klientel an, bei dem Fahrspaß, Agilität und cleane Optik an erster Stelle stehen. Ganz gleich ob im Business-Look oder in Freizeitkleidung, wer auf puristisches Design in Verbindung mit herausragender E-Bike-Technologie „Made in Germany“ abfährt, liegt bei Coboc auf der urbanen Rennstrecke richtig und erlebt Fahrspaß und durchdachten Komfort pur.

Vernetztes Pendeln: Die neuen Commuter

Nach dem bahnbrechenden ersten Modell ONE eCycle tritt Coboc 2016 richtig aufs Gas und präsentiert neben dem Smart Bike SEVEN Vesterbro zur Berliner Fahrradschau seinen zweiten Commuter. SEVEN Villette heißt die
charmante Lady, mit der Coboc nun auch der Damenwelt schöne Augen macht. Villette ist wie ihr Bruder Vesterbro ein komplett alltagstaugliches Smart-Bike, das auch bei längeren Touren für Rückenwind sorgt.

Voll ausgestattet mit Scheibenbremsen, Fahrradständer, Schutzblechen und einem Gepäckträger, der sich optisch dezent der Form des Hinterrades anpasst, sind Villette und Vesterbro schicke Pedelecs für jene, die neben reinem Fahrvergnügen das gewisse Etwas an Komfort suchen. Dank der von Coboc eigens entwickelten Motorsteuerung ist das Zusammenspiel von Muskelkraft und Antrieb so sauber abgestimmt, dass eine Schaltung schlicht überflüssig ist. Das spart auch Gewicht und somit Energie. Scheibenbremsen, ein StVO-taugliches Vorderlicht von Supernova, Kojak-Bereifung und Plattformpedale ohne Pins runden die neuen Commuter ab, so dass weder optisch noch in puncto im Komfort Wünsche offen bleiben.

Ein Highlight…

…im wahrsten Sinne des Wortes ist das von Coboc entwickelte Rücklicht. Gespeist durch die Energie des Akkus ist das Rücklicht direkt in den Rahmen integriert und sorgt für ein aufregendes Heck im Straßenverkehr.

Rücklicht Coboc SEVEN Vesterbro
Ein schöner Rücken… (Klicken zum Vergrößern)

Wie bei allen Coboc-Rädern versteckt sich der nahezu unsichtbare, 350 Wattstunden starke Akku platz- und gewichtssparend im Unterrohr, und nur fünf dezente LEDs am Oberrohr deuten auf die Power im Inneren hin. Villette und Vesterbro werden übrigens dank der Smartphone-App für iOS und Android, die in Kooperation mit dem Softwareentwickler coModule entstand, zum echten Smart-Bike. So bietet die App beispielsweise Features wie eine vollwertige Navigation mit Routentracking und Höhenprofil, aktuelle Geschwindigkeit, Akkustand, gefahrene Kilometer bzw. verbleibende Kilometer bis zum Ziel sowie Akku-Reichweite und Lichtsteuerung. Der Fahrer kann bei Service und Supportfragen per Knopfdruck Diagnosedaten an den Hersteller oder Händler schicken und erhält eine Analyse, ohne selbst zum Händler fahren zu müssen. Mittelfristig kann die Firmware des E-Bikes über die Cloud automatisch aktualisiert werden, was einen effektiven und zeitsparenden Mehrwert bei der Schnittstelle Hersteller-Händler-Kunde darstellt.

 

Kompromisslose Großstadt-Racer

Die zwei weiteren neuen Mitglieder in der Coboc Familie sind das ONE Rome und das ONE Soho. Während das Soho mit seinem silbernen Finish, dem mit BROOKS Cambium Tape umwickelten Bullhornlenker und BROOKS-Sattel als Eyecatcher zu flotten Ampelsprints einlädt, besticht das Rome in mattschwarz mit Scheibenbremsen, aufrechterer Sitzposition und breiteren Reifen (Schwalbe Kojak 622-35 statt Continental Grand Prix Classic 622-25 beim Soho) durch stolze Robustheit. Die Grundform des Rahmens kommt beim Soho aus dem Bahnrad-Rennsport und da sind Stabilität, Steifigkeit und Agilität oberstes Gebot.

Das ONE Rome verfügt über ein Tick mehr Komfort, um die bemerkenswerten Fahreigenschaften rund zu machen. Beide Modelle bleiben aber auf das Wesentliche reduziert und sind für absoluten Fahrspaß beim Race durch den Großstadtdschungel konzipiert. Ausgestattet mit 500 Watt Maximalleistung lassen die beiden Flitzer alles stehen und beschleunigen im Nu auf ein sportliches Rennradtempo.

Nahezu unsichtbar ist der in nur zwei Stunden aufgeladene 350 Wattstunden starke Akku im Unterrohr versteckt.
Fünf dezente blaue LEDs am Oberrohr deuten auf die Power im Inneren hin. Den leistungsfähigen Nabenmotor hält man auf den ersten Blick für eine gewöhnliche Nabenschaltung und mit nur 13,7 Kilogramm Gesamtgewicht
beim Soho und 14,4 Kilogramm beim Rome sind die beiden Singlespeeder im wahrsten Sinne die Renner unter den E-Bikes, die sich auch ohne Elektroantrieb prima fahren lassen.

Die Preise der neuen Modelle:

Coboc SEVEN Vilette: UVP 4.599 Euro
Coboc SEVEN Vesterbro: UVP 4.599 Euro
Coboc ONE Rome: UVP 3.899 Euro
Coboc ONE Soho: UVP 3.999 Euro

 

[Text & Fotos: coboc.biz]

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Demnächst folgt ein Testbericht: Das Coboc ONE Rome ist gerade auf dem Weg nach Mainz. Ich bin sehr gespannt…

Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
Alexander Theis

2 Kommentare

  1. Ich mag die Optik und das Konzept sehr gern. Leider ist es mit den Gesetzen hierzulande meiner Meinung nach nicht sinnvoll kombinierbar. Wenn es gesetzeskonform maximal 25kmh fährt, brauche ich dafür keinen Motor, das ist mit einem Rad dieser Kategorie auch ohne Unterstützung gut zu schaffen (für Leute die nicht schwitzen dürfen, wäre es wohl noch eine Option). Wenn sie es immernoch so handhaben, daß man die Geschwindigkeitsbegrenzung gegen eine Unterschrift („das Rad darf nur auf Privatwegen bewegt werden“) auch abschalten lassen kann, macht es zwar viel Spaß, aber wenn es mal auf öffentlichen Straßen zu einem Unfall kommt, ist der Spaß ganz schnell vorbei. Denn man ist mit einem nicht zugelassenen Moped gefahren. Damit ist nicht zu spaßen.

    1. Hallo Georg,

      vielen Dank für deinen Kommentar und den sehr wichtigen Hinweis zum Thema „Geschwindigkeitsbegrenzung abschalten“! Ich werde insbesondere auf die Möglichkeit achten, wenn das ONE Rome zum Testen hier ist denn die Problematik dabei sehe ich genau wie du. Allerdings kann das ONE Rome m.E. als Singlespeed-Pedelec in hügeligem Stadtgebiet durchaus seine Berechtigung haben.

      Gruß
      Alex

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