Foto des eMammu von Pedalpower
Lastenrad Neues aus der Szene

eHarry: Pedelec-Lastenrad mit Brose-Antrieb aus Berlin

Foto des eMammut von Pedalpower
Blackbeauty: Das eMammut eHarry von Pedalpower

[at] Gemeinsam mit Anwendern und dem Autozulieferer Brose entwickelte Pedalpower aus Berlin das Cargo-Bike „eMammut“ eHarry; auf der Spezi in Germersheim konnte ich mir das Schmuckstück anschauen.

Rahmen…

Der in edlem mattschwarz pulverbeschichtete Rahmen (Alu 7005) wirkt mit seinen großen Rohrdurchmessern sehr robust, und das ist er wohl auch: Pedalpower gibt 200kg zulässiges Gesamtgewicht an, bei 100 kg Zuladung auf der Ladefläche. Die ist modular bestückbar, vier Aufnahmepunkte am Rahmen sorgen für einen schnellen Wechsel der Aufbauten. Möglich ist zum Beispiel eine Version für Familien mit bis zu 2 Sitzplätzen für den Nachwuchs oder Kasten-Aufbauten mit bis zu 260 Litern Volumen für Paketboten.

Damit das eMammut eHarry auch beladen und trotz der Gesamtlänge von 2.500 mm und einem Radstand von 1.939 mm noch agil und handlich bleibt, wird

Foto der Seilzuglenkung am eMammut
Innovation: Die Seilzuglenkung soll für gute Handlichkeit sorgen

an der Front ein besonderes Lenksystem eingesetzt: Statt wie sonst üblich mit einer Gestänge-,ist das eMammut eHarry mit einer innovativen Seilzuglenkung ausgestattet.
In Zusammenarbeit mit einer besonderen Rahmenkonstruktion und dem kleinen 20“-Rad an der Front soll das für einen besonders kleinen Wendekreis und ein besonders agiles Fahrverhalten sorgen.

…Antrieb…

Foto des Brose-Motors im eMammut
Berliner unter sich: Motor von Brose am eMammut eHarry

Einen großen Anteil am Fahrspaß des eMammut eHarry dürfte auch der neue Pedelec-Antrieb des Berliner Herstellers Brose haben, und das nicht nur dank des schwerpunktgünstig montierten Akkus. Brose verspricht eine besonders kraftvolle Unterstützung mit sanftem und nahezu lautlosem Einsetzen des Motors.

Die Akkus werden entweder mit 11Ah oder 15Ah geliefert, mit beiden sollte eine ausreichende Reichweite möglich sein. Für eine passende Übersetzung sorgt serienmäßig eine Alfine 8-Gang-Nabenschaltung, dank der Rohloff-komatiblen Ausfallenden kann auch die 14gängie Edel-Nabe verbaut werden.

… und Fahrwerk…

Dem zulässigen Gesamtgewicht entsprechende Bremsleistung verspricht Pedalpower mit den hauseigenen hydraulischen „Nano“-Scheibenbremsen.

Foto der Scheibenbremse am Hinterrad des eMammut
Eigenentwicklung: Die hyraulischen Scheibenbremsen am eMammut eHarry

Besonders belastet werden bei einem Lastenrad naturgemäß auch die Räder. Pedalpower vertraut auch hier auf ein hauseigenes Produkt: Das eMammut eHarry rollt auf, in knalligem rot gehaltenen, A-RIM Cargo Rädern (vorne 20“, hinten 26“) mit besonder robusten Sapim-Speichen.

Besonderheit: Trotz der Möglichkeit das Licht über den Akku des Pedelec-Antriebs zu versorgen, sorgt Pedalpower mit einem Shimano-Nabenmotor im Vorderrad für eine eigene Stromversorgung für die Beleuchtung.

…zum Superpreis:

Die erste Serie des eMammut eHarry wechselt zum Aktionspreis von 3.999 Euro (11-Ah-Akku) bzw. 4.299 Euro (15 Ah-Akku) den Besitzer. Probefahrten sind nach Vereinbarung bei Pedalpower möglich, die Lieferung soll im Juli 2015 beginnen.

Weitere Informationen sind auf der Website von Pedalpower zu finden.

Nachtrag vom 11.02.16:
Nach Angaben des Herstellers Pedalpower darf der Name „eMammut“ aus rechtlichen Gründen nicht mehr verwendet werden. Ich wurde gebeten, den neuen Namen „eHarry“ zu verwenden und komme der Bitte selbstverständlich nach.

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Alexander Theis

Alexander Theis

Begeisterter Pedelec-Fahrer. Bloggt seit 2011 über seine Erfahrungen mit Pedelecs und ist Herausgeber von VelΩstrΩm.
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